KUPF Innovationstopf 2014: Ergebnis der Jury-Sitzung

Am 3.3.2014 hat die Jury alle 44 Einreichungen zum Innovationstopf 2014 geprüft und diskutiert. Die Entscheidungsfindung war aufgrund der vielen hochkarätigen Projekte bei gleichzeitig sehr begrenzten Fördermitteln recht schwierig. Etliche förderwürdige und gelungene Projektideen konnten daher nicht berücksichtigt werden – die Jury und die KUPF bedauern dies aufrichtig.

Letztendlich wurden die folgenden 9 Projekte von der Jury ausgesucht und dem Land OÖ zur Förderung empfohlen:

Projekttitel ProjektträgerIn empf.Fördersumme
Kulturkoordination RadioB138 / Kirchdorf 8.372,50
AfrOÖ TV Black community OÖ / OÖ 7.146,18
Amtswiderstandkonferenz Backwood / Weitersfelden 9.850,00
Freie Medien Land der Freien Medien / OÖ 13.122,91
das Gleiche in Grün Arcobaleno / Linz 5.695,66
Vivir la Utopia Habitat / Linz 6.398,56
Spinnrad Die Fabrikanten & Peter Arlt / Linz & Hausruck 14.381,00
Das Gis Orchestra KV waschaecht & KV Koma / Wels & Ottensheim 11.524,50
Hinter uns sind wir ihr Maiz / Linz 13.100,50
     

Die KUPF gratuliert allen ProjektträgerInnen herzlich! Eine detailreichere Darstellung der prämierten Projekte findet sich hier.

KUPF Innovationstopf: Update & Jury-Sitzung 2014

Insgesamt wurden bis zum 3. Februar 44 Projektideen zum KUPF-Innovationstopf 2014 (Thema “Ressource“) eingereicht. Eine ExpertInnen-Jury wird am Montag, 3. März 2014, ab ca. 10:30h in der Urban Farm in Leonding über die Einreichungen beraten.und und die gelungensten Ideen prämieren!

Die IT – Jury 2014 setzt sich zusammen aus den 5 Kunst-& KulturexpetInnen Brigitte Vasicek, Thomas Weber, Martin Hollinetz, Aileen Derieg und Herta Schuster. Infos, Bios und Bilder zu den JurorInnen haben wir auf www.innovationstopf.at zusammengefasst!

Innovationstopf-Projekt „Tellerwäsche*“ ist abgeschlossen

Das KUPF-Innovationstopf-Projekt „Tellerwäsche*“ der KUPF-Initiative TKV ist zu Ende. Diverse regionale Zeitungsberichte und eine österreichweit übernommene Radiosendereihe (Wien, Linz, etc.) begleiteten das Projekt.Es wurden spannende Gespräche mit KulturaktivistInnen über den gläsernen Boden geführt. Bedruckten Geschirrtücher beeindruckten genauso wie die fertigen Radiosendungen, die in Kooperation mit der KUPF-Mitgliedsiniative Freies Radio Salzkammergut bzw. dem Radionest Vöcklabruck entstanden.

Die ProjektträgerInnen bedanken sich bei allen, die unsere Projekt mitgestaltet und verfolgt haben –  „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und der gläserne Boden wurde nicht nur poliert sonder auch ordentlich reflektiert!“

Innovationstopf: neue Website dokumentiert Projekte

Der KUPF-Innovationstopf ist ein Förderinstrument,  das von der KUPF – Kulturplattform OÖ ausgeschrieben und vom Land OÖ finanziert wird – heuer zum Thema „Der gläserne Boden“. 13 Projekte wurden diesmal von einer unabhängigen Fachjury zur Umsetzung ausgewählt und werden im Laufe des Jahres realisiert. Erstmals werden diese Projekte heuer auf einer eigenen Website dokumentiert: www.innovationstopf.at

Der Innovationstopf wurde zum ersten Mal seit den politischen Quereleien 2010 wieder juriert. Damals war es aufgrund vermuteter parteipolitischer Einflussnahme auf die Fördervergabe zu starken Differenzen zwischen der KUPF und der Landeskulturdirektion gekommen, über 800 Personen aus dem österreichischen Kunst- und Kulturleben, darunter zahlreiche Prominente, protestierten damals im Rahmen einer Petition gegen diese Förderpraxis der Landeskulturdirektion. 2012 konnte die Vergabe wieder friktionsfrei erfolgen.

Die Ausschreibung 2012 lud oberösterreichische Kulurinitiativen ein, sich mit den Geschlechterverhältnissen in den eigenen Reihen und im eigenen Umfeld aktiv auseinanderzusetzen: werden die klassischen Geschlechterrollen in der Kulturarbeit tatsächlich aufgebrochen? Wie kann man Lippenbekentnisse in die Tat umsetzen und das oft gebrauchte, aber selten angewandte Schlagwort Gender Mainstreaming tatsächlich Realität werden lassen?

Die 5-köpfige ExpertInnen-Jury aus dem Feld der freien Kulturarbeit hatte die schwierige Aufgabe, aus den eingereichten Projekten eine Auswahl zu treffen und 90.000,- Euro Landesförderung zu vergeben. „In einer öffentlichen, transparenten Sitzung wurde diese Aufgabe erfolgreich gelöst, insgesamt 13 Projekte kommen zum Zug“, sagt Nicole Honeck, Vorsitzende der KUPF, „alle ProjekteinreicherInnen werden mit einer schriftlichen Begründung über die Zu- oder Absage durch die Jury informiert. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber sonstige Förderentscheidungen der öffentlichen Hand, die ja in der Regel nicht begründet werden und somit auch nicht nachvollziehbar sind.“

Die 13 jurierten Projekte ergeben einen interessanten Querschnitt aus verschiedenen kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereichen. Alteingesessene Kulturvereine wie die Linzer KAPU befinden sich ebenso unter den jurierten ProjektträgerInnen wie jüngere Initiativen, zum Beispiel die Black Community  oder Urbanfarm aus Leonding. Auch außergewöhnliche Projekte wie „Bäuerin.Macht.Image“ aus Freistadt, das die Geschlechterverhältnisse in der Landwirtschaft thematisiert, kommen zum Zuge. Auf der neuen Homepage www.innovationstopf.at sind alle Projekte aufgelistet, hier wird auch laufend über aktuelle Entwicklungen und Projekt-Höhepunkte berichtet.

Innovationstopf 2012: Die jurierten Projekte

Der KUPF-Innovationstopf ist ein begehrter und erfolgreicher Fördertopf für innovative Kulturprojekte, der von der KUPF thematisch und inhaltlich organisiert und vom Land OÖ finanziert wird. Ziel dieses Fördertopfes ist es, Kulturinitiativen sowie Kultur- und Kunstschaffenden die Möglichkeit zu geben, neue kritische Impulse für eine kontinuierliche Kulturarbeit zu setzen. Der Innovationstopf gilt bundesweit als best-practice-Beispiel für transparente, begründete und nachvollziehbare Subventionsvergabe.

Ende April 2012 hat eine hochkarätige und unabhängige Jury in einer öffentlichen Sitzung sämtliche Einreichungen zum KUPF-Innovationstopf 2012 einer Wertung unterzogen und insgesamt 13 Projekte zur Umsetzung ausgewählt. Diese Projekte werden nun im Laufe der nächsten 12 Monate umgesetzt.

Die jurierten Projekte:

1    |  ViERinEINBARKEIT (FRO)

Erwerbsarbeit, Sorgearbeit, und nebenher noch ehrenamtliche Kulturarbeit im Radio? Wie geht das? Wie können wir unser Leben leben, um alle wichtigen Arbeitsbereiche zu vereinbaren? Die Feministin Frigga Haug liefert mit der 4in1-Perspektive spannende Ansatzpunkte, mit denen sich Radio FRO in Workshop, Vortrag und Radiobeiträgen beschäftigt, um zu sehen, wie es an der radiomachenden Basis des Senders so läuft. Gibt es einen „Gläsernen Boden“ einer ungerechten Verteilung gesellschaftlich notwendiger Arbeit, der bewirkt, dass nur rund 1/3 der RadiomacherInnen bei Radio FRO Frauen sind?

Ein Projekt von: RADIO FRO 105.0
Radio FRO (Freier Rundfunk Oberösterreich) ist das freie und nicht-kommerzielle Radio in Linz. Mehr als 300 ehrenamtliche RadiomacherInnen aus verschiedensten Communities bringen auf Radio FRO regelmäßig über 120 verschiedene Sendungen in mehr als 10 Sprachen im Großraum Linz on Air.

2    |  Frequenzrauschen aus der Vergangenheit – Das Vermächtnis der Radiopiratinnen (SPACEfemFM)

Wir sind die Heldinnen unsrer eigenen Geschichte Feminismus und Frauengeschichte hängen zusammen. Je mehr Frauen* an Autonomie gewinnen und ihr eigenes Leben bestimmen, desto not-wendiger wird eine Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Bedingungen ihrer Existenz.
SPACEfemFM Frauenradio begibt sich auf die Spurensuche ihrer Wegbereiterinnen, den Radiopiratinnen, die ihre feministische Radioarbeit überhaupt erst ermöglichen.
Wir wollen den Lebensweg von Frauen* aufzeigen, die von der herkömmlichen, patriarchalen Geschichtsschreibung ignoriert wurden. Es soll eine Korrektur jenes Blickwinkel, jener Vorstellung geben, dass es kaum bzw. keine bedeutende Frauen* in der Radiogeschichte gab, dass Frauen* keine erwähnenswerte, sprich wesentlichen Beiträge zur Geschichte geleistet haben.

Ein Projekt von: SPACEfemFM – FRAUENRADIO
Die Frauenradio-Redaktion „SPACEfemFM“ begann im Herbst 2000 auf Radio FRO 105.0 MHz im Großraum Linz zu senden. Seither sind derzeit elf „Space-Frauen“ 4-5 Mal pro Monat jeweils eine Stunde on air. Frauen*spezifische Themen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von SPACEfemFM. Frauen* eine Stimme geben, Leistungen von Frauen* hervorheben, Zeitdokumente schaffen ist das Ziel des Redaktionsteams. SPACEfemFM bekennt sich klar und offen zum Feminismus. 311 Radioproduktionen sind das Ergebnis von „11 Jahre Radioarbeit“

3    | Gloss (Pangea)

Ein Projekt zum Spannungsfeld von Alltag und «Hochglanzwelt» der Frauen.
Unter Mitwirkung der Userinnen von Pangea und weiteren Interessierten werden Alltagswelten von Frauen unterschiedlicher Lebenshintergründe und Herkunft sowie die Rolle des Gender Mainstreaming in einem Hochglanzmagazin aufgearbeitet: Eine Hedonistische Inszenierung mit Anspielung auf die Luxuswelt der Modemagazine, der die wenigsten angehören; reflektierende, gebrochene oder nachgestellte Aufnahmen zum  (gewünschten?) „Frau sein“; ungeschminkte Tatsachen zu den Zielen der Frauen und ihren Möglichkeiten sowohl die gläserne Decke zu brechen, als auch den gläsernen Boden zu durchleuchten.

Ein Projekt von: Pangea – Interkulturelle Medienwerkstatt
Pangea ist ein Kulturverein an der Schnittstelle von sozialer- und kulturpolitischer Arbeit, wo politischer Antirassismus offen gelebt wird.
Wir offerieren niederschwellige Zugänge zu neuen Informationstechnologien und fördern die kritische Auseinandersetzung mit selbigen und der eigenen Identität. Pangea hat Werkstattcharakter in der mensch ungehemmt kreativ agieren kann.

