Medien-Reaktionen zur KUPF-Pressearbeit bzgl. Kulturbudget 2013
Einige Reaktionen auf unsere jüngste Pressearbeit zu den Einsparungen im oö Kulturbudget haben wir hier zum Nachlesen bzw Streamen verlinkt:
Aktuelle Statements und Kommentare der KUPF OÖ
Einige Reaktionen auf unsere jüngste Pressearbeit zu den Einsparungen im oö Kulturbudget haben wir hier zum Nachlesen bzw Streamen verlinkt:
Auch in der aktuellen Ausgabe der Kupf-Zeitung wird eine Gnackwatsch’n verteilt. Diesmal richtet sich diese kritische Kolumne in erster Linie an die Kulturpolitik des Landes OÖ. Für das Musiktheater wurden Kunst-am-Bau – Aufträge im Wert von 1,2 Millionen Euro erteilt. Prinzipiell keine üble Sache – hätte die 14-köpfige Jury (in der eine einzige Frau saß) nicht ALLE Aufträge an Männer vergeben…
Die Gnackwatsch’n wurde nun von Petra Moser für das frei Radio Linz (FRO) eingelesen.
Die KUPF unterstützt den offenen Brief an die Welser Stadtpolitik gegen die Sparpläne im Kulturbudget!
Wir möchten Sie, wir möchten Dich herzlich auf den Aufruf aufmerksam machen, für die kommende Nummer des „Magazin erwachsenenbildung.at“ zum Thema „Community Development & Community Education. Neue Konzepte der Gemeinwesenarbeit in der Erwachsenenbildung?“ einzureichen. Als Teilnehmer_in an der Reihe Gemeinwesenarbeit am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung bietet sich vielleicht eine gute Gelegenheit über die Praxis, Thema (Theorie), Geschichte und Perspektive zu berichten, oder ein Porträt vorzustellen.
Die KUPF-Mitgliedsinitiative MAIZ, die ja derzeit auch für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsnenbildung nominiert ist, wurde soeben mit dem Linzer Kunstwürdigungspreis 2012 ausgezeichnet. Mit dem Preis werden heimische Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrem Wirken außergewöhnliche Beiträge zum heimischen Kunstschaffen leisten, geehrt. Die KUPF gratuliert einmal mehr sehr herzlich!
Das Linzer TV-Projekt DORF TV hat eine digitale Unterschriftenliste gestartet, die für die Aufnahme des DORF-Programmes in das regionale TV-Kabelnetz wirbt.
Die KUPF hat im Rahmen der mit der IG Kultur abgehaltenen Fair Pay Pressekonferenz aktuelle Daten zur oö Kulturbudget-Entwicklung präsentiert und erneut eine Umverteilung von oben nach unten eingefordert. Hier Auszüge aus der Medienberichterstattung.
Eine unserer bekanntestet Mitgliedsinitiativen, maiz (Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen), wurde als eine von drei Organisationen für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung in der Kategorie „Innovation“ nominiert. Die Nominierung bedeutet für die selbstorganisierte Migrantinnenorganisation eine riesige Anerkennung der langjährigen Arbeit und des Kampfes für eine rechtliche und soziale Besserstellung von Migrantinnen in Österreich.
Die brandneue Ausgabe der KUPF-Zeitung ist erschienen. Erhältlich unter anderem bei der KUPF oder ihren Initiativen, aber auch online lesbar und zum Download bereit stehend. Das Schwerpunktthema „Überleben im Förderdschungel“ beäugt einmal mehr die Unsachlichkeit der Kultursubventionen auf allen Ebenen.
Das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus, die Welser Initiative gegen Faschismus und der Verein Ketani für Sinti und Roma haben sich in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Bürgermeisterin von Buchkirchen, Regina Rieder, gewandt. Sie fordern die Bürgermeisterin darin auf, im Gemeindeamt eine würdige Gedenktafel für die verfolgten und ermordeten Sinti des Ortes anbringen zu lassen.
Der KUPF-Innovationstopf ist ein Förderinstrument, das von der KUPF – Kulturplattform OÖ ausgeschrieben und vom Land OÖ finanziert wird – heuer zum Thema „Der gläserne Boden“. 13 Projekte wurden diesmal von einer unabhängigen Fachjury zur Umsetzung ausgewählt und werden im Laufe des Jahres realisiert. Erstmals werden diese Projekte heuer auf einer eigenen Website dokumentiert: www.innovationstopf.at
Wir berichteten über die letztes Jahr von der Tiroler Kulturlandesrätin Palfrader (VP) betriebene Zensur gegen das TKI-open12 – Projekt „Wahlen sind Betrug“ von Oliver Ressler. Oliver Ressler ist österreichischer Kunst- & Kulturschaffender mit großem Interesse an sozialen Bewegungen, unter anderem wurde er mit seinem Projekt „Disobbediente“ beim KUPF Innovationstopf 2003 prämiert.
