OÖ – Land der Möglichkeiten für KünstlerInnen?

Landeskulturdirektor Reinhold Kräter im Gespräch mit Martin Wassermair

Durch Um- und Neustrukturierungen in der OÖ Kulturpolitik nach der Ära Pühringer hat sich eine gewisse Verunsicherung unter den Kulturschaffenden breit gemacht. Informationen aus erster Hand sollen hier Klarheit schaffen.

Mag. Reinhold Kräter, Landeskulturdirektor des Landes Oberösterreich, gibt im Gespräch mit Martin Wassermair Auskunft zu den Einrichtungen, Profilen und Zielen des Kulturressorts. Geplante Schwerpunkte zu Projektförderungen, Subventionen, Kunstankäufen und Ausstellungsmöglichkeiten sowie die Zuständigkeiten dazu in der Landeskulturdirektion werden hier genauso vorgestellt, wie die Profile der OÖ. Kulturinstitutionen und die sich daraus ergebenden künstlerischen Entwicklungs- und Partizipationsmöglichkeiten für AbsolventInnen der Kunstuniversität. Im Gespräch wird auch die Budgetplanung der Landesinstitutionen im Hinblick auf die Zielsetzungen und Umsetzung des Landeskulturentwicklungsplanes thematisiert.

 

(c) Christoph Thorwartl

Mag. Reinhold Kräter studierte Volkskunde und Romanistik und war zunächst beim Verein Eisenstraße beschäftigt. 2000 trat er bei der Direktion Kultur in den Landesdienst ein, wo er die Bereiche Werbung und Marketing bei den oberösterreichischen Landesausstellungen innehatte. Ab 2003 leitete er die Gruppe „Veranstaltungen/kulturelles Erbe“ in der Kulturdirektion, wo er für die selbständige Projektleitung der Landesausstellungen und für Veranstaltungen der Auslandskultur sowie die Förderabwicklung verantwortlich zeichnete. Mag. Reinhold Kräter ist seit 2015 Landeskulturdirektor. -> Land OÖ – Kultur

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(c) privat

Martin Wassermair – Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist – ist aktuell Leiter der Politikredaktion von Dorf TV. Er entwickelt und realisiert zahlreiche Projekte, Aktivitäten und Publikationen in den Bereichen Kultur- und Medienpolitik, Geschichts- und Identitätspolitik, Neue Medien, Informationsgesellschaft und Politische Kommunikation. -> wassermair.net

 

 

Eine Veranstaltung von forum - Kunstuniversität Linz und IG BILDENDE KUNST 
im Rahmen der Reihe "Alles was RECHT ist - Ein Survival-Training für KünstlerInnen"

Donnerstag, 24.5.2018, 16.00 Uhr
Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, 5. OG, Repräsentationsraum West
Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung: forum@ufg.at

 

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Die KUPF empfiehlt: Hintergrund-Informationen zum Kulturbudget 2018

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BarCamp der Kulturhäuser 2018

Ein Tag für Menschen, die sich in, um, für und mit Kulturhäusern in Österreich engagieren. Ein Tag um sich in lässiger Atmosphäre über die Arbeit, das Engagement, über Erfahrungen und Ideen rund um unsere Kulturhäuser auszutauschen. Von Kulturschaffenden über ehrenamtliche Mitarbeiter_innen bis zu Booker_innen, von Haustechniker_innen über Kulturmanager_innen bis Leiter_innen und Fördergeber_innen, von Veranstalter_innen bis zu Besucher_innen von Kulturhäusern, sind alle willkommen.

Was ist ein BarCamp? „Keine Zuschauer_innen, nur Teilnehmer_innen!“. Das Programm wird erst am Veranstaltungstag von allen gemeinsam erstellt. Jede_r darf, kann, soll sich aktiv miteinbringen und kann eine „Session“ gestalten (das kann eine multimediale Präsentation genauso sein wie eine einfache Diskussion / ein Erfahrungsaustausch zu einem Thema, über das man mehr wissen möchte). Erfahrungs- und Wissenstand sind dabei völlig egal. Alle Infos und Regeln online: www.barcamp.at/Was_ist_ein_BarCamp

WANN? Freitag, 9. März 2018 || 9.00 bis 17.00 Uhr

WO? Im Jugend- und Kulturhaus TRIEBWERK am alten Schlachthof Wiener Neustadt [Neunkirchnerstraße 65b, 2700 Wiener Neustadt]

ANMELDUNG? Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmer_innezahl aber begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung bis 26. Februar per Mail an: pr@triebwerk.co.at

aktuelle INFOS & UPDATES : www.triebwerk.co.at || www.facebook.com/triebwerk2700 ||

1. BarCamp-REGEL: Sprich über das Barcamp! Bitte teilt das Event, Eure Gedanken und Ideen zu unserem Barcamp mit dem Hashtag #kulturcampwn

RÜCKFRAGEN: Conrad Heßler || conrad.hessler@triebwerk.co.at || 069912130007

Fotofilmveranstaltung PHILM

Die Tagung ist eine Kooperation der Abteilung Experimentelle Gestaltung der Kunstuniversität Linz mit dem Filmarchiv Austria und dem Budapester Filmfestival Verzio Human Rights Film Festival.

Die Fotofilmprogramme werden von den FilmemacherInnen, TheoretikerInnen und KünstlerInnen Thomas Tode, Katja Pratschke und Gusztáv Hámos zusammengestellt. Als Begleitung gibt es Vorträge, Diskussionsrunden und eine Ausstellung zum Thema.
 

PHILM _ Internationale Tagung zum Fotofilm

 

Ort:

Kunstuniversität Linz, Domgasse 1, 4. Stock, Expostmusik-Raum 4.54, 4020 Linz

 

Die Tagung begleitet eine Ausstellung mit Arbeiten mit und zu Film und Fotografie von

Studierenden und AbsolventInnen der Experimentellen Gestaltung an der

Kunstuniversität Linz. Ort: Domgasse 1, Uni-Galerie, DOEG03, 4020 Linz

 

 

Programm:

 

Dienstag, den 5.12.2017

 

 

10.30 Uhr

Begrüßung

durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Reinhard Kannonier (Rektor Kunstuniversität Linz)

und Frau Univ.-Prof. Andrea van der Straeten (Leiterin Experimentellen Gestaltung

Kunstuniversität Linz)

 

 

11.00 Uhr

Projektion des ersten Filmprogramms

eingeführt und kommentiert von Katja Pratschke, Gusztáv Hámos und Thomas Tode

 

 

Investigation / Spurenbild

Das Spurenbild bezeichnet in der Kriminologie die Reihung der Erkenntnisse, eine Gesamtschau aller Spuren. Ein Spurenbild gibt Auskunft über Tathergang und Täter, es dient als Nachweis der Täterschaft. Familienbilder, Fotoalben, Reise- und Kriegsfotografie bilden das Ausgangsmaterial der hier versammelten Fotofilme. Der Lektüreprozess der Fotografien im Film durch detektivische Rekonstruktion, Befragung des Stillbildes, Untersuchung von Details, dient nicht nur der Beweissicherung oder dem Aufruf zur Überführung von Tätern. Die Filme führen auch vor, wie unsere Urteilsbildung manipuliert werden kann.