4    |  FRAU IM BILD  (dorf TV)

dorf tv. ist seit Juni 2010 auf Sendung. Die Struktur des Senders ist noch jung und flexibel. Das Programm ist in Entwicklung und erfordert begleitende Unterstützung. dorf tv. will Programmgestaltung und Programmoutput mit der Präsenz von Frauen, Frauensichtweisen und feministischen Inhalten stärken, in Live-Sendungen und in neuen, mit Frauen entwickelten Formaten. Parallel dazu startet dorf tv. im Team einen Prozess der Reflexion, Analyse und Sensibilisierung für die produzierten Bilder im Hinblick auf die Darstellung von Geschlechtern.

Ein Projekt von: dorf tv
dorf tv. – userInnen generiertes Fernsehen. Ein nicht kommerzieller regionaler Fernsehsender, bei dem die OberösterreicherInnen selbst Regie führen. dorf tv. sendet täglich 24 Stunden via DVB-T in weiten Teilen Oberösterreichs und eine Stunde im Kabel der LIWEST. Beiträge können über die Webseite hochgeladen werden, die Philosophie lautet „einfach produzieren“.

5    | „Es muss viel gelacht werden, um die Welt zu verändern“ (Maiz)

„Es muss viel gelacht werden, um die Welt zu verändern“: durch postkoloniales und parrhesiastisches Lachen hegemoniale feministische Theorie/Praxis freilegen und umgraben. Die Frage inwieweit wir unreflektiert Normen und Diskurse übernehmen und uns Distributions- sowie Distinktionsmechanismen unterwerfen, möchten wir mit dem Mittel des Humors als Subversion und Transgression und der Parrhesia, als Form von Kritik und Selbstkritik, innerhalb von je vier Reflexions- und Aktions-workshops und der Organisation einer antihegemonialen, antirassistischen, postkolonialen und  post-feministischen „Komödiale“ freilegen.

Ein Projekt von: Maiz
Maiz ist eine als unabhängiger Verein konstituierte Migrantinnen-Selbstorganisation, der sich für die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung und damit für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in Österreich einsetzt.

6    | Girls and Boys, what’s up (urbanfarm)

Gemeinsam mit Jugendlichen des Jugendzentrums am Harter Plateau möchten wir Sichtweisen und Ideen zum Rollenbild von Mädchen und Frauen diskutieren und erforschen. Dabei veranstalten wir ein gemeinsames Arbeitsprojekt an einem Blog und im Nachhinein werden Arbeitsprozess und Rollenverteilung reflektiert und eine gemeinsame Diskussion zum weiblichen Rollenbild in Alltag und Arbeitswelt eingeleitet, die per Video dokumentiert wird. Dazu gründen wir eine Facebook-Seite mit dem Titel „GIRLS AND BOYS, WHAT´S UP?“, um hier Ausschnitte und Zitate aus dem Video zu veröffentlichen und die Diskussion im Internet fortzusetzen und besonders junge Leute damit anzusprechen und einzubinden.

Ein Projekt von: urbanfarm
urbanfarm befindet sich am Leondinger Harter Plateau, einem klassischen Vorstadtviertel. Hier werden Projekte, die direkt mit den Menschen in der Umgebung agieren sowie Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt. Ziel der Aktivitäten von urbanfarm ist es, zwischenmenschliche Kommunikation anzuregen, den öffentlichen Raum kulturell zu beleben und Netzwerke zu knüpfen.

7    | Fest der Gefühle (Reizend! in Kooperation mit waschacht)

Das „Fest der Gefühle“, textet & komponiert ein Musikstück, produziert einen Videoclip. Diskutiert und analysiert Medienproduktionen rund um die Welt des Schlagers. Das Ereignis am Ende der Auseinandersetzungen wird als  „Sternstunde“ inszeniert: Ein Burggarten-Konzert mit allen, die mitgearbeitet haben und für die Menschen, die gerne populäre Musik hören und deren Funktion – so es eine gibt –  für unseren Alltag erkennen (möchten). In Kooperation mit KV WASCHAECHT

Ein Projekt von: Reizend!
REIZEND! erarbeitet kultur-, sozial-,  gesellschaftspolitisch Konzepte relevante Themen. Jungen Kunst- und Kulturschaffende, interessierten Jugendliche aus unterschiedlichen Bildungskontexten wird anhand von (Medien-)Projektarbeit kritische und vor allem praktische Auseinandersetzung ermöglicht. Die Umsetzung der Projekte gestaltet sich generationenübergreifend.
Einfach gesagt: REIZEND! erarbeitet in Zusammenarbeit mit Interessierten und Communities  und in Kooperation mit sozialen Einrichtungen soziokulturelle Medien-Konzepte mit dem Ziel die Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

8    | Femals in Pop (Fadi Dorninger & SRA)

In Oberösterreich wird Musikausbildung auf sehr hohem Niveau betrieben, nicht nur in der Lehre sondern auch bezüglich der Kosten. SRA will der Frage nachgehen, ob sich nach erfolgter Ausbildung Musikerinnen in Ensembles oder Bands wiederfinden, ihrerseits Lehrende werden oder ob sie das Feld den Männern überlassen „müssen“. Da SRA über sehr genaue Daten im Bereich populäre Musik verfügt, sehen wir uns in der Lage, detaillierte Auswertungen über die Aktivitäten der Frauen in diesem Musikfeld zu treffen. „females in pop“ ist ein Werkzeug, das auf www.sra.at implementiert, automatisch Momentaufnahmen über den Aktivitätsstatus von Frauen in der oberöstereichischen Populär-Musik auswirft, wo aber auch Abfragen aus der Vergangenheit getätigt werden können.

Kurzdarstellung: SR-Archiv österreichischer Popularmusik
SRA wurde 1993 gegründet und stellt Informationen über die österreichische Popularmusik öffentlich und kostenfrei zur Verfügung. Mit über 425.000 Datensätzen bietet SRA eine nahezu lückenlose Dokumentation des österreichischen Musikschaffens der letzten 50 Jahre. Neben dem öffentlichen Archiv und der Onlinedatenbank (www.sra.at) fungiert das Info-Office auch als Kontakt- und Anlaufstelle in Sachen österreichischer Musik.

9    | Bäuerin.Macht.Image (Freies Radio Freisdtadt)

In kaum einem anderen Lebensbereich sind Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten derart tief verwurzelt und verhärtet wie im Bereich der Landwirtschaft.
Das Projekt Bäuerin.Macht.Image macht die gläserne Decke in diesem Bereich zum Thema und stellt den Anspruch, verkrustete Strukturen aufzubrechen. In Form von Radiosendungen, Veranstaltungen zur Anregung von Ortsgesprächen und einer multimedialen Dokumentation werden die Bäuerinnen sowohl aktiv eingebunden, als auch zur Selbstreflexion angeregt.

Selbstdarstellung: Freies Radio Freistadt / Redaktion Stallgeflüster
Eine Kooperation vom Freien Radio Freistadt mit dem vierköpfigen Frauenredaktionsteam von „Stallgeflüster“, der etwas anderen Sendung über Landwirtschaft in allen Freien Radios in OÖ. Ein unkonventioneller und feministischer Blick auf die Landwirtschaft, abseits der Mainstream-Berichterstattung.

10    |  Sag mir, wo die Frauen sind . . .

Das Projekt fordert die Rechte und den Platz von Frauen ein, indem es Realitäten und Alternativen aufzeigt, vernetzt, veranlasst Neues auszuprobieren, kreativ und kritisch zu sein. Der Methodenmix (Radioworkshops, Expertinnendiskussion, Kreativworkshop, Vereinsgespräch) ist auf die Diversität der Frauen abgestimmt. Geschlechtsspezifische, (inter-)kulturelle und strukturelle „Gegebenheiten“ werden hinterfragt. Ziel ist, einen Selbstreflexionsprozess zu initiieren, in der Gesellschaft, der eigenen Community, der privaten Lebenswelt, dem eigenen ich.

Ein Projekt von: Black Community OÖ
Die Black Community OÖ ist der Dachverband afrikanischer Vereine, setzt sich für Empowerment benachteiligter Gruppen und Sensibilisierungs- und Antirassismusarbeit ein, fungiert als Erstanlauf- und Vermittlungsstelle für Menschen mit Migrationserfahrung, ist Informationsplattform und vernetzt bei Fragen rund um Afrika und OÖ.

11    | „Tellerwäsche*“ (Treffpunkt Kulturverein Regau)

Wenn wir den gläsernen Boden nicht wahrnehmen, werden wir ihn durch unsere Alltagsroutinen stets erneuern. Für die Veranstaltungsabwicklung mit klassischer Rollenverteilung heißt das: wir reinigen ihn sogar. Das Projekt „Tellerwäsche*“ überzeichnet dieses Bild, greift zum Putzfetzen und möchte den gläsernen Boden zum Glänzen bringen, auf dass er nicht mehr übersehen werden kann!

Ein Projekt von: TKV (Treffpunkt Kulturverein Regau)  in Kooperation mit dem FRS Radionest Vöcklabruck und weiteren Kulturvereinen in der Region.
Wir machen den kulturellen Treffpunkt zu unserem Programm. Wir agieren aus eigenem Antrieb und organisieren Kulturveranstaltungen unterschiedlichster Sparten, vor der Literatur bis zum Film und vom Kabarett bis zur Musik. Dabei beleben wir die regionale Kulturlandschaft mit neuen Aktivitäten und treten als kulturelle Nahversorgerin auf. Als solche wollen wir Raum für zeitgenössische Kultur schaffen, zum Nachdenken anregen und Künstler_innen fördern.

12    |  Eine von uns (Frauenforum Salzkammergut)

Stutenbissigkeit und Zickenterror adieu! Der miesen Taktik des „divide et impera“ wird Einhalt geboten. 52% der Bevölkerung lassen sich nicht länger spalten in alt und jung, arm und reich, schön oder nicht, Karriere- oder Hausfrau. Das Projekt „Eine von uns“ kultiviert und feiert die Bezugnahme von Frauen aufeinander, denn hinter jeder starken Frau steht eine starke Frau! Das Erleben von Solidarität wird so unser aller Leben verändern.
 
Selbstdarstellung Frauenforum Salzkammergut:
Das FFS ist ein überparteilicher aber hoch politischer Verein, der in feministischer Tradition Kritik an diskriminierenden Strukturen übt und Alternativen aufzeigt. Durch uns geraten Diskurse in die  Region, die ansonsten an urbanen und universitären Orten hängen bleiben. Dabei sind wir frech, fröhlich und innovativ!

 

13    | Eine Tontechnikerin für die KAPU

Das Projekt „Eine Tontechnikerin für die KAPU“ soll die seit kurzem bei uns ehrenamtlich tätige Tonassistentin unterstützen. Damit wird die Gleichstellung in einem männerdominierten Berufsfeld gefördert und bricht traditionelle Strukturen auf. Es soll ermöglicht werden, dass sie den gleichen Lohn wie unser Haustechniker erhält und zudem den Ausbildungsprozess reflektiert und künstlerisch und transparent dokumentiert. Am Ende wird das gesammelte Material in einer Ausstellung verarbeitet.

Ein Projekt von: KAPU
Das Linzer Kulturzentrum KAPU, genannt „die KAPU“, versteht sich selbst als kulturelles Zentrum für (inter)nationale zeitgenössische und subkulturelle Musik, vor allem Hip-Hop, Noiserock, Rockmusik, Punk/Hardcore und andere. Zusätzlich veranstaltet die KAPU Kinoabende, Lesungen, Ausstellungen und Workshops.

Jurysitzung Innovationstopf 2012

Die öffentliche Jurysitzung zum KUPF Innovationstopf 2012 „Der gläserne Boden“

findet am Freitag den 27. April ab 13:30 Uhr im

bb 15 –  Raum für Gegenwartskunst, Baumbachstraße 15, 4020 Linz  statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Mitglieder der Jury 2012:

Susanne Blaimschein, lebt und arbeitet in Linz , Ausstellungsorganisatorin, Kuratorin KunstRaum Goethestrasse xtd, Obfrau Festival der Regionen

Ingeborg Habereder, Studium der Germanistik, Philosophie und Ethnologie in Wien und Hamburg; seit 1976 Mitarbeit in der freien Kulturszene OÖ; Vorstandsmitglied Kulturprojekt Sauwald /OÖ; Obfrau Kulturforum M /Wien; Direktorin Stiftung Sabarsky-Sonnberger /CZ; als freie Kuratorin für bildende Kunst und Musik im In- und Ausland tätig; Mitglied im Ensemble KlangStimmen.