Oliver Ressler setzte sich nun gegen eine mediale Verleumdungskampagne der ÖVP-eigenen Zeitung „Tiroler Weg“ gerichtlich durch, untenstehendes Statement von Oliver Ressler dokumentiert die Vorgänge. Wir gratulieren!
Die Studie macht für Österreich erstmals Datenmaterial über Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft im Rahmen der EU-Struktur- und Regionalpolitik in der Förderperiode 2007–2013 zugänglich. Sie umfasst eine Österreichweite Erhebung von Projekten, für die zwischen 2007 und 2010 im Rahmen der Regionalförderprogramme eine Kofinanzierung aus den EU-Strukturfonds EFRE und ESF oder dem Landwirtschaftfonds ELER genehmigt wurden. Außerdem analysiert sie die Grundlagen- und Programmdokumente im Hinblick auf die Berücksichtigung von Kultur.
Die KUPF unterstützt folgende Kritik des Kulturrat Österreich:
Es ist ein Skandal: Nach drei Jahren Arbeit in interministeriellen Arbeitsgruppen mit dem erklärten Ziel, die soziale Lage der Kunstschaffenden spürbar zu verbessern, soll nun die Einkommensbasis des Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF) beschnitten werden. Und die Regierung will uns das als politischen Erfolg verkaufen.
Schon bevor die Berufsgruppe der KünstlerInnen als „Neue Selbstständige“ 2001 der SVA, der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, zugewiesen wurde, war klar, dass die meisten Versicherungspflichtigen Probleme beim Bezahlen der Versicherungsbeiträge haben würden. Anders als bei UnternehmerInnen anderer Branchen verdienen nämlich überwiegend Dritte an der Verwertung von Kunst. Die KünstlerInnen selbst leben prekär. Daher wurde zeitgleich der KSVF eingerichtet, der u.a. durch Abgaben auf wesentliche Content-Kanäle (Kabelnetzbetreiber, Satellitenanlagenverkauf) gespeist wird.
Freie Dienstverhältnisse bringen enorme Nachteile für die derart Beschäftigten: kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsanspruch, kein Arbeitszeitgesetz usw… Besonders tragisch: Im Falle einer Schwangerschaft sind Freie Dienstnehmerinnen von den Schutzbestimmungen des Mutterschutzgesetz ausgeschlossen. Die GPA-djp macht im Rahmen einer Online-Petition dagegen mobil.
Vom 21.5.2012 bis zum 29.5.2012 veranstalten die KUPF und der Verein Ketani eine Schwerpunktwoche zur Situation der Roma und Sinti in Österreich.
Eröffnung der Ausstellung „TYPISCH ZIGEUNER“
21.5.2012 19:00 | Altes Rathaus – Foyer
Das CBA – Cultural Broadcasting Archive – ist das größte, frei zugängliche Online-Radioarchiv der österreichischen Zivilgesellschaft.
Mark Terkessidis über notmwendige interkulturelle Maßnahmen.
Kulturförderung als normative und administrative Herausforderung Eine vergleichende Studie im Auftrag der Ländervertretungen der IG Kultur Österreich Forschungsteam: Univ. Prof. Mag. Dr. Tasos Zembylas (Leitung) Meena Lang (Assistenz) Februar 2009 Download Studie Kulturförderung 2009
Die Kupfermuckn hat am Freitag den 13. eine eigene Stadtwache aufgestellt, die den LinzerInnen ihre Stadt zurückgeben will. Als PolizistInnen verkleidete KupfermucknverkäuferInnen überprüften im Volksgarten, inwieweit die PassantInnen den Vorstellungen anständiger ParkbesucherInnen entsprechen. Wie sieht die Haartracht aus? Wie die Kleidung? Riecht man womöglich eine Fahne? Alle, die den Test bestanden haben, erhielten das Pickerl „Sauberer Linzer“ oder „Saubere Linzerin“. Mit dieser Aktion will die Sraßenzeitung darauf hinweisen, dass alle Menschen ein Recht darauf haben, sich im öffentlichen Raum unbehelligt aufzuhalten.
Letzte Woche sprach Anne Roth (Pseudonym) in dem Vortrag „Du bist Terrorist?“ über jenen Terrorismusverdacht, der ihren Lebensgefähren und ihre Familie betraf.
In Short: Der besagte Lebensgefährte ist Soziologe und forscht im Bereich Stadtsoziologie/Gentrification. Wie es zu der vermeintlichen/tatsächlichen Verdächtigung kam, entnimmt man am einfachsten über eine Radiosendung im FROzine.
Hier ein paar Pics vom 1. Mai in Linz. Die SPÖ hat sich mit ihrem „Festzug“ leider so lange Zeit gelassen, dass die Alternative Maidemo zum ersten Mal seit ich denken kann in schweren Regen geraten ist. Die Welt steht wohl nicht mehr lange..
Niemand fühlte sich auf die Schaufel genommen.

Die Jusos führen den Maiaufmarsch der SPÖ an und demonstrieren gegen das von ihrer Partei beschlossene Fremdenrechtspaket.