 

 

Omokage (Remains, JP 2010, 6’) – Maki Satake

Why Colonel Bunny Was Killed? (GB 2010, 28’) – Miranda Pennell

Arbor (USA 2012, 7’, DCP, no dialogue) – Janie Geiser

Powszedni dzién Gestaposca Schmidta (PL 1964, 10’) – Jerzy Ziarnik

Fiasko (DE 2010, 32’) – Janet Riedel, Katja Pratschke, Gusztáv Hámos

Gesamtlänge: 83 Min.

 

13.00 Uhr Pause mit Buffet

 

 

13.45 Uhr

Vortrag von Barnaby Dicker (Film- und Kunstwissenschaftler, London): Takashi Ito: Photofilm, Experimental Process and the Digital-Analogic ‘Toolkit.’ , 40 Min., Diskussion 20 Min.

 

 

15:00 Uhr Pause

 

 

15.30 Uhr

Vortrag von Gusztáv Hámos / Katja Pratschke (Medienkünstler, Berlin):

Linearität und Non-Linearität im Fotofilm, 40 Min., Diskussion 20 Min.

 

 

16.30 Uhr Kaffeepause

 

 

17.00 Uhr

Vortrag von Siegfried A. Fruhauf (Filmemacher und Lehrender an der Experimentellen):

Aus dem Stand – Fotografie in der eigenen filmischen Praxis, 40 Min., Diskussion 20 Min.

 

 

18.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung Philm mit Arbeiten mit und zu Film und Fotografie von

Studierenden, AbsolventInnen und Lehrenden der Experimentellen Gestaltung an der

Kunstuniversität Linz: Laurien Bachmann, Markus Burgstaller, Miriam Bajtala, Sabine Dichatschek, Karin Fisslthaler, Susanne Flock, Siegfried A. Fruhauf, Hannes Langeder, Clemens Mock, Andrea van der Straeten,

Dimitrios Vellis, Jochen Zeirzer

Ort: Domgasse 1, Uni-Galerie, DOEG03, 4020 Linz

Ausstellungsdauer: 6. bis 15. Dezember 2017

 

 

Ausklang

 

 

 

Mittwoch, den 6.12.2017

 

 

11.00 Uhr

Projektion des zweiten Filmprogramms

eingeführt und kommentiert von Katja Pratschke, Gusztáv Hámos, Thomas Tode

 

 

Flugblatt / Aufschrei

Ein Flugblatt vereint die Bewegung (den Flug) mit dem Fixierten (dem Blatt), ist bewegt und unbewegt zugleich. Das Filmflugblatt will politisch eingreifen, sich einmischen, informieren und skandalisieren. In knappster Form. Das Flugblatt ist immer auch Aufruf und Aufschrei, ein Mittel des Protests. Es ist politisches Statement und mediale Kampfform. Es ist ein zugespitztes, plakatives Mittel, das Demonstratives in bündiger, oft schroffer Form präsentiert. Es ist fast nie im Detail ausgearbeitet, zuweilen holzschnittartig, stets dem Momentanen verpflichtet. Es ist immer Agitation und besitzt als kulturelle Praxis eine lange Tradition. Es hat etwas Flüchtiges, da es stets aktuell ist. Es ist immer dringlich!

 

 

1. Teil

Yunbogi No Nikki (The Diary of Yunbogi Boy, JP 1965, 24’) – Nagisa Oshima

und

Vortrag von Thomas Tode (Filmwissenschaftler und Filmemacher, Hamburg): Der Fotofilm rückt in Stößen vor. Zu den Intervallen in Oshimas Yunbogi’s Diary

und Maki Satakes Omokage, 40 Min., Diskussion 20 Min.

 

 

13.00 Uhr Pause mit Buffet

 

 

13.45 Uhr

Flugblatt / Aufschrei

2. Teil

Now! (CU 1965, 6’) – Santiago Alvarez

Comparing now and then (DE 2012, 6’) – Nina Wiesnagrotzki

Ciné-tracts (F 1968, 9’) – Marker, Godard & Resnais

A Cąca Revoluções (The Revolution Hunter, P/UK 2014, 11’) – Margarida Rêgo

Pinocchio (AT 1995/2001, 1’) – Martin Reinhart

Friendly Fire (USA 2006, 3’) – Martha Colburn

Aphasia (USA 2013, 10’) – Lily Chen

Capitalism: Slavery (USA 2006, 3’) – Ken Jacobs

Capitalism: Child Labor (USA 2006, 14’) – Ken Jacobs

Gesamtlänge: 63 Min.

 

 

15:00 Uhr Pause

 

 

15.30 Uhr

Vortrag von Martin Reinhart (Filmemacher und Lehrender an der Experimentellen):

Verwandte Prozesse: Apparative Gemeinsamkeiten und Differenzen der filmischen und der fotografischen Praxis, 40 Min., Diskussion 20 Min.

 

 

16.30 Uhr Kaffeepause

 

 

17.00 Uhr

Diskussion

mit Barnaby Dicker, Gusztáv Hámos, Katja Pratschke, Thomas Tode, Siegfried A. Fruhauf, Martin Reinhart.

Zum Fotofilm insgesamt unter Einbeziehung der teilnehmenden Lehrenden und Gäste. Diskussionsleitung / Moderation: Andrea van der Straeten

 

 

18.00 Uhr Ausklang

European Conference: Artistic Processes and Cultural Participation

Wichtiger denn je erscheint die Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in den ländlichen Räumen, mit Kultur und Gesellschaftsgestaltung jenseits der Metropolen.

Zahlreiche Akteure haben inzwischen staunenswerte Projekte und Forschungsansätze zum Thema entwickelt, haben Neues erprobt, Bewährtes wiederbelebt, ungewöhnliche Wege gesucht und erste Ansätze zu einer europäischen Bedeutung des Themas erfahren.

Es wird Zeit diese Erfahrungen zu bündeln und zum Austausch zusammenzukommen.

Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerkverband der kulturellen Zentren ENCC lädt das Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim ein zur EUROPEAN CONFERENCE 2017.

Vom 25. – 27. Oktober 2017 treffen sich an der Stiftung Universität Hildesheim Akteure aus der vielfältigen Praxis der Kulturarbeit in ländlichen Räumen, aus Forschung und Lehre, Politik und Verwaltung, Regionalentwicklung und Gesellschaftsgestaltung, um Erfahrungen im Feld auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und vielleicht gar gemeinsame Positionen und Handlungsideen zu entwickeln.

Weitere Informationen & Anmeldung: https://encc.eu/activities/events/culture-and-civic-participation-new-perspectives-rural-development

Innsbruck: Trainingslager zu Förderungen in Kunst und Kultur

Das „Trainingslager“ – eine zweitägige Schreibwerkstatt für Kunst- und Kulturprojekte – bietet Unterstützung bei der Übersetzung einer Projektidee in ein schlüssiges Förderansuchen. Die im Workshop erarbeiteten Anträge werden in einer inszenierten Jury-Sitzung (mit echten ExpertInnen) einem Check unterzogen. Das ermöglicht den TeilnehmerInnen zu erleben, wie das eigene Projektkonzept von Mitgliedern einer Jury wahrgenommen und diskutiert wird.
Ziel des zweitägigen Workshops ist es, zu lernen, die eigenen Ideen so zu beschreiben und auch Finanzierungspläne so zu gestalten, dass FördergeberInnen oder Jurymitglieder nicht aufgrund von Verständnisschwierigkeiten oder formalen Mängeln ein Projekt ablehnen.
Ergänzend dazu gibt es Do’s & Dont’s beim Antragstellen und einen Überblick über die Förderlandschaft in Österreich.

Termin:                     

  • Freitag, 6. Oktober 2017, 9.00 – 18.00 Uhr und
  • Samstag, 7. Oktober 2017, 9.00 – 18.00 Uhr

Durchgehende Anwesenheit erforderlich!

 

Ort: Brennpunkt coffee, Ingenieur-Etzel-Straße / Viaduktbogen 46-48, Innsbruck

Trainerinnen: Helene Schnitzer und Alexander Erler (TKI)

Anmeldefrist: 26. September 2017 (min. 6 und max. 12 TeilnehmerInnen)

Teilnahmegebühr inklusive ausführlicher Unterlagen:

  • Euro 95,- pro Person für Mitglieder der TKI
  • Euro 120,- pro Person für Nicht-Mitglieder

 

Kontakt und Anmeldung:

TKI – Tiroler Kulturinitiativen / IG Kultur Tirol

Tel. 0512/586781 | office@tki.at

Infos hier

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LEADER & Kultur: Stammtisch again

LEADER ist ein von EU, Bund und Ländern getragenes multisektorales Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums, in dem auch Kulturprojekte realisiert werden können.

Die KUPF lädt zum zweiten LEADER-Stammtisch und Infonachmittag ein, um alle jene Kulturaktivist*innen zu vernetzen, die am LEADER Programm interessiert sind, oder bereits Kultur-Projekte umsetzen oder umgesetzt haben. Es wird einen kurzen Input zu Umfang, Ablauf und Ausrichtung des LEADER-Programms geben. Ziel ist, eine Möglichkeit zum niederschwelligen Know-How Austausch und Netzwerken zu bieten, sowie mögliche Problemstellungen zu thematisieren und für die politische Arbeit aufzugreifen. TeilnehmerInnen, die bereits LEADER-Projekte umgesetzt haben, sind eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Diesmal werden als VertreterInnen von LEADER auch die Bundesländersprecherin Susanne Kreinecker sowie ManagerInnen der einzelnen LEADER-Regionen (je nach zeitlicher Verfügbarkeit) anwesend sein. Dies ermöglicht, auf einfache Art und Weise ein erstes Feedback auf Projektideen zu bekommen und Kontakte aufzubauen.

Der LEADER-Stammtisch wird am 29. September 2017 um 14:00 Uhr in den Räumlichkeiten der KUPF in der Unteren Donaulände 10/1, 4020 Linz, stattfinden. Es wird um eine kurze formlose Anmeldung unter kupf@kupf.at gebeten! Wer bereits eine konkrete Projektidee hat, soll diese bitte ebenfalls gleich mitsenden.

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Infotermin AMS Aktion 20.000

NUR FÜR MITGLIEDER DER KUPF OÖ!

Mit 1. Juli 2017 läuft in den Modellregionen Linz und Bezirk Urfahr-Umgebung die Aktion 20.000 an, zum Jahreswechsel wird sie flächendeckend starten. Die Arbeitsmarktinitiative richtet sich an gemeinnützige Initiativen und Kommunen und unterstützt maßgeblich die Beschäftigung von über 50jährigen Langzeitsarbeitslosen. Auch Vereine aus dem Kulturbereich kommen als Arbeitgeber in Frage, das AMS unterstützt diese mit bis zu 100% der Lohn- und Lohnnebenkosten. Details finden sich im Infosheet der KUPF in einem eigenen Beitrag.

Mitglieder der KUPF, die Interesse an der Aktion 20.000 haben, sind zu einem Infotermin eingeladen, bei der die Projektleiterin des AMS Rede und Antwort steht:

27.7. 2017, 17:00 Uhr
KUPFoffice, Untere Donaulände 10, 4020 Linz
mit Eva Schweinschwaller (Projektleiterin Aktion 20.000, AMS OÖ)

Anmeldung unter kupf@kupf.at erforderlich!

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Einladung zum LEADER Stammtisch

LEADER ist ein von EU, Bund und Ländern getragenes multisektorales Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums, in dem auch Kulturprojekte realisiert werden können.

Die KUPF lädt daher zum LEADER-Stammtisch ein, um alle jene Kulturaktivist*innen zu vernetzen, die am LEADER Programm interressiert sind, oder bereits Kultur-Projekte umsetzen oder umgesetzt haben. Es wird einen kurzen Input zu Umfang, Ablauf und Ausrichtung des LEADER-Programms geben. Ziel ist, eine Möglichkeit zum niederschwelligen Know-How Austausch und Netzwerken zu bieten, sowie mögliche Problemstellungen zu thematisieren und für die politische Arbeit aufzugreifen. TeilnehmerInnen, die bereits LEADER-Projekte umgesetzt haben, werden eingeladen, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Der LEADER-Stammtisch wird am 5. Mai 2017 um 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten der KUPF in der Unteren Donaulände 10/1, 4020 Linz, stattfinden. Um eine kurze formlose Anmeldung wird per Facebook oder unter kupf@kupf.at gebeten.