Assimina Gouma, lebt und arbeitet in Wien und Linz. Sie hat Kommunikationswissenschaft studiert und das postgraduale Programm des Instituts für Höhere Studien (Soziologie) absolviert. Ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte sind Migration, Medien und Gender. Derzeit begleitet sie das Projekt Self-Defence IT (Daphne-EU-Programm) für maiz. Sie ist Redakteurin bei migrazine.

Peter Wagenhuber, Lebt und arbeitet in Linz; von 2002 bis 2005 Veranstaltungskoordinator in der Stadtwerkstatt,  seit 2005 Netzwerkadministrator bei servus.at

Wolfgang Wasserbauer, seit den frühen 80er Jahren in Welser Kulturinitiativen tätig, seit 1985 im Alten Schl8hof Wels, seit 1987 Festival „music unlimited“


 

1 | ViERinEINBARKEIT

Radio FRO Gmbh, Veronika Moser, veronika.moser@fro.at, Antragssumme: 5260,-

Erwerbsarbeit, Sorgearbeit, und nebenher noch ehrenamtliche Kulturarbeit im Radio? Wie geht das? Wie können wir unser Leben leben, um alle wichtigen Arbeitsbereiche zu vereinbaren? Die Feministin Frigga Haug liefert mit der 4in1-Perspektive spannende Ansatzpunkte, mit denen sich Radio FRO in Workshop, Vortrag und Radiobeiträgen beschäftigt, um zu sehen, wie es an der radiomachenden Basis des Senders so läuft. Gibt es einen „Gläsernen Boden“ einer ungerechten Verteilung gesellschaftlich notwendiger Arbeit, der bewirkt, dass nur rund 1/3 der RadiomacherInnen bei Radio FRO Frauen sind?

Selbstdarstellung: RADIO FRO 105.0
Radio FRO (Freier Rundfunk Oberösterreich) ist das freie und nicht-kommerzielle Radio in Linz. Mehr als 300 ehrenamtliche RadiomacherInnen aus verschiedensten Communities bringen auf Radio FRO regelmäßig über 120 verschiedene Sendungen in mehr als 10 Sprachen im Großraum Linz on Air.

2 | Frequenzrauschen aus der Vergangenheit – Das Vermächtnis der Radiopiratinnen GesternHeuteMorgen_His_story_Her_sotry

SPACEfemFM – Frauenradio, Helga Schager, spacies@fro.at, Antragssumme: 10320,-

Wir sind die Heldinnen unsrer eigenen Geschichte
Feminismus und Frauengeschichte hängen zusammen. Je mehr Frauen* an Autonomie gewinnen und ihr eigenes Leben bestimmen, desto not-wendiger wird eine Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Bedingungen ihrer Existenz.
SPACEfemFM Frauenradio begibt sich auf die Spurensuche ihrer Wegbereiterinnen, den Radiopiratinnen, die ihre feministische Radioarbeit überhaupt erst ermöglichen.
Wir wollen den Lebensweg von Frauen* aufzeigen, die von der herkömmlichen, patriarchalen Geschichtsschreibung ignoriert wurden. Es soll eine Korrektur jenes Blickwinkel, jener Vorstellung geben, dass es kaum bzw. keine bedeutende Frauen* in der Radiogeschichte gab, dass Frauen* keine erwähnenswerte, sprich wesentlichen Beiträge zur Geschichte geleistet haben.

Selbstdarstellung SPACEfemFM – FRAUENRADIO
Die Frauenradio-Redaktion „SPACEfemFM“ begann im Herbst 2000 auf Radio FRO 105.0 MHz im Großraum Linz zu senden. Seither sind derzeit elf „Space-Frauen“ 4-5 Mal pro Monat jeweils eine Stunde on air. Frauen*spezifische Themen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von SPACEfemFM. Frauen* eine Stimme geben, Leistungen von Frauen* hervorheben, Zeitdokumente schaffen ist das Ziel des Redaktionsteams. SPACEfemFM bekennt sich klar und offen zum Feminismus. 311 Radioproduktionen sind das Ergebnis von „11 Jahre Radioarbeit“

3 | Gloss

Pangea – Interkulturelle Medienwerkstatt, Lucia Rabeder, pangea@pangea.at, Antragssumme: 8850,-

Ein Projekt zum Spannungsfeld von Alltag und «Hochglanzwelt» der Frauen.
Unter Mitwirkung der Userinnen von Pangea und weiteren Interessierten werden Alltagswelten von Frauen unterschiedlicher Lebenshintergründe und Herkunft sowie die Rolle des Gender Mainstreaming in einem Hochglanzmagazin aufgearbeitet: Eine Hedonistische Inszenierung mit Anspielung auf die Luxuswelt der Modemagazine, der die wenigsten angehören; reflektierende, gebrochene oder nachgestellte Aufnahmen zum  (gewünschten?) „Frau sein“; ungeschminkte Tatsachen zu den Zielen der Frauen und ihren Möglichkeiten sowohl die gläserne Decke zu brechen, als auch den gläsernen Boden zu durchleuchten.

Selbstdarstellung: Pangea – Interkulturelle Medienwerkstatt
Pangea ist ein Kulturverein an der Schnittstelle von sozialer- und kulturpolitischer Arbeit, wo politischer Antirassismus offen gelebt wird.
Wir offerieren niederschwellige Zugänge zu neuen Informationstechnologien und fördern die kritische Auseinandersetzung mit selbigen und der eigenen Identität. Pangea hat Werkstattcharakter in der mensch ungehemmt kreativ agieren kann.

4 | FRAU IM BILD

dorf tv GmbH, Gabriele Kepplinger, gabriele.kepplinger@dorftv.at, Antragssumme: 8500,-

dorf tv. ist seit Juni 2010 auf Sendung. Die Struktur des Senders ist noch jung und flexibel. Das Programm ist in Entwicklung und erfordert begleitende Unterstützung. dorf tv. will Programmgestaltung und Programmoutput mit der Präsenz von Frauen, Frauensichtweisen und feministischen Inhalten stärken, in Live-Sendungen und in neuen, mit Frauen entwickelten Formaten. Parallel dazu startet dorf tv. im Team einen Prozess der Reflexion, Analyse und Sensibilisierung für die produzierten Bilder im Hinblick auf die Darstellung von Geschlechtern.

Selbstdarstellung: dorf tv
dorf tv. – userInnen generiertes Fernsehen. Ein nicht kommerzieller regionaler Fernsehsender, bei dem die OberösterreicherInnen selbst Regie führen. dorf tv. sendet täglich 24 Stunden via DVB-T in weiten Teilen Oberösterreichs und eine Stunde im Kabel der LIWEST. Beiträge können über die Webseite www.dorftv.at hochgeladen werden, die Philosophie lautet „einfach produzieren“.

5 | „Es muss viel gelacht werden, um die Welt zu verändern“

Verein maiz, Marissa Lobo & Noemi Auer, maiz@servus.at, Antragssumme 14000,-

„Es muss viel gelacht werden, um die Welt zu verändern“:
durch postkoloniales und parrhesiastisches Lachen hegemoniale feministische Theorie/Praxis freilegen und umgraben
Die Frage inwieweit wir unreflektiert Normen und Diskurse übernehmen und uns Distributions- sowie Distinktionsmechanismen unterwerfen, möchten wir mit dem Mittel des Humors als Subversion und Transgression und der Parrhesia, als Form von Kritik und Selbstkritik, innerhalb von je vier Reflexions- und Aktionsworkshops und der Organisation einer antihegemonialen, antirassistischen, postkolonialen und  post-feministischen „Komödiale“ freilegen.

Selbstdarstellung: maiz
maiz ist eine als unabhängiger Verein konstituierte Migrantinnen-Selbstorganisation, der sich für die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Stellung und damit für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in Österreich einsetzt.

6 | Girls and Boys, what’s up

Urbanfarm, Sandra Gortva, eistatze@hotmail.com, Antragssumme: 1606,-

Gemeinsam mit Jugendlichen des Jugendzentrums am Harter Plateau möchten wir Sichtweisen und Ideen zum Rollenbild von Mädchen und Frauen diskutieren und erforschen. Dabei veranstalten wir ein gemeinsames Arbeitsprojekt an einem Blog und im Nachhinein werden Arbeitsprozess und Rollenverteilung reflektiert und eine gemeinsame Diskussion zum weiblichen Rollenbild in Alltag und Arbeitswelt eingeleitet, die per Video dokumentiert wird. Dazu gründen wir eine Facebook-Seite mit dem Titel „GIRLS AND BOYS, WHAT´S UP?“, um hier Ausschnitte und Zitate aus dem Video zu veröffentlichen und die Diskussion im Internet fortzusetzen und besonders junge Leute damit anzusprechen und einzubinden.

Selbstdarstellung: urbanfarm
urbanfarm befindet sich am Leondinger Harter Plateau, einem klassischen Vorstadtviertel.
Hier werden Projekte, die direkt mit den Menschen in der Umgebung agieren sowie Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt. Ziel der Aktivitäten von urbanfarm ist es,
zwischenmenschliche Kommunikation anzuregen, den öffentlichen Raum kulturell zu beleben und Netzwerke zu knüpfen.

7 | Fest der Gefühle

Reizend!, Elke Oberleitner, office@reizend.or.at, Antragssumme: 13000,-

Das„Fest der Gefühle“, textet & komponiert ein Musikstück, produziert einen Videoclip. Diskutiert und analysiert Medienproduktionen rund um die Welt des Schlagers. Das Ereignis am Ende der Auseinandersetzungen wird als  „Sternstunde“ inszeniert: Ein Burggarten-Konzert mit allen, die mitgearbeitet haben und für die Menschen, die gerne populäre Musik hören und deren Funktion – so es eine gibt –  für unseren Alltag erkennen (möchten).

Ein Projekt von REIZEND! Verein zur Vermittlung soziokultureller Medienprojekte.
in Kooperation mit KV WASCHAECHT

Selbstdarstellung: Reizend!
REIZEND! erarbeitet kultur-, sozial-,  gesellschaftspolitisch Konzepte relevante Themen. Jungen Kunst- und Kulturschaffende, interessierten Jugendliche aus unterschiedlichen Bildungskontexten wird anhand von (Medien-)Projektarbeit kritische und vor allem praktische Auseinandersetzung ermöglicht. Die Umsetzung der Projekte gestaltet sich generationenübergreifend.
Einfach gesagt: REIZEND! erarbeitet in Zusammenarbeit mit Interessierten und Communities  und in Kooperation mit sozialen Einrichtungen soziokulturelle Medien-Konzepte mit dem Ziel die Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

8 | Die Mädchenschaft

Aktionsgemeinschaft Social Impact, Isabella Herber, office@social-impact.at, Antragssumme: 7680,-

Die Mädchenschaft soll Ausdruck eines „neuen“ Feminismus sein, der darauf abzielt, die letzten Bastionen der Männlichkeit auch für sich in Anspruch zu nehmen.
Während die Mädchenschaft ein bestimmtes Ideal von Weiblichkeit entwirft, konstruiert sie gleichzeitig auch ihr eigenes Männerbild.
Verschiedene Geschlechterkonstruktionen sollen durch Übertreibung und Überakzeptanz auf den Prüfstand gestellt, und durch verschiedene Aktionen öffentlich gemacht werden.

