Summe = … eine Veranstaltungsreihe

Im Frühjahr ‘01 veranstalteten die KUPF und der KunstRaum Goethestraße die Diskursreihe ∑ = Ergebnis künstlerischer + theoretischer Auslotung gesellschaftspolitischer Praxisfelder im hegemonialen Diskurs.

Diese Veranstaltungsreihe lotete die Facetten der Hegemonietherorien von Lenin über Gramsci bis Bourdieu auf die gesellschaftspolitische Relevanz für die heutige Zeit aus. Ausgehend vom historischen Diskurs widmete sich die Reihe im Wesentlichen 6 Themenschwerpunkten: Kulturalisierung der Politik, Medien, Kulturindustrie, MigrantInnen, Widerstand, Arbeit und Gender.

Positionspapier: Guttenbrunner Erklärung (1994)

Eine Grundsatzerklärung der KUPF aus dem Jahr 1994 anläßlich der kulturfeindlichen Tendenzen der FPÖ.

Vorbemerkung: Herabwürdigung anders Denkender, Bücherverbrennungen und der Kampf gegen entartete Kunst waren schon einmal zentrale geistige Grundlagen einer Bewegung, die wenige Jahre später zu unermeßlichem Leid und dem Tod von 50 Millionen Menschen führte. Jede Einschränkung kultureller Betätigung und jede selbstgewisse Festlegung, was Kunst zu sein hat und was nicht, ist als Angriff auf die Freiheit einzuschätzen und als ein Schritt zur Verleugnung und Verachtung der Freiheit in einer Demokratie zu bewerten.

Positionspapier: Freie Kulturarbeit (2007)

Ein offener, lebendiger Diskurs über freie Kulturarbeit liegt der KUPF besonders am Herzen. Doch: was ist freie Kulturarbeit eigentlich? Die Definition der freien Kulturarbeit richtet sich an all jene die in regionale und urbane künstlerisch / kulturelle Prozesse eingebunden sind, sowie an eine breitest mögliche Öffentlichkeit, welcher anhand dieser Definition ein Selbstverständnis von freier Kulturarbeit vermittelt werden soll.

Vier mal neu

Von der vor kurzem stattgefundenen Jahreshauptversammlung der
Kuturplattform OÖ stammen die o Töne die ihr diesmal hört. Fünf Vereine stellen sich als neue Mitglieder der Kupf vor.

gesendet am: 14.1.03

Umut

Vier Vereine stellten sich in der vorletzten Sendung als neue Mitglieder der Kupf vor. Heute folgt der fünfte Verein: Umut.

Ausserdem neu erschienen: malmoe, das Magazin für urbane Menschen.

gesendet am: 28.1.03

maß nehmen / IT03

Katharina Wagner und Udo Danielczyk sind zu Gast in Radio Kupf und stellen den Kupf Innovationstopf und im Besonderen die aktuelle Ausschreibung vor. Der Innovationstopf ist mit 75.000 Euro aus Mitteln der Landeskulturförderung dotiert die durch eine unabhängigeJury vergeben werden.

gesendet am: 11.2.03

gender mainstreaming im Land OÖ

Mag. Wolfgang Steiner leitet seit gut einem Jahr die Arbeitsgruppe “gender mainstreaming” des Landes OÖ. In einem Gespräch mit Radio Kupf erzählt Steiner woher das Thema kommt, wie es aufgenommen wird und wie es wirkt.

gesendet am: 25.2.03

GATS

Radio Kupf lauscht vorerst einmal einen Beitrag von Veronika Leiner aus der cba zum Thema Gats um dann in einem Interview mit Ludwig Laher eine letzte Einschätzung zur gegenwärtigen Positionierung der Bundespolitik in Sachen “Gats” zu wagen bevor dann ende März die Stellungnahmen der EU- Mitgliedsländer an die EU Kommission abgegeben werden.

gesendet am: 11.3.03

ausgetauscht

Heute ist ein Beitrag über das Schaffen des Film und Video Künstlers Oliver Ressler in Radio Kupf zu hören. Seine letzte Produktion “Disobbedienti” wurde auch im Rahmen des Innovationstopfs gefördert.

gesendet am: 18.3.03

lokal Handeln

global Denken. Das was als Interview über die Brasilienprojekte der Kulturinitiative Sunnseiten gedacht war, wurde dann doch mehr ein Gespräch über Kulturarbeit und Gesellschaft. Gotthard Wagner im Gespräch mit Andi Liebl, nachzuhören heute in Radio Kupf.

gesendet am: 1.4.03

Rausch

Vergangenen April setzten sich mehrere Initiativen kritisch mit der

Drogenpolitik des Landes auseinander. Anlass war ein treffen des UNO Büro für Drogenangelegenheiten in Wien.

Ihr hört heute einen Mitschnitt eines Referates von Gerald Koller / Büro Vital / frei nach dem Motto: gibt es ein Recht auf Rausch? Gerald Koller gilt als europäischer Experte in den Bereichen Jugendarbeit und Prävention.

gesendet am: 24.6.03

Regionalisierung.

Das Moraksche Zauberwort steht im Zentrum dieser Ausgabe von Radio Kupf. Anlässlich der eröffnung des Festival der Regionen bietet sich wieder

einmal die Gelegnheit, der gegenwärtigen Kulturpolitik die Zähne zu zeigen. Zu einem Gespräch trafen sich Standard Kulturredakteur Claus Philipp, Festivalleitung Uli Böker und Ferry Öllinger, die Hälfte von Attwenger Markus Binder, Waschächtsekretär und Geschäftsführer Stefan Haslinger und Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ Udo Danielczyk.

Radio.aus.schlag

Die Sendereihe im freien Radio Salzkammergut übernimmt bis Ende August die Sendeminuten von Radio Kupf. Freut Euch auf spannende Hörbilder eines engagierten Ischler Duos, erstmals auf Radio Fro!
juli & august & juli & august & juli