Informationsabend zum MAS-Lehrgang „Kulturmanagement“

Im IKM-Lehrgang werden in unterschiedlichen Lehrformaten kulturtheoretisches Wissen, kultursoziologisches Verständnis, Ästhetik, betriebswirtschaftliches Know-how, Projektmanagement-Skills und rechtliche Aspekte vermittelt – mit Selbstreflexion und starkem Praxisbezug. Der enge Kontakt zu renommierten österreichischen Kultureinrichtungen sowie der Freien Szene ermöglicht wertvolle Einblicke in die tatsächliche tägliche Arbeit und den Aufbau eines spartenübergreifenden, persönlichen Netzwerks. Es ist ein erprobter Lehrplan, der laufend evaluiert und neueren Entwicklungen angepasst wird.

 

Einen sehr guten Einblick in die Weiterbildung sowie Bewerbungsanforderungen gewinnen Interessierte am Informationsabend am Dienstag, 21. März 2017 von 18.00 bis 20.00 Uhr am IKM (1030 Wien, Anton-von Webern-Platz 1, Raum E0101/Schlagwerkhaus).

Das IKM gilt als europaweit erstes Institut, das sich vor rund 40 Jahren der Lehre im Kulturbereich verpflichtet hat. Der Universitätslehrgang zählt zu den etabliertesten Weiterbildungsangeboten im deutschsprachigen Raum, was die hohe Weiterempfehlungsrate und die lange Liste erfolgreicher ehemaliger TeilnehmerInnen in Führungspositionen in den unterschiedlichsten Kulturbetrieben bestätigen: Andrea Bina, Leiterin des NORDICO Stadtmuseum Linz, Gerda Forster, Leiterin der Abteilung Städtische Kulturentwicklung Stadt Linz, Andrea Jungmann, Geschäftsführerin von Sotheby´s Österreich, Christian Kircher, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, Michael Wimmer, Direktor von EDUCULT, Sven Hartberger, Intendant des Klangforum Wien, David Müllner, Leiter der Tonabteilung am Burgtheater und viele mehr.

Bewerbungen sind ab sofort bis 15. Mai 2017 möglich.

Die Lehrgangsgebühr beträgt 2.150 Euro pro Semester, maximal 24 StudentInnen können teilnehmen.

Nähere Informationen unter www.mdw.ac.at/ikm/aufbaustudium, ikm-aufbaustudium@mdw.ac.at,  01/711 55 DW3411 oder 3401.
Ein künstlerisches Porträt zum Lehrgang ist abrufbar unter http://www.mdw.ac.at/mdwMediathek/ikm-lehrgang/

Informationsabend berufsbegleitender MAS-Lehrgang Kulturmanagement – der Überblick:

Dienstag, 21. März 2017, 18.00 bis 20.00 Uhr

Raum E0101/Schlagwerkhaus, Institut für Kulturmanagement und Gender Studies, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien)

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Armut 4.0: Soziales & Politik in OÖ

Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik? Die Sozialplattform OÖ veranstaltet eine Podiumsdiskussion mit Birgit Gerstorfer (SPÖ), Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP), Michael Gruber (FPÖ), Stefan Kaineder (Die Grünen), Christa Stelzer-Orthofer (JKU Linz).

22.03.2017, 18:00 – 20:00
Linz, OÖ Kulturquartier
Veranstalterin: Sozialplattform OÖ

Das Sozialsystem steht unter Druck – nicht nur finanziell sondern auch politisch – nicht nur in Oberösterreich sondern auch in Europa. Gerade an der Bedarfsorientierten Mindestsicherung ist zu beobachten, dass einheitliche Lösungen nur mehr schwierig auszuverhandeln sind. Führen die politischen Entscheidungen und workfare-orientierte Strategien in der Sozialpolitik auch zur Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft? Was macht ein gerechtes Sozialsystem aus? Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik?

Moderation: Elisabeth Rosenmayr

Details & Anmeldung

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TTIP STOPPEN: Demo am 17.09.2016

Die KUPF ist seit längerem Teil der Plattform TTIP stoppen. Wir stehen den derzeit verhandelten Freihandelsabkommen skeptisch gegenüber und haben uns schon mehrfach damit beschäftigt (siehe unten).  Am 17.09. gibt es in wieder europaweite Kundgebungen gegen die Handelsabkommen, die die EU-Kommission derzeit verhandelt, wir laden gemeinsam mit vielen anderen Initiativen dazu ein, an derLinzer Demonstration teilzunehmen.

  • Datum: 17.09.2016
  • Ort: Linz Start: 10:00h, Landhaus OÖ
  • Ende: 13:00H, Kunstmuseum Lentos
  • Details: https://www.facebook.com/events/1760179227531205/

 

Statements der KUPF und Beiträge in KUPF-Medien zu TTIP und CETA:

 

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Solidarwerkstatt: einladung zum Thema Plakatierfreiheit in Linz

Die Solidarwerksattt Linz möchte die mangelnden Plakatflächen in Linz für nichtkommerzielle Player thematisieren und lädt zum Meeting.

Die Situation in Linz bezüglich Plakatierfreiheit für NGOs und nichtkommerzielle Initiativen ist untragbar. Denn seit vor vielen Jahren die Litfasssäulen kommerzialisiert worden sind, gibt es für uns faktisch keine freien Plakatierflächen mehr. Plakatierung im öffentlichen Raum ist damit Parteien und Kommerz vorbehalten. Das ist demokratiepolitisch untragbar und das ist unserer Meinung nach nicht gesetzeskonform. Denn sowohl die Verfassung als auch das Mediengesetz sehen grundsätzlich Plakatierfreiheit im öffentlichen Raum vor. Diese kann zwar per Verordnung aus verschiedenen Gründen (z.B. Verkehrssicherheit) auf bestimmte Flächen eingeschränkt, aber nicht völlig eliminiert werden. Gruppierungen wie die Solidarwerkstatt, die in letzter Zeit im öffentlichen Raum wieder vermehrt plakatiert haben, wurden vom Magistrat sogar mit einer Strafanzeige und einer zivilrechtlichen Klage verfolgt.

Unsere konsequente Vorgehensweise in dieser Auseinandersetzung dürfte nunmehr zu einem Umdenken bei den Verantwortlichen geführt haben. Das Verwaltungsstrafverfahren ist eingestellt und bezüglich der Schadenersatzforderung konnten wir uns mit der Stadt Linz auf eine angemessene, geringe Entschädigung einigen. Die Stadt Linz hat angekündigt, sich mit einem entsprechenden Konzept für freie Plakatierflächen aufgeschlossen auseinandersetzen zu wollen.