Selbstdarstellung: Aktionsgemeinschaft Social Impact
Die Aktionsgemeinschaft Social Impact arbeitet an der Entwicklung von Narrationen, d.h. bildhafte Illustrationen, die gesellschaftspolitische Reibungsflächen und Konflikte sichtbar machen. Eines der Schwerpunktthemen des Kollektivs ist es, die Handlungseinschränkungen marginalisierter Gruppen zu thematisieren.

9 | Femals in Pop

SR-Archiv Österreichischer Popularmusik, Wolfgang, „Fadi“ Dorniger, fadi@servus.at, Antragssumme: 9200,-

In Oberösterreich wird Musikausbildung auf sehr hohem Niveau betrieben, nicht nur in der Lehre sondern auch bezüglich der Kosten. SRA will der Frage nachgehen, ob sich nach erfolgter Ausbildung Musikerinnen in Ensembles oder Bands wiederfinden, ihrerseits Lehrende werden oder ob sie das Feld den Männern überlassen „müssen“. Da SRA über sehr genaue Daten im Bereich populäre Musik verfügt, sehen wir uns in der Lage, detaillierte Auswertungen über die Aktivitäten der Frauen in diesem Musikfeld zu treffen. „females in pop“ ist ein Werkzeug, das auf www.sra.at implementiert, automatisch Momentaufnahmen über den Aktivitätsstatus von Frauen in der oberöstereichischen Populär-Musik auswirft, wo aber auch Abfragen aus der Vergangenheit getätigt werden können.

Kurzdarstellung: SR-Archiv österreichischer Popularmusik
SRA wurde 1993 gegründet und stellt Informationen über die österreichische Popularmusik öffentlich und kostenfrei zur Verfügung. Mit über 425.000 Datensätzen bietet SRA eine nahezu lückenlose Dokumentation des österreichischen Musikschaffens der letzten 50 Jahre. Neben dem öffentlichen Archiv und der Onlinedatenbank (www.sra.at) fungiert das Info-Office auch als Kontakt- und Anlaufstelle in Sachen österreichischer Musik.

10 | Bäuerin.Macht.Image

Freies Radio Freistadt, Sabine Traxler, sabine_traxler@gmx.at, Antragssumme: 7403,-

In kaum einem anderen Lebensbereich sind Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten derart tief verwurzelt und verhärtet wie im Bereich der Landwirtschaft.
Das Projekt Bäuerin.Macht.Image macht die gläserne Decke in diesem Bereich zum Thema und stellt den Anspruch, verkrustete Strukturen aufzubrechen. In Form von Radiosendungen, Veranstaltungen zur Anregung von Ortsgesprächen und einer multimedialen Dokumentation werden die Bäuerinnen sowohl aktiv eingebunden, als auch zur Selbstreflexion angeregt.

Selbstdarstellung Freies Radio Freistadt / Redaktion Stallgeflüser
Eine Kooperation vom Freien Radio Freistadt mit dem vierköpfigen Frauenredaktionsteam von „Stallgeflüster“, der etwas anderen Sendung über Landwirtschaft in allen Freien Radios in OÖ. Ein unkonventioneller und feministischer Blick auf die Landwirtschaft, abseits der Mainstream-Berichterstattung.

11 | „Plan B – die ungliebte schwester der Wunschvorstellung“

Miesenberger/Kraus/Zettelmeier, Agnes Miesenberger, agnes.miesenberger@liwest.at, Antragssumme: 4896,-

Im der Animations „Plan B“ (AT) werden Frauen, die künstlerisch/ kulturell tätig sind, zu Ihrem Muttersein/Frausein befragt.
Durch ein tierisches Äquivalent dargestellt, bleiben sie anonym, und der Biologismus hinter gesellschaftlichen Familienrollen wird thematisiert.
Sie erzählen von Chaos und Überforderung aber auch von gewonnenen Stärken.
Gefange ihrer Realität spazieren sie auf der Tapete der Häuslichkeit, verlieren sich in ihr, passen sich ihr an oder versuchen ihr wütend zu entkommen.

Selbstdarstellung der Projektgruppe:
Conny Kraus, Berthold Zettelmeier (Musik, Sound) und Agnes Miesenberger (Regie, Zeichnung, Animation) arbeiten seit einigen Jahren und Projekten sehr gut und sehr gerne zusammen. Ton- und Bildebene fügen sich zusammen und ergänzen und verstärken einander.

12 | Sag mir, wo die Frauen sind . . .

Black Community, Manuela Mülleder, office@black-community-ooe.net, Antragssumme: 7027,-

Das Projekt fordert die Rechte und den Platz von Frauen ein, indem es Realitäten und Alternativen aufzeigt, vernetzt, veranlasst Neues auszuprobieren, kreativ und kritisch zu sein. Der Methodenmix (Radioworkshops, Expertinnendiskussion, Kreativworkshop, Vereinsgespräch) ist auf die Diversität der Frauen abgestimmt. Geschlechtsspezifische, (inter-)kulturelle und strukturelle „Gegebenheiten“ werden hinterfragt. Ziel ist, einen Selbstreflexionsprozess zu initiieren, in der Gesellschaft, der eigenen Community, der privaten Lebenswelt, dem eigenen ich.

Selbstdarstellung: Black Community OÖ
Die Black Community OÖ ist der Dachverband afrikanischer Vereine, setzt sich für Empowerment benachteiligter Gruppen und Sensibilisierungs- und Antirassismusarbeit ein, fungiert als Erstanlauf- und Vermittlungsstelle für Menschen mit Migrationserfahrung, ist Informationsplattform und vernetzt bei Fragen rund um Afrika und OÖ.

13 | „Tellerwäsche*“

Treffpunkt Kultur Verein Regau, Johanna Ramacher, johanna.ramacher@asak.at, Antragssumme: 6070,-

Wenn wir den gläsernen Boden nicht wahrnehmen, werden wir ihn durch unsere Alltagsroutinen stets erneuern. Für die Veranstaltungsabwicklung mit klassischer Rollenverteilung heißt das: wir reinigen ihn sogar. Das Projekt „Tellerwäsche*“ überzeichnet dieses Bild, greift zum Putzfetzen und möchte den gläsernen Boden zum Glänzen bringen, auf dass er nicht mehr übersehen werden kann!

Selbstdarstellung: TKV
Wir machen den kulturellen Treffpunkt zu unserem Programm. Wir agieren aus eigenem Antrieb und organisieren Kulturveranstaltungen unterschiedlichster Sparten, vor der Literatur bis zum Film und vom Kabarett bis zur Musik. Dabei beleben wir die regionale Kulturlandschaft mit neuen Aktivitäten und treten als kulturelle Nahversorgerin auf. Als solche wollen wir Raum für zeitgenössische Kultur schaffen, zum Nachdenken anregen und Künstler_innen fördern.

Treffpunkt Kulturverein Regau in Kooperation mit dem FRS Radionest Vöcklabruck und weiteren Kulturvereinen in der Region.

14 | Eine von uns

Frauenforum Salzkammergut, Iris Kästel, gl@frauenforum-salzkammergut.at, Antragssumme: 10704,-

Stutenbissigkeit und Zickenterror adieu! Der miesen Taktik des „divide et impera“ wird Einhalt geboten. 52% der Bevölkerung lassen sich nicht länger spalten in alt und jung, arm und reich, schön oder nicht, Karriere- oder Hausfrau. Das Projekt „Eine von uns“ kultiviert und feiert die Bezugnahme von Frauen aufeinander, denn hinter jeder starken Frau steht eine starke Frau! Das Erleben von Solidarität wird so unser aller Leben verändern.
 
Selbstdarstellung Frauenforum Salzkammergut:
Das FFS ist ein überparteilicher aber hoch politischer Verein, der in feministischer Tradition Kritik an diskriminierenden Strukturen übt und Alternativen aufzeigt. Durch uns geraten Diskurse in die  Region, die ansonsten an urbanen und universitären Orten hängen bleiben. Dabei sind wir frech, fröhlich und innovativ!

15 | Eine Tontechnikerin für die KAPU

KAPU, Christian Haselmayr, kapu@servus.at, Antragssumme: 5590,-

Das Projekt „Eine Tontechnikerin für die KAPU“ soll die seit kurzem bei uns ehrenamtlich tätige Tonassistentin unterstützen. Damit wird die Gleichstellung in einem männerdominierten Berufsfeld gefördert und bricht traditionelle Strukturen auf. Es soll ermöglicht werden, dass sie den gleichen Lohn wie unser Haustechniker erhält und zudem den Ausbildungsprozess reflektiert und künstlerisch und transparent dokumentiert. Am Ende wird das gesammelte Material in einer Ausstellung verarbeitet.

Selbstdarstellung: KAPU
Das Kulturzentrum KAPU, genannt „die KAPU“, versteht sich selbst als kulturelles Zentrum für (inter)nationale zeitgenössische und subkulturelle Musik, vor allem Hip-Hop, Noiserock, Rockmusik, Punk/Hardcore und andere. Zusätzlich veranstaltet die KAPU Kinoabende, Lesungen, Ausstellungen und Workshops.

16 | Theater des Alltags

Projektgruppe: SEE, Erika Preisel, siriuskogl@utanet.at, Antragssumme: 12880,-

Ein multimediales Theater das Rollenklischees hinterfragt und in Szene setzt um vermeintliche Gleichberechtigung zu demaskieren. Situationen des Alltags, sprachliche Gewohnheiten, ländliche Mechanismen aufbereitet zur Schärfung der Wahrnehmung rund um den Gläsernen Boden. Eine SELBST-BEWUSST-MACHUNG geht auf Tournee durch oberösterreichische kleine Dörfer.
    
Selbstdarstellung Projektgruppe SEE
Erika Preisel – Redakteurin, Soziologin, Hausfrau
Evelyn Ritt – Programmkoordinatorin, Musikerin, Mutter
Sylvia Aigner – Hausfrau und Mutter

The Glas Floor – STAKLENO DNO – SUELO DE CRISTAL – CHÃO DE VIDRO – CAM TABAN

THE GLAS FLOOR –  STAKLENO DNO –  SUELO DE CRISTALCHÃO DE VIDRO
CAM TABAN

 

 

The Glas Floor
Equal opportunity measures for funding have been specifically allowed since 1976 through the EU equality directives. With considerable delay have political decision-makers implemented those measures. Gender mainstreaming, structural support for womens advancement and quota regulations were implemented and frequently defined as an explicit condition for company-, institution- and organsiational funding. Sofar so good! But in the way we know of the notorious „glass ceiling“, that complicates or even denies women to climb within hierachical structures to top positions, a glass floor seems to exist in return. Measures, regulations and recommendations from above do penetrate the structures but rarely, or almost never, seep through to reach the base of those structures. On the surface the aim at enforcing gender equality is satisfied and appears rethorically and visually correct. If we look closer though, we discover repeated classic role and task distributions combined with differing values and acknowledgments, supported equally by the males and females involved. Even the latter are blinded by the image of equality. Nevertheless, the feeling of discontent or existing inequality is usually dismissed as individual and not resulting from structural factors. A seemingly perfect world is maintained and such politically funded projects are credited as successes by their initiators.

We live in times where equality between women and men is merely suggested and therefore reinterpreted, trivialised and negated. This regressive behaviour generally falls on fertile ground.

The KUPF Innovation Pool 2012 intends to initiate a process of self-reflection. Conditions at the base shall be closely examined, the „glass floor“ exposed and turned upside down. Daily practices and working ethics as well as the social and political realities shall undego closer scrutiny, exposing possibilities for change.

Criteria for Subject Matter:
The KUPF Innovation Pool invites projects to be submitted, which
•    take place in Upper Austria or have Upper Austria as their starting point;
•    are located in the field of contemporary culture and are artistically and politically (cultural-political) motivated;
•    have a strong regional or local relevance;
•    take an approach that is sensitive to gender issues in both conception and implementation;
•    do not reproduce mechanisms of social exclusion.

