Naturkatastrophe im KUPFbüro

Das erste Quartal macht uns hudeln. Nicht, weil wir eine Brüssel-Exkursion aufreißen (ahja, wir machen jetzt nebenbei ein EU-Projekt zu Kultur- & Regionalentwicklung). Nicht, dass uns diese Förderliturgie nicht leicht von der Hand ginge (es gibt uns wohl noch ein weiteres Jahr). Nicht, weil wir unsere schlauen Ideen zur Rettung der Freien Szene in zahllosen Einzelgesprächen an die Politik bringen möchten (wir haben uns da echt was überlegt, Lobbying und so). Nicht, weil wir uns auf den Zeitungsschwerpunkt «Kulturförderungen im Vergleich» für die KUPFzeitung eingelassen haben (die Früchte halten Sie in Händen). Nein, all das und noch viel mehr können wir da’stehen: Wir sind das KUPFbüro! Was uns dann aber doch ins Wanken bringt: der dritte Wasserrohrbruch in drei Jahren. Feuerwehr, Cops, Einsturzszenarien, Gerüche und acht lautstarke Radiatoren, die für mehrere Wochen unser staubig-nasses Büro beblasen. Kulturarbeit ist eben kein Honiglecken.

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