Wir möchten Euch daher zu einem Treffen am Do, 28. April 2016 einladen, um gemeinsam ein Konzept für nichtkommerzielle, zivilgesellschaftliche Plakatierfreiheit in Linz zu erarbeiten und zu überlegen, wie wir es durchsetzen können.

Do, 28. April 2016
Büro der Solidarwerkstatt
Waltherstraße 15, 4020 Linz
18 Uhr.

Wir freuen uns auf Dein/Euer Kommen! Wenn niemand kommen kann, aber Ihr Interesse und Ideen hab

Infotermin: Sonderförderprogramme der Stadt Linz

Am Montag, den 4. April, gibt es um 17:00 Uhr die Möglichkeit, in der Pfarrgasse 7, 4. Stock mit Direktor Julius Stieber (Geschäftsbereich Kultur und Bildung) über die Sonderförderprogramme der Stadt Linz zu sprechen. Die Stadt Linz vergibt in Summe 153.000 € an Förderungen über diese vier Programme.

Der Termin ist besonders für jene KünstlerInnen, KulturarbeiterInnen und Kulturinitiativen interessant, die noch nie oder noch nie erfolgreich eingereicht haben und Informationen zu den Möglichkeiten, Ansätzen und Ausrichtungen der vier Sonderförderprogramme haben wollen. Natürlich sind auch alle Kultur-VeteranInnen gerne willkommen.

Anmeldung unter kb@mag.linz.at. Der Termin findet nur statt, wenn sich mindestens 5 Personen anmelden.

Feministische FrühlingsUni 2016

Die Feministische FrühlingsUni (FFU) findet in diesem Jahr vom 13.-16. Mai 2016 in Innsbruck statt und wir suchen dafür Einreichungen und – heuer neu – auch feministische Aktivist*innen*, die gerne als Zeitzeug*innen* erzählen, um ein spannendes, abwechlungsreiches und aufregendes Programm für alle Teilnehmer*innen* zu ge- stalten.

Eingeladen sind dabei Frauen*, Lesben*, Inter*-, Trans*Personen, ob alleine, als Gruppe, Organisation oder Initiative. Wir suchen kritische wissenschaftliche, abenteuerliche, künstlerische, sportliche Beiträge, die Feminismen umsetzen und Möglichkeiten schaffen, um das Zusammenleben neu gestalten und entwickeln zu können.
Dem Kampf, Machtverhältnisse innerhalb von Gesellschaft(en) zu verändern, antirassistischem (queer_)feministi- schem Aktivismus und feministischer Theorie Platz zu machen – dem und vielem mehr widmet sich die FFU, die selbst in ihrer Geschichte viele [:Bewegung*en:] erfahren und produziert hat.

Weiter Informationen
Einreichungen sind zu schicken an: call@frauenuni.at Einsendeschluss Papers/Actions: 31. März 2016
Einreichschluss Aktivist*innen: 07. April 2016
Genauere Infos ndet ihr auf der Website: www.ffu16.frauenuni.at

Flüchtlinge gut integrieren: Was wir alle tun können

Derzeit kommen viele Menschen aus Kriegsgebieten nach Österreich, die sich hier ein Leben in Sicherheit aufbauen wollen. Das stellt unsere Gesellschaft vor Herausforderungen: Wie können wir die Flüchtlinge rasch und gut integrieren? Welche Rolle spielt dabei freiwilliges Engagement? Wie können wir alle dazu beitragen, dass wir gut zusammenleben?

Wann: 14. Oktober, um 17:00 Uhr
Wo:     Integrationszentrum Oberösterreich, Weingartshofstraße 25, 4020 Linz

Mit uns diskutieren:

    Johannes Beer (Leiter Migrationswesen BH Vöcklabruck)
    Markus Brunner (Bezirksgeschäftsleiter Rotes Kreuz Steyr)
    Nicole Sonnleitner (Leiterin Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum)
    Ina Rexhepi (ZUSAMMEN:ÖSTERREICH-Integrationsbotschafterin)
    Edwin Schäffer (Österreichischer Integrationsfonds)

Begrüßung: Roland Goiser, Stv. Geschäftsführer Österreichischer Integrationsfonds
Moderation: Markus Staudinger (Oberösterreichische Nachrichten)

Beim anschließenden Buffet gibt es Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch im persönlichen Gespräch.

Um Anmeldung unter oberoesterreich@integrationsfonds.at wird gebeten.

Podiumsdebatte: Freie Medien in OÖ

Am Dienstag, 08.September 2015, laden die Freien Medien unseres Landes zur Podiumsdiskussion mit ParteienvertreterInnen. In der Debatte soll die Rolle und (finanzielle) Zukunft der freien Radio- und TV-Stationen im Lande besprochen werden.

Seit mehr als 15 Jahren bereichern die Freien Radios die oberösterreichische Medienlandschaft. Vier von zehn in OÖ zugelassene Privatradios sind „Freie Radios“. Seit 2010 hat OÖ mit DORF TV auch Freies Fernsehen. Musik, Infos, regionale Themen, Meinungen und Sichtweisen abseits des Mainstreams. Unzensiert und werbefrei. Nirgendwo sonst wird eine derartige Vielfalt und Breite des kulturellen und zivilgesellschaftlichen Angebots in OÖ hörbar und sichtbar, von den zahlreichen Einrichtungen der Freien Szene bis hin zu den etablierten Institutionen.

Der kultur- und demokratiepolitische Stellenwert der Freien Medien ist unbestritten. Auch das Land OÖ fördert. Im Herbst wird der Oö. Landtag neu gewählt. Die bestehenden Förderungen laufen dann aus und müssen neu verhandelt und dotiert werden.

Wie und in welcher Höhe fördert das Land OÖ künftig die Freien Medien? Was bedeutet der Landespolitik die Medienvielfalt insgesamt? Welche Aufgaben haben Freie Medien in Oberösterreich und wie werden diese wahrgenommen?

Die Freien Medien laden zum öffentlichen Gespräch mit Vertreter*innen der in der Oö. Landesregierung vertretenen Parteien.

Dienstag, 8. September, 18:00 Uhr
OÖ Presseclub im OÖ Kulturquartier, Landstraße 31, 1. Stock, 4020 Linz -> Infolink

Am Podium:

  • Maria Buchmayr, Landtagsabgeordnete (Grüne)
  • Fiona Kaiser, stv. SPOÖ-Parteivorsitzende, Landesvorsitzende SJ OÖ
  • Wolfgang Stanek, Landtagsabgeordneter (ÖVP)
  • Otto Tremetzberger, Land der Freien Medien

Moderation:

  • Martin Wassermair

Statement:

  • Helga Schwarzwald, Verband Freier Radios Österreich

Die Freien Radios und DORF TV übertragen die Diskussion live on air und im Internet.