Formal Criteria:
•    Entrants can be independent cultural initiatives or individuals or groups, regardless of origins, residence or nationality. Individuals can submit projects in a collective or in cooperation with a cultural initiative/association. Entries will not be accepted from regional administrative bodies, public departments, churches, political parties, employees and board members of the Upper Austrian Cultural Platform (KUPF) or the KUPF itself.
•    Deadline for entry is Monday, 19th of March 2012 (postmarked)
•    Applications must be sent to the KUPF in 8 copies (for jury, sponsors, etc.) on paper.
•    The juried projects must start in 2012. Projects that have already been started or realized cannot be funded by the Innovation Pool. Projects that have already been funded by the Province of Upper Austria/Department of Culture can no longer be funded from the KUPF Innovation Pool (double funding!)

With projects involving both migrants and majority Austrians, the jury will pay particular attention to the process of cooperation (power relations and imbalances in power, task distribution, whether there is a reflection process, financial distribution, how participation is made possible).

Guidelines for Entry
The project entry must include the following sections so that it can be judged by the jury:
•    Project description: a detailed description of the project, the motivation for it and its relevance to the theme and the regional situation.
•    Self-presentation of the entrant: who is responsible for the project, which cultural/art projects have already been realized.
•    Budget: realistically calculated project costs and revenues; need for financing from the KUPF Innovation Pool. Projects can only be partially funded. The maximum amount of funding is 80% of the estimated costs provided. Do not forget fees for your own work!
•    Brief description of the project (max. 500 characters) and short version of the self-presentation (max. 300 characters) in electronic form for the publication of all entered projects on the KUPF web site and in other media.
•    Entry forms can be downloaded from www.innivationstopf.at.

The project description and self-presentation must not be longer than 10 pages in total.

Jury:
A five-person jury of regional and transregional experts in the field of contemporary art and cultural work will make a selection from the entered projects in an open jury meeting on Thursday, 26 and Friday, 27 April 2012, which they will recommend to the government of the Federal Province of Upper Austria for funding.

Grant:
The KUPF Innovation Pool is most likely provided with at least 75,000 Euro from the Cultural Support Fund of the Province of Upper Austria. KUPF will endeavor to secure additional project funding. Payment of the funding will be made within 12 weeks after project start. Payment by instalments can be arranged.

Consultation, Information and Publicity:
The KUPF team offers consultation for potential submissions.
A short version of the announcement is also available in several foreign languages from the KUPF web site.

The KUPF offers a meeting for interested entrants to discuss questions about content and organization:  
Wednesday, 22 of February  2012, 6:00 pm at the KUPF office, Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz.
Registration is requested: riki@kupf.at

To support the translation of project ideas into a professional project concept/funding application, the KUPF Academy offers a workshop “Training Camp. Funding Applications in Art and Culture” on the 2nd of  March 2012.
For registration and further information, please visit our website www.kupfakademie.at or contact us at office@kupfakademie.at

Legal Regulations
The decision of the jury is final. The submission of a project does not entitle the participant to any legal claims. The entrant retains all copyrights. The KUPF is not responsible for any costs arising for the participant due to participation in this competition. The KUPF assumes no responsibility for submitted project materials. Such materials become the property of KUPF without recompense.

The funding to be awarded comes from the public funds of the Federal Province of Upper Austria. Projects already funded by the Federal Province of Upper Austria under the title Cultural Funding are therefore not eligible for additional funding from the KUPF Innovation Pool. The award and accounting of the funds will comply with current regulations of the Federal Province of Upper Austria.
The selected projects are obligated to attach the logo of the Federal Province of Upper Austria and the Innovation Pool logo along with the remark „Funded by the Federal Province of Upper Austria in conjunction with the KUPF Innovation Pool 2006“ (templates will be provided by the KUPF) to all advertising material and products in conjunction with the realization of the project and to indicate funding through the Innovation Pool in all of their own press releases and press conferences.

Contact:
KUPF – Kulturplattform OÖ
Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz
Tel.: (0732) 79 42 88, Fax: (0732) 79 42 89
it@kupf.at, http://www.innovationstopf.at

STAKLENO DNO
Vec od 1976 su mjere za podrsku ravnopravnosti izmedju spolova definirane i preporucene u nacelima Evropske unije za ravnopravnost medju spolovima. Sa znacajnim zakasnjenjima su nosioci nacionalnih politickih funkcija poceli sa sprovodjenjem tih mjera. Gender Mainstreaming, podsticaj i podrska zaposlenih zena i pravilo o raspodjeli funkcija izmedju spolova su propisani i vrlo cesto su cak i preduslov za dobijanje donacija u preduzecima, institucijama i organizacijama.
Zvuci lijepo!
Tako kao sto postoji  ozloglaseni „stakleni plafon“, koji zenama otezava ili cak onemogucava uspon na vise funkcije, izgleda da na drugoj strani postoji i jedno „stakleno dno“. Mjere, naredbe i prepruke sa vrha, dolaze doduse do odredjenih nivoa, ali ne prolaze nikako ili vrlo slabo do dna, tj, do baze. Spolja posmatrano je pravo na ravnopravnost spolova ispunjeno, retorika i optika odgovaraju. Ako se pocne preciznije posmatrati, moci ce se uvijek otkriti klasicne patrijahalne uloge i raspored poslova, povezane sa razlicitm mjerenjima vrijednosti i priznanja, nosene od muskih i zenskih ucesnika u istoj mjeri. Cak se i zene daju zaslijepiti povrsinskom slikom ravnopravnosti. Ipak primjetno nezadovoljstvo ili prisutne nejednakosti bivaju definirane kao individuelne, a ne kao strukturne. Lijepi svijetli svijet funkcionise i politicki programi podrske se od pokretaca daju navesti kao uspjesni. Mi zivimo u jednom vremenu , u kojem ravnopravnost izmedju spolova biva permanentno sugerirana, i i na taj nacin i dalje postojeca neravnopravnost biva “lijepo obojena” ili cak i negirana. Nazadak pada na plodno tlo.
KUPF-Innovationstopf 2012 zeli da pokrene jedan samo proces sopstvenih refleksija. Osobine sopstvene baze trebaju se staviti pod lupu i „stakleno dno“ treba biti oslobodjeno i prekopano. Dnevna i radna kultura, ali i drustvena i politicka realnost, trebaju biti ispitane, kao i mogucnosti promjena.

Sadrzajni kriteriji:
KUPF-Innovationstopf poziva na prijavljivanje projekata koji:
•    se odrzavaju u Gornjoj Austriji ili poticu iz Gornje Austrije;
•    se nalaze u savremenom kulturnom krugu te su umjetnicki i kulturno-politicki motivirani
•    se sadrzajno odnose na opis konkursa;
•    imaju jaku regionalnu ili lokalnu povezanost;
•    pri konceptu i sprovodjenju imaju obzira prema spolovima
•    ne reproduciraju drustvene sisteme iskljucivanja

Formalni kriteriji:
•    projekte mogu predati neovisne kulturne incijative, udruzenja i grupe (neovisno od porijekla, mjesta stanovanja ili drzavljanstva). Pojedinacne osobe mogu predati projekte u udruzenju ili u kooperaciji sa kulturnim inicijativama ili grupama. Prijave od upravnih tijela, religioznih organizacija, partija, zaposlenih i clanova KUPF-a se ne priznaju;
•    krajnji rok za predaju je ponedjeljak, 19. mart 2012 (datum postanskog pecata);
•    zahtjevi za donaciju se predaju u osam primjeraka na papiru na adresu KUPF-a (ziri, sponzori, itd.);
•    prihvaceni projekti moraju poceti 2012. Vec zapoceti ili realizirani projekti ne mogu biti finansirani od KUPF-a. Projekti koji su vec finansirani od kulturnog resora vlade Gornje Austrije (Direktion Kultur), ne mogu biti finansirani od KUPF-a (dvostruka donacija).

Kod projekata u kojima ucestvuju i migranti kao i vecinom Austrijanci, ziri ce posebno posmatrati proces zajednickog rada (odnose i polozaj moci, raspodjelu zadataka, postojanje refleksnih procesa, te financijsku raspodjelu za omogucivanje participacije).

Pravila za predaju projekata
Projekt prilikom predaje mora sadrzavati slijedece dijelove da bi mogao biti ocijenjen od zirija:
•    opis projekta: jedan detaljan opis ideje koji detaljno objasnjava motivaciju i povezanost na temu i regiju;
•    opis predavaoca projekta: ko je nosilac projekta i koji umjetnicki i kulturni projekti su vec do sada realizirani;
•    budzet: realisticno proracunati troskovi i prihodi projekta, visina zeljene novcane donacije od KUPF-a. Donacija projektata je moguca samo djelimicno. Najveca visina donacije iznosi 80% od predvidjenih ukupnih troskova. Ne zaboraviti honorare za sopstveno zalaganje!
•    kratak opis projekta (max. 500 slova) i predavaoca (max 300 slova) u elektronskom obliku za objavljivanje svih predatih projekata na internet stranici od KUPF-a i drugim javnim medijima.
•    formular za prijavu projekta: se moze preuzeti sa web stranice www.innovationstopf.at

Opis projekta i predavaoca ne smiju biti veci od ukupno deset stranica.

Ziri:
Jedan petoclani ziri, sastavljen od regionalnih i preregionalnih poznavaoca sa podrucja savremene umjetnosti i kulturnog rada, ce iz predanih projekata na otvorenoj sjednici  u cetvrtak , 26. i petak, 26. Aprila 2012 izvrsiti izbor i napraviti prijedlog vladi Gornje Austrije za donaciju.

Donacija:
Ukupna predvidjena suma donacije za KUPF- Innovationstopf bi trebala da iznosi 75.000 EUR iz sredstava kulturne donacije Gornje Austrije. Pored toga KUPF ce se potruditi za prikupljanje dodatnih sredstava. Isplata donacija se vrsi najduze u periodu do 12 sedmica nakon pocetka projekta. Isplata donacija je moguca i u ratama.

Savjetovanje, informacije i rad sa javnoscu:
KUPF nudi savjetovanje za potencijalne predaje projekata.
Opis konkursa je takodje moguce naci na web stranici od KUPF-a i na vise stranih jezika.

KUPF takodje nudi i jedan informativni sastanak za zainteresovane predavaoce projekata u cilju razjasnjavanja sadrzajnih i organizacionih pitanja:

Srijeda,  22. 2. 2012, 18:00 , u prostorijama KUPF-a ,Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz.
Molimo za prijavu: riki@kupf.at

Kao pomoc u pretvrobi projektnih ideja u jedan profesionalni koncept i zahtjev za donaciju KUPF-Akademie nudi i jedan workshop u petak 2. Marta 2012 na temu ”Uspjesan razvoj projekata”.  Prijava i detaljnije informacije na www.kupfakademie.at ili na  office@kupfakademie.at .

Pravni uslovi
Ziri odlucuje sa iskljucenjem pravnog puta. Ucesnicima kroz predaju projekta ne nastaju nikakva prava. Sva autorska prava ostaju kod ucesnika. KUPF ne garantuje za troskove koji podnosiocu projekta nastaju u vezi sa ovim natjecajem. KUPF isto tako ne preuzima odgovornost za predanu dokumetaciju projekta, koja sa predajom projekta prelazi u vlasnistvo KUPF-a.

Donacije koje mogu biti dodijeljene projektima su sredstva pokrajine Gornje Austrije.
Dodjela i obracun donacije se obavlja po postojecim pravilima pokrajine Gornje Austrije.
Postoji obaveza na svim reklamnim materijalima i proizvodima tokom realizacije projekta staviti logo pokrajine Gornje Austrije i KUPF-a kao i natpis “Gefördet durch das Land OÖ im Rahmen des KUPF-Innovationstopfes 2012” ( obrazac ce biti dostavljen od KUPF-a). Ova obaveza vazi i pri svim sopstvenim saopstenjima za javnost i konferencijama za stampu.