Positionspapier der Freien Medien Oberösterreichs

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Kulturdebatte – Auf der Suche nach einer OÖ Kulturpolitik (1.6.15, OKH Vöcklabruck)

Am 1. Juni 2015 fand im OKH Vöcklabruck eine kulturpolitische Podiums- und TV-Diskussion statt. Die freien Medien in Oberösterreich haben diese Veranstaltung dokumentiert:

  • dorf-TV: TV-Übertragung der gesamten Veranstaltung (hier)
  • Freies Radio Salzkammergut: Redaktionelle Bearbeitung & Zusammenfassung (hier)

Hier der Ankündigungstext zur Veranstaltung:

Kulturdebatte – Auf der Suche nach einer OÖ Kulturpolitik

Kulturarbeit ist ein zentraler Innovationsfaktor, spielerisch und kreativ verhandelt sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die krisengebeutelte Politik verkennt aber zunehmend diese Möglichkeiten, Kulturpolitik ist in den Augen vieler Betroffener zu Stehsätzen und Sparmaßnahmen verkommen. Wie lassen sich also das große Potential und die harte Realität zusammen führen?

Am 1. Juni 2015 findet im OKH Vöcklabruck dazu eine kulturpolitische TV-Konfrontation und Podiumsdiskussion statt, KulturpolitikerInnen des oö Landtags stellen sich dort aktuellen Kernfragen der Kultur und auch dem Publikum. Goldhauben-Landesobfrau Martina Pühringer (ÖVP), Kultursprecherin Petra Müllner (SPÖ) und die grüne Landessprecherin Maria Buchmayr (Grüne) treffen aufeinander und stehen Rede und Antwort.

Die VeranstalterInnen DEPOT (Wien) und KUPF OÖ konnten einen hochkarätigen Moderator gewinnen: den ehemaligen Leiter des Festivals der Regionen, Martin Fritz. Dem Publizisten und Kurator wird eine tragende Rolle bei der Diskussion zukommen: Er greift Anregungen von ExpertInnen und Publikum auf und bringt diese auf das Podium. Ziel ist es, den PolitikerInnen klare Antworten und Positionierungen abzuringen.

Wann und wo:

  • Öffentliche Diskussionsveranstaltung im Offenen Kulturhaus Vöcklabruck (OKH)
  • am Montag, 01.Juni 2015, 19:00Uhr (live TV-Stream via dorf-TV )
  • Gratis Shuttle vom Bahnhof Vöcklabruck zum OKH (18:00, 18:15, 18:30h) und retour (20:30, 21:00 21:30h)

Teilnehmende:

  • Martina Pühringer (LAbg. ÖVP, Obmann-Stellvertreterin des Kulturausschusses im oö Landtag)
  • Petra Müllner (LAbg. SPÖ, Kultursprecherin und Mitglied Kulturausschuss)
  • Maria Buchmayr (LAbg. Die Grünen, Landessprecherin und Mitglied Kulturauschuss)
  • Moderation: Martin Fritz (Publizist und Kurator, ehem. Leiter des Festival der Regionen)

Veranstalterinnen:

Wir bremsen nicht für Babys!

Ein Workshop zu Vereinbarkeit von Elternschaft und Künstler_insein. Auf Basis der Erfahrungen von Baby Success Club, Kunst & Kind sowie aller anwesenden Teilnehmer_innen. Mit Inputs von Iris Christine Aue, Terri Frühling, Wolfgang Fuchs und Hansel Sato.

Mittwoch, 10. Juni 2015, 10 bis 13:30 Uhr
Atelierhaus Salzamt, Obere Donaulände 15, 4020 Linz

Vom Wickeltisch zur Vernissage. Warum sind die interessanten Termine eigentlich immer abends? Ein spannendes Projekt in Rom, aber mitten im Schuljahr? Eine Residency in New York ohne Kinderzimmer? Kann ich mir überhaupt ein Kind „erlauben“ ohne auf dem künstlerischen Abstellgleis zu landen oder am Hungertuch zu nagen? Klar, geht doch! Geht doch? Wie geht sich das alles finanziell und zeitlich aus? Wo ist Unterstützung möglich? Und welche unterschiedlichen Erfahrungen machen Künstler und Künstlerinnen? 

Seit Herbst 2013 erprobt eine Gruppe frischgebackener Mamas und Papas in Linz – allesamt Künstler_innen – Formen solidarischer Zusammenarbeit, um Kunst und Kind gut unter einen Hut zu bringen: der Baby Success Club. Etwa zeitgleich startete die IG BILDENDE KUNST in Wien die Workshopserie „Wir werden die Kunst schon schaukeln!“, um eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von Elternschaft und Künstler_insein zu initiieren.  

Eines ist klar: Kunst, Kind(er) und Einkommen sind umfassende Herausforderungen. Ebenso vielfältig und unterschiedlich sind auch Erfahrungen und Alltagsmanagement. Ausgangspunkt des Baby Success Club in Linz ist beispielsweise ein Rotationsprinzip bei der Kinderbetreuung. Ziel ist die gegenseitige Förderung, um durch Austausch und Vernetzung weiterhin aktiv am Kunst- und Kulturleben teilzunehmen: die zeitlichen Ressourcenkonflikte reduzieren, Fachdiskussionen führen, sich gegenseitig künstlerisch inspirieren. In Wien wiederum konnten in Workshopdiskussionen, Künstler_innengesprächen und Vernetzungstreffen Beispiele guter Praxis zusammengetragen werden. Wünsche und Forderungen hatten dabei ebenso Platz, wie praktische Tipps zum (künstlerischen) Alltag oder der Austausch über aktuelle Ausschreibungen, Reisepläne, Jobs, Kindergartenplätze, Ateliersuche etc.

Wir laden euch ein, beim kommenden Workshop eure Erfahrungen, Kommentare und Fragen einzubringen! 

Mit kurzen thematischen Inputs wollen wir Diskussionsimpulse setzen und damit auch auf dem bisher zusammengetragenen KnowHow aufbauen. Im ersten Teil des Workshops stellen wir – nach einer Kennenlernrunde – die beiden Initiativen aus Linz und Wien vor, gefolgt von einem Blick darauf wie Künstler_innen ihre Elternschaft in ihre künstlerische Arbeit einflechten. Nach einer Pause stehen Inputs und Diskussionen rund um Mobilität und Vernetzung auf dem Programm.

Selbstorganisierung und solidarische Unterstützung

Kunst in der Babykarenz und danach muss sich nicht darauf beschränken, eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein. Es kann auch Zeit geschaffen werden, um sich weiterhin aktiv kreativen Prozessen zu widmen. Dazu muss das Baby nicht zwingend außen vor gelassen werden. Ein Blick auf die Erfahrungen des Baby Success Club (Linz).

Input von Terri Frühling (bildende Künstlerin, Baby Success Club) und Wolfgang Fuchs (Klang- und bildender Künstler, Baby Success Club)

Elternerfahrung als Thema künstlerischer Auseinandersetzung

Anhand von Beispielen werden wir über die künstlerische Bearbeitung von Elternerfahrungen sprechen. Wie kann Elternschaft ein Auslöser von kreativen Prozessen sein? Welche Künstler_innen haben damit positive Erfahrungen gemacht? Wie haben sie sich mit dem Thema künstlerisch auseinandergesetzt? Die Beispiele basieren auf den früheren Workshops mit eingeladenen berufstätigen Eltern.

Input von Hansel Sato (bildender Künstler, Vorstandsmitglied IG BILDENDE KUNST).

Mobilität

Familiengerechte Artist-in-residence-Programme oder eine gezielte Förderung von Künstler_innen mit Kindern sind keine Utopie, wenn auch durchaus Seltenheiten. Wo gibt es solche best practice? Oder wie wünschen wir uns diese? Wie kindertauglich sind eigentlich die Auslandsateliers des Bundes? Welche Alternativen gibt es, sich einen Auslandsaufenthalt nach Maß zusammenzubauen? Wie lösen Künstler_innen mit Kindern all die weiteren Herausforderungen? Stichwort: Kinderbetreuung, Mutter-Kind-Pass, Schule. Wer hat wo welche Erfahrungen gemacht?   

Input von Iris Christine Aue (bildende Künstlerin, Vorstandsmitglied IG BILDENDE KUNST).

Vernetzung

Vernetzung findet in unterschiedlichsten Zusammenhängen statt. Bei der Ausstellungseröffnung, bei Atelierbesuchen oder auch am Kinderspielplatz. Dabei geht es um mehr als bloßes Kontakterhalten und -erweitern. Informationsaustausch und berufliche Vorteile sind die eine Seite, Solidarität untereinander, persönlichere Gespräche oder Bestärkung im eigenen Vorhaben die Andere.
Doch wie sieht das in der Praxis aus? Mit wem und wie ist Austausch möglich, wenn alleine im Atelier gearbeitet wird? Wo trifft man*frau sich, wenn Abendveranstaltungen seltener wahrgenommen werden (können)? Wie verlaufen die Gespräche inhaltlich? Und wie gehen jene damit um, die die Karenz tatsächlich als solche wahrnehmen und die künstlerische Tätigkeit ruhen lassen?

Input von Iris Christine Aue (bildende Künstlerin, Vorstandsmitglied IG BILDENDE KUNST).

Moderation

Iris Christine Aue und Hansel Sato.

Zielgruppe

Eingeladen sind Künstler_innen mit Kinderbetreuungspflichten sowie an alle anderen am Thema Interessierten.

Anmeldung  

Bei Teilnahme am Workshop ersuchen wir bis 8.6.2015 um ein Mail an: workshop [at] babysuccess [.] club. Beschränkte Teilnehmer_innenzahl. Es wird Tee, Kaffee, Säfte, Obst und Kuchen geben.

Bei Teilnahme mit Kind/ern ersuchen wir um kurze Info im Anmeldemail inkl. Altersangabe.

Kleinkinder im Workshop

Kinderaufsicht: Wir werden zusätzlich zu den Müttern/Vätern/Betreuungspflichtigen einen Blick auf anwesende Kleinkinder werfen, wenn sie den Ausstellungsraum erkunden. Babydecke, Spielecke und Spielsachen sind vorhanden.

Film: „Doppelt und Dreifach“

Nach dem Workshop steht der Film „Doppelt und Dreifach – Ein Film über das KünstlerInnengut Prösitz“ von Anna-Maria Weber (Berlin, 2014, 55 Min) zur Verfügung. Das Künstlergut Prösitz (Deutschland) bietet in den Bereichen Bildhauerei, Installation und performative Kunst aktiven Künstler_innen mit (Klein-)Kindern Arbeitsmöglichkeiten, macht Öffentlichkeitsangebote und fördert die Vernetung von Künstlerinnen in ähnlichen Lebens- und Arbeitssituationen.
Trailer zum Film: vimeo.com/108293887
Künstlergut Prösitz: www.kuenstlergut-proesitz.de

Ausstellungen und Kooperation

Der Workshop findet im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung „Wir bremsen nicht für Babys!“ des Baby Success Club (28.5. bis 12.5.2015 im Atelierhaus Salzamt) und in Zusammenarbeit von Baby Success Club, forum – Kunstuniversität Linz und IG BILDENDE KUNST statt.

Informationsabend zum berufsbegleitenden MAS-Studium „Kulturmanagement“

Das Institut für Kulturmanagement – und Kulurwissenschaft (IKM) feiert heuer sein 40-jähriges Jubiläum, am 17.März gibt es einen Infoabend zum im Herbst startenden Kulturmanagement-Lehrgang.

Im Lehrgang werden  die Grundlagen für verantwortungsvolles Arbeiten in Kulturprojekten und Kulturorganisationen vermittelt: In fünf Modulen und insgesamt 35 Lehrveranstaltungen werden unter anderem Kulturtheorie, -politik und Ästhetik, betriebswirtschaftliches Know-how, Soft-Skills im Management sowie rechtliche Aspekte vermittelt. Auf Spezialisierungen in einzelnen Kultursparten wird mit Blick auf Interdisziplinarität bewusst verzichtet. Im Fokus steht der enge Kontakt zu renommierten österreichischen Kultureinrichtungen.

Einen guten Einblick in die 4-semestrige, berufsbegleitende Weiterbildung sowie in die Bewerbungsanforderungen gewinnen Interessierte am Informationsabend am Dienstag, 17. März 2015 von 18.00 bis 20.00 Uhr am IKM (1030 Wien, Anton-von Webern-Platz 1, Raum E0101/Schlagwerkhaus).
 