Link o opstim pravilima za donacije http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-605E5C9F-A16F6412/ooe/hs.xsl/16573_DEU_HTML.htm

Kontakt:
KUPF – Kulturplattform OÖ
Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz
Tel.: (0732) 79 42 88 33, Fax: (0732) 79 42 89
it@kupf.at, http://www.innovationstof.at

 

SUELO DE CRISTAL
Desde 1976 la directiva de la UE para la igualdad de trato admite explícitamente medidas para fomentar la igualdad de oportunidades. Con significante retraso los políticos responsables empezaron a efectuar  medidas. Gender Mainstreaming, apoyo a las mujeres y su tasa de participación fueron dictados y frecuentemente explícitos como condiciones para el soporte a empresas, instituciones y organizaciones. ¡Ya y bien! Pero como el conocido “techo de cristal” dificulta o impide a las mujeres ascender a una alta jerarquía, parece que existe  un “suelo de cristal”. Medidas, reglamentos y recomendaciones desde arriba penetran las estructuras  correspondientes pero apenas o no infiltran el suelo, es decir la base. Hacia a fuera se cumple con el requisito de igualdad de género, la retorica y la óptica está de acuerdo. Si bien se comprueba, se encuentra una y otra vez más el clásico rol de patriarca y distribución de tareas relacionados con diferenciación en valor y reconocimiento que son apoyados igualmente por hombres y mujeres. Mujeres también se dejan deslumbrar con la superficial imagen de igualdad. Las perceptivas insatisfacciones o existentes desigualdades se declaran individua l y no estructural. El mundo ideal funciona y proyectos políticos de subvención contribuyen a los éxitos de los iniciadores. Vivimos en el tiempo que se sugiere permanentemente la igualdad de género y existentes inconvenientes que  son interpretados, con poco valor  o negados. El retroceso cae en tierra fértil.
El fondo innovativo  KUPF 2012 inicia un proceso de reflexión propia. La calidad de la propia base requiere investigación y el “suelo de cristal” necesita ser descubierto y recabado. La práctica cotidiana, la cultura laboral y la realidad social y política deben ser analizadas para detectar posibilidades de cambio.

Criterios de Contenido:

El fondo innovativo de la plataforma cultural (KUPF) invita a presentar proyectos que:

•    Se realicen en Austria Alta o procedan de Austria Alta
•    Se vinculen con el área cultural contemporánea del arte y la cultura política
•    Cuyo contenido tengan relación con la presente convocatoria
•    Tengan una estrecha relación regional o local
•    Que tengan una aproximación a la concepción y realización que sea sensible al tema a de género.
•    Que no reproduzcan mecanismos de exclusión social.
 
Criterios Formales:
•    Pueden presentarse iniciativas culturales independientes, asociaciones y colectivos (independientes de procedencia, de domicilio o de nacionalidad). Personas independientes pueden presentarlo en un colectivo o en colaboración con una iniciativa cultural o una asociación. No se aceptan solicitudes de cuerpos administrativos, de instituciones públicas, eclesiásticas, de partidos políticos, así como también los empleados y miembros de la plataforma cultural (Kulturplattform OÖ) y la plataforma cultural así misma.
•    El periodo de solicitud termina el lunes 19 de marzo del 2012 (Con dato del sello de correos).
•    Las solicitudes deben ser necesariamente redactas en 8 copias de papel y enviadas a la plataforma cultural (KUPF) (para el jurado, para los patrocinadores, etc).
•    Los proyectos juzgados deben iniciarse en el año 2012. Los proyectos ya iniciados o realizados no pueden ser financiados por el fondo de innovación de la plataforma cultural (KUPF). Los proyectos que ya han obtenido financiación por parte del departamento cultural del estado de Austria Alta no pueden solicitar más dinero del fondo de innovación de la plataforma cultural (KUPF). (¡Ningún subsidio doble!)

En proyectos en los cuales participan tanto inmigrantes como mayoritariamente austriacos el jurado vigilará los procesos de cooperación con mayor atención (reparto de poderes, desequilibrio de poder, distribución de tareas, existencia de proceso de reflexión, asignación financiera, realización de la participación)

Pautas para la solicitud
La solicitud del proyecto debe contener los siguientes componentes, para que el jurado pueda juzgarlo:

•    Descripción del proyecto: Una descripción detallada del proyecto que describa su motivo y su relevancia en relación al tema de la presente convocatoria y sus condiciones regionales.
•    Presentación del solicitante o de los solicitantes: ¿Quién es el representante del proyecto? ¿Cuáles proyectos ya ha realizado?
•    Presupuesto: Una calculación real de los costes del proyecto y sus ingresos; la financiación deseada por los fondos de innovación de la plataforma cultural (KUPF).
Los proyectos pueden únicamente subvencionarse proporcionalmente. La cuota máxima puede ascender hasta el 80 por ciento de los costes  totales presupuestados. ¡No olvidar los honorarios para los gastos propios!
•    Descripción resumida del proyecto (máximo 500 símbolos) y una versión corta de la presentación del solicitante (máximo 300 símbolos) en forma electrónica para la publicación de todos los proyectos entregados en la página web de KUPF y otros medios.
•    Diligenciamiento del formulario: Este puede ser bajado de la página web www.innovationstopf.at  

La descripción del proyecto y la presentación del solicitante conjuntamente no deben superar más de 10 páginas.

Jurado:
Un jurado de cinco expertos regionales y nacionales del área del arte contemporáneo y trabajo cultural seleccionará los proyectos entregados en una reunión pública el jueves 26 y el viernes 27 de abril del 2012 y dará una recomendación al estado de Austria Alta (Oberosterreich) para que los subsidie.

Dotación:
El fondo de innovación de la plataforma cultural (KUPF) está dotado con al menos 75.000 euros provenientes del subsidio cultural del estado de Austria Alta. La plataforma cultural KUPF se esforzará para obtener ayudas adicionales. El desembolso del subsidio saldrá como muy pronto 12 semanas después de comenzar el proyecto. Un pago de intereses es posible.

Asesoría, informaciones y trabajo público:
El equipo de la plataforma cultural (KUPF) ofrece el servicio de asesoría para proyectos potenciales. El anuncio del fondo de innovación de KUPF está disponible en distintos idiomas en la página web de KUPF.

KUPF ofrece una reunión a los solicitantes interesados para poder clarificar dudas de contenido y organización:
Miércoles 22 febrero 2012 a las 18:00 horas en la oficina de KUPF, Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz
La inscripción debe solicitarse al siguiente correo electrónico: riki@kupf.at

Como apoyo profesional  en la traducción de las ideas del concepto del proyecto/petición la academia KUPF organiza el viernes 2 de marzo del 2012 el  taller “Desarrollo de proyecto exitosos”.
Inscripciones y más información en www.kupfakademie.at o en el correo electrónico office@kupfakademie.

Condiciones legales
El jurado toma la decisión bajo la exclusión de vía judicial. Con la entrega del proyecto, a los participantes no nacen ningunas pretensiones legales. Todos los derechos quedan al nombre del solicitante. KUPF no se responsabiliza de los gastos que se generen en el contexto de la presente convocatoria. Asimismo KUPF no asume responsabilidad de los documentos del proyecto entregados. Estos documentos se traspasarán a propiedad de KUPF sin compensación.

Las subvenciones disponibles son subsidios del estado de Austria Alta. La asignación y la cuenta de los subsidios se regulan según los reglamentos válidos de Land OÖ. Es obligatorio utilizar el logotipo de Land OÖ y del fondo de innovación de KUPF, también la frase “subvencionado por Land Oberösterreich en el contexto del fondo de innovación de KUPF 2012” (KUPF pone a disposición modelos) para todos los materiales de promoción y productos en el contexto de la realización del proyecto, y del mismo modo indicar la financiación por el fondo de innovación de KUPF en todas las comunicaciones y conferencias de prensa.
Link de directrices generales http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-605E5C9F-A16F6412/ooe/hs.xsl/16573_DEU_HTML.htm

Contacto:
KUPF – Kulturplattform  OÖ
Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz
Teléfono: (0732) 79 42 88 33, Fax: (0732) 79 42 89
it@kupf.at, http://www.innovationstopf.at

 

CHÃO DE VIDRO

Desde 1976, diretrizes de tratamento igualitário da Comunidade Européia vem estimulando a adoção de medidas explícitas para establecer igualdade de chances. Com atrasos consideráveis os responsáveis políticos nacionais  começaram a implementar esas medidas. Popularização (Mainstreaming) do gênero, incentivo às mulheres e estabelecimento de quotas são apresentadas  e freqüentemente utilizadas como condição explicita para apoio a atividades comerciais, instituições e organizações.

Bom e bonito! Mas como o conhecido “teto de vidro”, que parece dificultar ou impedir totalmente as mulheres de ascender a níveis de hierarquia mais altos, parece  também existir um „chão de vidro“. Medidas, regulamentações e recomendações  vindas dos niveis hierárquicos mais altos entram nas estruturas porém, Normalmente, quase não tocam o chão ou penetram nas bases. Exteriormente a requisição de igualdade de gênero parece atendida, com retórica e ótica consistentes. Quando porem a situação é examinada mais detalhadamente, descobre-se sempre novamente as clássicas divisões de papéis e de tarefas patriarcais, ligadas a diferentes atribuições de valores e reconhecimento, portadas avante igualmente por representates tanto do sexo masculino quanto do feminino. Também estes últimos se deixam levar por quadros superficiais de igualdade.

Adicionalmente, descontentamentos ou desigualdades existentes sao percebidos  como situações indivíduais e não como condições estruturais. O lindo mundo estável funciona e os projetos políticos de incentivo se deixam apresentar pelos seus iniciadores como iniciativas de sucesso. Nós vivemos em um tempo no qual a igualdade entre os sexos é permanentemente sugerida, mas é entretanto desvalorizada e negada através de reinterpretações abusivas. O retrocesso cai em chão fértil.

A KUPF Innovationstopf 2012 deseja iniciar um processo de autoreflexão. A natureza da própria base deve ser posta sobe a lupa e o „chão de vidro“ deve ser exposto e desenterrado. Práticas diárias, cultura de trabalho, como também
a realidade social e política devem ser questionadas e as possibilidades de mudança devem ser levantadas.

 

Critérios para o conteúdo:

A KUPF-Innovationstopf convida para se inscreverem projetos que:

– se localizem na Alta Áustria ou partam da Alta Áustria
– sejam representações contemporâneas de trabalho cultural e sejam de motivação artística e politica-cultural
– sejam relacionados com o tema anunciado
– tenham uma grande relevância na região ou na localidade
– sejam sensíveis à questão do gênero na concepção e implementação
– não reproduzam mecanismos de exclusão social.

Critérios formais:

– Os participantes poderão ser iniciativas culturais independentes ou indivíduos ou grupos, independentes da origem, residência ou nacionalidade. Indivíduos poderão participar em grupo ou em cooperação com iniciativas ou associações culturais. Não poderão participar órgãos administrativos regionais, departamentos públicos, organizações religiosas, partidos políticos, empregados ou membros do conselho de administração da Plataforma de iniciativas culturais da Alta Áustria, bem como a própria KUPF.

– As inscrições terminam na segunda-feira 19 de março de 2012 (data oficialmente registrada na correspondência).

– Os projetos deverão ser obrigatoriamente submetidos em 8 cópias impressas à KUPF (para o júri, patrocinadores, etc.).

– Os projetos julgados devem ser obrigatoriamente iniciados no ano de 2012. Projetos já iniciados ou realizados não terão o financiamento da “Innovationstopf”. Projetos já financiados pelo Estado da Alta Áustria/ Departamento de Cultura, não podem requisitar mais verbas da KUPF – Innovationstopf (duplo financiamento!).

Em projetos que envolvam imigrantes e austríacos, o júri dará maior atenção ao processo de trabalho conjunto (relação de poder, relação de domínio, divisão de tarefas, existência de processo de reflexão, divisão financeira e como vem possibilitada a participação).

Linhas gerais para a admissão:

Para admissão, o projeto deve incluir os seguintes pontos a serem expostos à avaliação do júri:

– Descrição do projeto: descrição detalhada do projeto, motivação para realização e a relevância do assunto/ tema para a realidade atual da região.
– Apresentação dos responsáveis pelo projeto: quem é o responsável, e quais os projetos culturais/ artísticos já realizados pelos mesmos.
– Budget: cálculo realístico de custos e ganhos; quanto é necessário que a KUPF financie. O projetos podem ser somente parcialmente financiados. O financiamento máximo será de 80% dos custos totais estimados. Não esquecer de contabilizar os próprios honorários!
– Breve descrição do projeto (max. 500 caracteres) e uma pequena versão da sua auto-apresentação / mini-curriculum (max. 300 caracteres) em forma eletrônica, para a publicação na qual a KUPF apresentará todos os projetos inscritos, no website-KUPF e outras mídias.
– Formulário de participação: o formulário pode ser obtido via download a partir do website www.innovationstopf.at

A descrição do projeto e a auto-apresentação não poderão ultrapassar um total de 10 páginas.

Júri:
O júri é composto por cinco pessoas da região ou de outras regiões com conhecimento especializado na área de arte contemporânea e trabalho cultural, e fará a seleção de todos os projetos inscritos.
A seção aberta de julgamento será na quinta-feira 26 de abril e sexta-feira 27 de abril de 2012, quando serão indicados os projetos para receber financiamento da província da Alta Áustria.

Financiamento:
A KUPF, Innovationstopf terá um orçamento planejado disponível de 75 mil Euros do Fundo de Sustento à Cultura da Província da Alta Áustria. A KUPF se empenhará também para obter financiamento adicional para os projetos. O pagamento do financiamento será realizado dentro do período máximo de 12 semanas após o inicio do projeto. O pagamento parcelado é possível.

Assessoria, Informações e Relações Públicas:
O time de profissionais da KUPF oferece assistência para os interessados em inscrever projetos.
Uma versão resumida do convite à participação está disponível em algumas línguas estrangeiras no website da KUPF.

A KUPF oferecerá um encontro para os interessados em apresentar projetos, com o intuito de esclarecer dúvidas sobre conteúdo e organização:
Quarta-feira 22 de fevereiro de 2012 às 18h00 no escritório da KUPF, no seguinte endereço:
Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz.
Favor inscrever-se: riki@kupf.at

Como suporte na conversão de idéias de projetos para um conceito de projeto/ requisição de financiamento profissional, a KUPFakademie oferecerá na sexta-feira 2 de março de 2012 o workshop “Desenvolvimento de projetos com sucesso!”.
Inscrições e maiores informações: www.kupfakademie.at ou office@kupfakademie

Regulamentações legais:
A decisão do júri é final e irrecorrível. A inscrição do projeto não dá direito à reclamação jurídica.
Os participantes detêm os direitos autorais.
A KUPF não será responsável por nenhum custo incorrido pelos inscritos para participar deste concurso.
A KUPF não assume responsabilidade pelos materiais relativos aos projetos apresentados. Estes materiais tornam-se propriedade da KUPF, sem ônus /pagamento pelos mesmos.

Os fundos de financiamento provêem de fundos públicos da Alta Áustria. O financiamento e a prestação de contas seguem os mesmos regulamentos da Província da Alta Áustria.
Os projetos financiados são obrigados a colocar os logos da Província da Alta Áustria e da KUPF–Innovationstopf, bem como a frase em alemão “Financiado pela Província da Alta Áustria através da KUPF–Innovationstopf 2012” (modelos serão fornecidos pela KUPF) em todos os materiais de divulgação e produtos que tenham relação com a realização dos projetos, bem como explicitar o financiamento através da KUPF–Innovationstopf em boletins de imprensa e conferencias/ entrevistas coletivas.
Link às diretivas gerais de financiamento http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-605E5C9F-A16F6412/ooe/hs.xsl/16573_DEU_HTML.htm

Contato:
KUPF – Plataforma de iniciativas culturais da Alta Áustria
Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz
Tel: (0732) 79 42 88 33,Fax: (0732) 79 42 89
it@kupf.at, http://www.innovationstopf.at

Cam Taban
1976 yılından beri „Avrupa Birliği Eşit Muamele Yasası“ üzerinden fırsat eşitliğini desteklemek amacıyla alınan tedbirlere açıkca izin verilmiştir. Ulusal politik sorumlular uzun süreli gecikmelerle birlikte de olsa bu önlemleri almaya başlamışlardır. Kadın-Erkek Eşitliği, kadınların desteklenmesi , kota düzenlemeleri kararlaştırılmış ve işletmelerin, enstitülerin ve organizasyonların desteklenmesi için de sık sık açık bir şekilde bu bir koşul olarak şart koşulmuştur. Ne kadar iyi!
Kadınların yüksek seviyelere gelmesini zorlaştıran ve hatta engelleyen meşhur bir „Cam Tavan“(almanca Gläserne Decke) oldugu gibi, buna karşın aynı şekilde bir „Cam Taban“’ın (almanca „Gläserner Boden“) söz konusu olduğu görülmektedir. Bunu engellemek üzere alınan önlemler, yasalar ve öneriler şu ana dair oluşmuş yapının içine bir şekilde girmiş, lakin ana temelin içine çok az sızmakta, hatta bir türlü sızmamaktadır. Dışarıya karşı Kadın-Erkek Eşitliği talebi gerçekleştirilmiştir, retorik ve optik doğrudur. Eğer bu sisteme daha detaylı bir şekilde bakılırsa, rollerin yani görev dagılımlarının tekrarlarcasına ataerkil olduğu görülmektedir. Bu ataerkil sistem kadınlar ve erkekler tarafından aynı şekilde, fakat farklı değerlendirme ve farklı takdirlendirme olmak üzere taşınmaktadır. Kadınlar dışarıya karşı olan bu retorik‘in ışığıyla büyülenmekte ve ne yazık ki gerçeği görememektedirler. Bununla beraber hissedilen mennuniyetsizlikler ve varolan eşitsizlikler kişisel görülmekte bunların sistemden kaynaklanmadığı varsayılıp, ortadan kaldırılmaktadır. Böylelikle aziz ve güzel dünyamız düzenli bir şekilde çalışmakta, politik teşvik programları bunların sorumlularınca başarılı projeler olarak değerlendirilmektedir.
Biz şu anda kadın erkek eşitliginin sürekli gündeme geldiği, varolan kötü duruma farklı anlam yüklenip, önemsizlestirildiği ve reddedilği bir zamanda yaşıyoruz.

KUPF Yenileme Fonu 2012 „Kendi kendine içinde bulunduğu durumu düşünüp taşınma sürecini“ başlatmak istiyor. İçinde bulunduğumuz durumun niteliğinin mercek altına alınması ve varolan “Cam Taban „ın yok edilmesi gerekmektedir. Günlük yaşantımızın, iş kültürümüzün ve ayrıca sosyal ve politik gerçeklerin de sorgulanması ve değiştirme olasılıklarının değerlendirilmesi gerekmektedir.

İçerik ile ilgili kriterler

KUPF yenilik fonu aşağıdaki detaylara uyan projeleri başvuruya çağırmaktadır.

•    Ober Österreich eyaletinde düzenlenmiş veya Ober Österreich eyaleti ile ilgili olmalıdır.

•    Çağdaş kültürel alanda olup, sanatsal ve kültürel politik anlamda ilgi uyandırmalıdır,

•    KUPF Yenilik Fonu „Cam Taban“ (almanca Gläserner Boden) adlı anonsu içermelidir,

•    Güçlü bölgesel veya yerel konulari ele almalıdır.

•    Yöntemde ve uygulamada kadın-erkek eşitliği öngörülen bir prosedür içermelidir.

•    Toplumsal sınıflar arası dışlamalardan yoksun olmalıdır.

Formal kriterler

•    Bağımsız kültürel insiyatifler, tek şahıslar veya grublar (memleketleri, oturmumları ve uyurukları fark etmez) katılma hakkına sahiplerdir. Bölgesel meclisler, belediye kolları, din ile ilgili olan organizasyonlar, partiler veya Ober Österreich kültür platformu ve KUPF görevlilerinin katılması yasaktır.

•    Başvuru süresi 19. Mart 2012, Pazartesi günü bitmektedir(Posta mühür tarihi geçerlidir).

•    Projenin uygulanması hakkında: Projeler 2012 yılında başlamış olmalıdırlar. Hali hazırda başlanmış olan veya uygulanmış projeler yenilenme fonundan finanse edilenemez. Yukarı Avusturya/Kültür bölümü tarafından finanse edilmiş projeler de, KUPF yenileme fonundan yararlanamazlar(Çifte yardım yapılmamaktadır).
•    Proje sahipleri KUPF’a mutlaka projelerini yazdırıp projenin 8 nüshasını göndermelidirler (jüri,sponsor vs…)

Jüri heyeti hem mültecilerin, hem de çoğunluğu Avusturyalılardan oluşan projelerde, mutlaka katılmış olanların iş birligine bakılıp değerlendirme yapacaktır. (yetki durumu, yetki dağılımı, iş paylaşımı, detaylı düşünüp taşınma sürecinin olup olmadığı, fınansman dağıtımı, katılımın nasıl olduğu)

Başvuru ile ilgili olarak

Jüri üyelerinin projeleri değerlendirmeleri için proje başvuruları şu noktaları kapsamalıdır:

•    Proje açıklaması: Bölgesel durumla ve yarışma metni ile ilgili olan motivasyonun ve önemin açıklandığı projenin niyetinin detaylı bir şekilde tanımı.
•    Başvuranların kendini tanıtması: Proje sorumlusu ve şimdiye kadar gerçekleştirilmiş projelerin tanıtılması.

•    Bütçe: Gerçekçi olarak hesaplanmiş proje masrafları ve gelirlerin, KUPF yenileme fonundan talep edilen finansman ihtiyacının belirtilmesi(Projeler belirli bir orana kadar desteklenmektedirler. Maximal olarak projenin % 80’i desteklenmektedir.). Kendi masraflarınızı ücretlendirmeyi unutmayın!

•    KUPF Internet sayfasında ve farklı medya organlarında yayınlanmak üzere elektronik ortamda projenin kısa açıklaması(max. 500 kelime) ve şahışların kendini kısaca tanıtımı(max. 300 kelime).

•    Başvuruformu : Başvuru formu bu link üzerinden indirilebilir. www.innovationstopf.at

Proje ve şahısların tanıtımı 10 sayfadan uzun olmamalıdır.

Jüri

Bölgesel ve bölge dışı olmak üzere, modern sanat ve kültür işlerinde faliyet gösteren 5 kişilik uzmandan oluşan jüri heyeti, 26 ve 27 Nisan 2012, tarihili Perşembe ve Cuma günlerinde düzenlenen kamuya açık bir toplantıda bir seçim yapacak ve Ober Österreich eyaletinin vereceği finansman desteği için hangi projeleri önerdiklerini açıklayacaklardır.

Proje Yardım Fonu

Ober Österreich eyaletinin kültür desteğiyle edilen KUPF yenileme fonu şimdilik 75.000 euro olarak öngörülmüştür. KUPF projenin başka kaynaklar ile de desteklenmesi için çalışmalarda bulunacaktır. KUPF destek fonunun ödemesi proje başlangıcından en geç 12 hafta içerisinde yapılacaktır.

Danışma, Bilgilendirme ve Kamu İşleri

KUPF potensiyal başvurulara destek hizmeti vermektedir. KUPF yenilik fonu için düzenlenen yarışma projesinin farklı dillerde açıklaması KUPF internet sayfasında bulunmaktadır.