Der Universitätslehrgang zählt zu den etabliertesten Weiterbildungs-Angeboten im deutschsprachigen Raum, was die lange Liste erfolgreicher ehemaliger TeilnehmerInnen in Führungspositionen in den unterschiedlichsten Kulturbetrieben bestätigt: Andrea Bina, Leiterin des NORDICO Stadtmuseum Linz, Gerda Forster, Leiterin der Abteilung Städtische Kulturentwicklung Stadt Linz, Andrea Jungmann, Geschäftsführerin von Sotheby´s Österreich, Michael Wimmer, Direktor von EDUCULT, Sven Hartberger, Intendant des Klangforum Wien, David Müllner, Leiter der Tonabteilung am Burgtheater und viele mehr.

 
Bewerbungen sind ab sofort bis 15. Mai 2015 möglich.
Die Lehrgangsgebühr beträgt 2.150 Euro pro Semester, maximal 24 StudentInnen können teilnehmen.

 
Nähere Informationen unter www.mdw.ac.at/ikm/aufbaustudium, ikm-aufbaustudium@mdw.ac.at,  01/711 55 DW3411 oder 3401.

Informationsabend berufsbegleitender Universitätslehrgang Kulturmanagement (MAS) – der Überblick:

Dienstag, 17. März 2015, 18.00 bis 20.00 Uhr
Raum E0101/Schlagwerkhaus, Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien)

Auf eine persönliche Beratung vor Ort freuen sich:

  • Dipl.-Heil.Päd. (FH) Katharina Pfennigstorf, Leiterin des Lehrgangs
  • ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Tschmuck, Lehrender des IKM
  • Ass.-Prof. Mag. Dr. Dagmar Abfalter, Lehrende des IKM

 

Aufruf zur aktiven Beteiligung! Call for entries. | Illustration:

Feminismus & Krawall Camp

Vom 5. – 7. März 2015 findet das erste Feminismus und Krawall Camp in Linz statt. Wir schaffen ein Territorium, in dem wir uns in der Auflösung geltender Geschlechter- und Machtverhältnisse üben. Wir erproben utopische Phantasien und  Queer-feministische Aktionen. Wir reden über: Arbeit(en), Technologien, Liebe, Ökonomien, Politiken, und Körper als Formen des (Un)Möglichen. Wir erarbeiten praktische Strategien, wie wir im Alltag mit Rassismen, Sexismen, Homophobie, Transphobie und neoliberaler Ausbeutung umgehen können.

#fukc

Ansatz für eine solches Camp ist der Austausch. Wir agieren aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse, Erfahrungen, Lebens-formen und Welt-anschauungen miteinander. Wir bilden neue Formen trans-kultureller Verbindungen und Netzwerke. Bei der Camp-Bar tauschen wir uns jeden Abend über die einzelnen Beiträge und Fragestellungen aus.

Aufruf zur aktiven Beteiligung!

Aufgerufen sind Frauen* und Queers* die einen Beitrag  im Feminismus & Krawall Camp 2015 gestalten wollen.  Alle  Formen sind  willkommen: Aktionen –  Interventionen –  Workshops – Diskussionen – Performances – Aufführungen – Screenings – Lesungen und vieles mehr.

Save the date: 18. Februar 2015

Sende deinen Beitrag bis 18. Februar 2015 an camp@feminismus-krawall.at
(Titel, Kurz-beschreibung, deine Bedürfnisse, Kontakt und stell dich kurz vor)
Aufwandsentschädigungen, Material- und Fahrtkosten werden gerne übernommen.

Unsere Haltung
Feminismus & Krawall versteht sich als anti-rassistische, anti-sexistische und gemeinschaftlich handelnde, gleichberechtigende, selbstbestimmende Initiative.

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Radio FRO Basiscamp

Das Freie Radio in Linz – in seinem Selbstverständnis als „Basisradio“ – lädt seine Community zum Mitreden und Mitmischen ein. Wohin soll’s gehen mit Radio FRO? Was geht? Und wer geht mit wem?

Darüber wird am 7. Februar, 14-18 Uhr, am Radio FRO Basiscamp nachgedacht. Hörerinnen, Sendungsgestalter, Besserwisserinnen, Freunde, Wohlgesonnene, kritische Köpfe: alle sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen.

Der Berg ruft und es juckt in den Füßen. Ab zum Radio FRO Basiscamp, auf zu neuen Höhen!

 

Barcamp für selbstverwaltetes und solidarisches Wohnen und Leben

Die Linzer Gruppe habiTAT, unter anderem Projektträgerin beim KUPF-Innovationstopf 2014, möchte ein Barcamp zum Thema gemeinschaftliches Wohnen im Dezember planen. Die habiTäter*innen bemühen sich seit Anfang des Jahres um rechtliche, ökonomische, soziale und kulturelle Strukturen und Belange im Zeichen der Solidarität und Selbstverwaltung.

Dazu melden sich zunehmend mehr verschiedene Gruppen und Einzelpersonen, welche sich für Vernetzungen interessieren. Bei dem Barcamp soll diesen Interesse und Potential zusammen geführt werden und ein Austausch entstehen. Derzeit sucht das habiTaT unter anderem einen Termin sowie eine passende Örtlichkeit in Linz – und natürlich gemäß Barcamp-Idee Interessierte, die ihr Wissen zum Thema beisteuern wollen.

Terminfindung, Details und Content: www.barcamp.at

20 Jahre maiz: „…trauernd trauen wir uns“

Das autonome Migrantinnenzentrum maiz (Linz) ist eine der bemerkenswertesten und fortschrittlichsten Initiativen der Kulturplattform. Im November feiert maiz den 20. Geburtstag mit einer „Anthropophagische Woche“ in der Tabakfabrik.

trauernd diskutieren, trauernd tanzen, trauernd essen, trauernd wagen…

Anthropophagische Woche in Linz: Gründung der Universitat der Ignorant_innen unter Beteiligung von Spivak. Reichhaltiges Programm mit 20 Workshops, Vorträgen und Diskussionen, Buchpräsentationen, Ausstellung, Performances, Party…
Unter dem Motto „trauernd trauen wir uns“ werden wir das Jahr erleben und gestalten. Trauernd denken, trauernd lachen, trauernd diskutieren, trauernd kämpfen, trauernd tanzen, bewusst trauend stören, trauend entwerfen, trauend umsetzen, trauend uns trauen. Trotzdem. Utopie. Hoffnung. Empörung und Kampf. Nie wieder ein Österreich ohne uns!

Wann: 14.-16. November 2014
Wo: Tabakfabrik Linz, Peter-Behrens-Platz 11, Bau 1, Stiege A, 1. Stock
Programm-Flyer: download

Weitere Infos, Links und Anmeldung: hier