KUPF proje başvurusu yapacak kişilere içerik ve organizasyonla ilgili açıklamaların yapıldığı bir buluşma düzenlemektedir. Adres ve tarih aşağıda yazdığı gibidir.

25. Şubat 2012 Çarşamba, saat 18:00’de KUPF Ofisi, Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz.

Buluşmaya başvuruda bulunmak için: riki@kupf.at

KUPF akademisi ayrıca proje fikirlerinin profesyonel bir proje konsepti ve teşvik başvurusu içinde hazırlanabilmeleri için tercümelerinde destek vermek üzere 2 Mart 2012 Cuma günü
’’Başarılı Projeler Gelistirmek’’ adı altında bir workshop düzenlemektedir.

Workshop başvuru ve ayrıntılı bilgi için:
 www.kupfakademie.at  veya office@kupfakademie.at

Hukuki şartlar

Jürinin kararı nihaidir. Tüm katılımcılar, jürinin kararlarının itiraz edilemez ve kesin
nitelikte olduğunu kabul etmelidirler. Proje başvuruları hiç bir yasal hakka tabi tutulamaz. KUPF proje giderleri ve başvurularla ilgili sorumluluk üstlenmemektedir.
Proje dökümanlarının da sorumluluğu KUPF’a ait değildir. Teslim edilen belgeler yarışmayı düzenleyen kuruluşun yani KUPF’un mülkiyetinde olacaktır. Destek Ober Österreich eyaletinden verilip, Ober Österreich Kültür destek fonu adı altında gercekleşecektir. Ödemeler ve hesaplamalar Ober Österreich eyaleti kaidelerine göre yapılacaktır.

Tüm reklam ve dökümanların üzerlerine Ober Österreich eyaletinin ve Yenilik fonunun logoları bulunacak ve  „Bu Proje KUPF Yenilik Fonu 2012 üzerinden Ober Österreich Eyaleti tarafından desteklenmektedir“ yazısı yer alacaktır(Gereken afişler ve yazılar KUPF tarafından temin edilecektir). Tüm kamusal açıklamalar ve konferenslarda da KUPF Yenilik Fonu Desteği’ne mutlaka değinilmelidir.

Teşvik kanununa dair bilgi için:
http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-605E5C9FA16F6412/ooe/hs.xsl/16573_DEU_HTML.htm

İletişim

KUPF Kulturplattform OÖ
Untere Donaulände, 4020 Linz
Tel.: (0732) 79 42 88 33, Fax: (0732) 79 42 89
it@kupf.at, http://www.innovationstopf.at

GLÄSERNER BODEN

>>>  Die Einreichfrist endet mit Montag, 19. März 2012  (Datum des Poststempels)

 

 

Seit 1976 werden durch die EU-Gleichbehandlungsrichtlinie Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit ausdrücklich erlaubt. Mit erheblichen Verzögerungen haben die nationalen politischen Verantwortlichen begonnen diese Maßnahmen umzusetzen. Gender Mainstreaming, Frauenförderung und Quotenregelungen werden verordnet und oft explizit als Bedingung für Förderungen von Betrieben, Institutionen und Organisationen festgelegt. Schön und gut! Aber so wie es die berüchtigte „Gläserne Decke“ gibt, die Frauen den Aufstieg in höhere Hierarchieebenen erschwert oder gar verwehrt, so scheint es umgekehrt auch einen „Gläsernen Boden“ zu geben. Maßnahmen, Verordnungen und Empfehlungen von oben dringen zwar in die jeweiligen Strukturen ein, sickern aber meist kaum oder gar nicht in den Boden, sprich in die Basis ein. Nach außen hin wird der Anspruch der Geschlechtergleichheit erfüllt, Rhetorik und Optik stimmen. Schaut man aber genauer hin, entdeckt man immer wieder klassisch patriarchale Rollen und Aufgabenverteilungen, verbunden mit unterschiedlicher Wertigkeit und Anerkennung, mitgetragen von männlichen und weiblichen Beteiligten gleichermaßen. Auch Letztere lassen sich vom oberflächlichen Bild der Gleichheit blenden. Dennoch verspürte Unzufriedenheiten oder bestehende Ungleichheiten werden als individuell und nicht als strukturbedingt abgetan. Die schöne heile Welt funktioniert und die politischen Förderprojekte lassen sich von den InitiatorInnen als Erfolg verbuchen. Wir leben in einer Zeit, in der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern permanent suggeriert wird und so weiterhin bestehende Missstände umgedeutet, verharmlost und negiert werden. Der Rückschritt fällt auf fruchtbaren Boden.

Der KUPF Innovationstopf 2012 will einen Selbstreflexionsprozess initiieren. Die Beschaffenheit der eigenen Basis soll unter die Lupe genommen und der „Gläserne Boden“ freigelegt und umgegraben werden. Alltagspraxis, Arbeitskultur, aber auch die gesellschaftliche und politische Realität sollen hinterfragt und die Veränderungsmöglichkeiten aufgegriffen werden.

 

Ausschreibungskriterien zum KUPF Innovationtopf 2012

Die Anträge müssen den Leitlinien zur Einreichung entsprechen! Die Kriterien finden sich hier. Bei Fragen dazu bitte an das KUPF-Team wenden: it@kupf.at / (0732) 79 42 88

Inhaltliche Kriterien:
Der KUPF-Innovationstopf lädt zur Einreichung von Projekten, die
•    in Oberösterreich stattfinden  oder von Oberösterreich ausgehen.
•    im zeitgenössischen kulturellen Bereich angesiedelt und künstlerisch, kulturpolitisch motiviert sind.
•    sich inhaltlich auf den Ausschreibungstext beziehen.
•    über einen starken regionalen oder lokalen Bezug verfügen.
•    geschlechtersensible Herangehensweisen bei Konzeption und Durchführung berücksichtigen.
•    die gesellschaftliche Ausschlussmechanismen nicht reproduzieren.

Formale Kriterien:
•    Einreichen können unabhängige Kulturinitiativen, Vereine und Kollektive (unabhängig von Herkunft, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit). Einzelpersonen können im Kollektiv oder in Kooperation mit einer Kulturinitiative/Verein einreichen. Nicht angenommen werden Einreichungen von Gebietskörperschaften, Einrichtungen der öffentlichen Hand, religiösen Organisationen, Parteien sowie von Angestellten und Vorstandsmitgliedern der Kulturplattform OÖ sowie der KUPF selbst.
•    Die Einreichfrist endet mit Montag, 19. März 2012 (Datum des Poststempels)
•    Die Anträge müssen unbedingt in 8-facher Ausfertigung auf Papier an die KUPF übermittelt werden (für Jury, FördergeberInnen etc.).
•    Die jurierten Projekte müssen im Jahr 2012 starten. Bereits begonnene oder realisierte Projekte können nicht durch den KUPF-Innovationstopf finanziert werden. Projekte die bereits durch das Land OÖ/Direktion Kultur finanziert werden, können nicht mehr durch Mittel aus dem KUPF-Innovationstopf gefördert werden. ( keine Doppelförderung!)

Bei Projekten an denen sowohl MigrantInnen als auch MehrheitsösterreicherInnen beteiligt sind, wird die Jury verstärkt auf den Prozess der Zusammenarbeit achten (Machtverhältnisse und Machtgefälle, Aufgabenverteilung, gibt es einen Reflexionsprozess, finanzielle Aufteilung, wie wird Partizipation ermöglicht).

Leitlinien für die Einreichung
Die Projekteinreichung muss folgende Teile beinhalten, damit die Jury das Projekt beurteilen kann:
•    Projektbeschreibung: eine detaillierte Beschreibung des Vorhabens, die Motivation und Relevanz in Bezug auf den Ausschreibungstext und regionale Gegebenheiten erläutert.
•    Selbstdarstellung der EinreicherInnen: Wer sind TrägerInnen des Projekts, welche Projekte wurden bereits realisiert.
•    Budget: realistisch kalkulierte Projektkosten und Einnahmen; gewünschter Finanzierungsbedarf durch den KUPF-Innovationstopf.  Die Projekte können nur anteilsmäßig gefördert werden. Die maximale Förderung beträgt 80 % der veranschlagten Gesamtkosten. Honorare für Eigenaufwand nicht vergessen!
•    Kurzbeschreibung des Projektes (max. 500 Zeichen) und Kurzfassung der Selbstdarstellung (max. 300 Zeichen) in elektronischer Form, zur Veröffentlichung aller eingereichten Projekte auf der KUPF-Website und anderen Medien.
•    Einreichformular: download

Die Projektbeschreibung und Selbstdarstellung dürfen insgesamt nicht länger als 10 Seiten sein.

Jury:
Eine fünfköpfige Jury aus regionalen und überregionalen ExpertInnen im Bereich der zeitgenössischen Kunst und Kulturarbeit wird aus den eingereichten Projekten in einer öffentlichen Jurysitzung am Do, 26. und Fr, 27. April 2012 eine Auswahl treffen und dem Land OÖ zur Förderung empfehlen.

Dotation:
Der KUPF-Innovationstopf ist mit voraussichtlich 75.000 Euro aus Mitteln der Kulturförderung des Landes OÖ dotiert. Die KUPF wird sich um zusätzliche Projektmittel bemühen.
Die Auszahlung der Förderung erfolgt innerhalb einer Frist von längstens 12 Wochen nach Projektbeginn. Eine Ratenzahlung ist möglich.

Beratung, Informationen und Öffentlichkeitsarbeit:
Das Team der KUPF bietet Beratung für potentielle Einreichungen an.
Die Ausschreibung zum KUPF-Innovationstopf ist auch in einigen Fremdsprachen auf der Homepage der KUPF abrufbar.

Die KUPF bietet ein Treffen für interessierte EinreicherInnen an, um gemeinsam inhaltliche und organisatorischen Fragen zu klären:
Mittwoch, 22. Februar 2012, 18.00 Uhr im KUPF-Büro, Untere Donaulände 10/1, 4020 Linz.
Um Anmeldung wird gebeten: riki@kupf.at

Als Unterstützung in der Übersetzung von Projektideen in ein professionelles Projektkonzept/Förderansuchen, veranstaltet die KUPFakademie
am Fr. den 2. März 2012 den Workshop „Erfolgreich Projekte entwickeln!
Anmeldungen und nähere Infos dazu unter www.kupfakademie.at  bzw. office@kupfakademie.at

Rechtliche Bedingungen
Die Jury entscheidet unter Ausschluss des Rechtsweges. Dem/der Teilnehmer/in entsteht durch die Einreichung eines Projektes kein Rechtsanspruch. Sämtliche UrheberInnenrechte verbleiben dem/der Einreicher/in. Die KUPF haftet nicht für Aufwendungen, die dem/der Einreicher/in im Zusammenhang mit der Beteiligung an dieser Ausschreibung entstehen. Ebenso übernimmt die KUPF keine Haftung für eingereichte Projektunterlagen. Diese gehen ersatzlos in das Eigentum der KUPF über.

Die zu vergebenden Förderungen sind Fördermittel des Landes Oberösterreich. Die Vergabe und Abrechnung der Fördermittel erfolgt nach den geltenden Bestimmungen des Landes OÖ.
Es besteht die Verpflichtung, auf sämtlichen Werbematerialien und Produkten im Rahmen der Projektrealisierung das Logo des Landes OÖ und das Innovationstopf-Logo sowie die Aufschrift „Gefördert durch das Land Oberösterreich im Rahmen des KUPF-Innovationstopfes 2012“ anzubringen (Vorlagen werden von der KUPF zur Verfügung gestellt) und bei eigenen Presseaussendungen bzw. -konferenzen auf die Finanzierung durch den KUPF-Innovationstopf hinzuweisen.
Allg. Förderrichtlinien des Landes Oberösterreich