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Aktion 20.000 für Kulturvereine

Mit 1. Juli 2017 läuft in den Modellregionen Linz und Bezirk Urfahr-Umgebung die Aktion 20.000 an, zum Jahreswechsel wird sie flächendeckend starten. Die Arbeitsmarktinitiative richtet sich an gemeinnützige Initiativen und Kommunen und unterstützt maßgeblich die Beschäftigung von über 50jährigen Langzeitsarbeitslosen. Auch Vereine aus dem Kulturbereich kommen als Arbeitgeber in Frage, das AMS unterstützt mit bis zu 100% der Lohn- und Lohnnebenkosten.

Infos zur Spendenabsetzbarkeit

Das Thema Spendenabsetzbarkeit spielt bei kleinen Playern aus der Freien Szene selten eine Rolle, da diese wenige Spenden lukrieren . Die gespendeten Summen in diesem Sektor sind zudem oft geringfügige Beträge, ein steuerlicher Vorteil ist für die SpenderInnen selten ein Motiv. Dennoch führen Spardruck und Subventionsrückgänge dazu, dass auch in diesem Segment des Kulturbetriebs das Interesse an der Thematik der Spendenabsetzbarkeit steigt.

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Broschüre: “Vereine & Registrierkasse” (BMF)

Die KUPF hat bereits 2015 ein kleines Infoblatt mit den drängendsten Fragen & Antworten zur Registrierkassenpflicht ab 2016 erstellt, das potentiell Betroffenen einen allerersten Überblick verschaffen sollte. Zur weiteren Orientierung empfehlen wir den Kulturinitiativen aber dringend die Orientierungshilfe der NÖ Kulturvernetzung, vor allem aber die “offizielle” Infobroschüre des Finanzamts zum Thema Vereine & Registrierkasse (siehe untenstehender Download-Link), die auch alle Entwicklungen und Abänderungen seit Einführung der Kassenpflicht abbildet. Diese Broschüre erschien ursprünglich Anfang 2016, im August 2016 wurde aber eine neue, aktualisierte Auflage publiziert. Diese besitzt nunmehr Gültigkeit.  

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Steuerliche Auswirkung der Zusammenarbeit von gemeinnützigen Organisationen

Zu geringe Geldmittel, zu wenig fachlich geschultes Personal, zu geringe zeitliche Ressourcen – und dies alles angesichts großer Herausforderungen und großem Handlungsbedarf. Welche gemeinnützige oder mildtätige Organisation kennt diese Situation nicht? Da liegt es nahe, sich Gedanken über mögliche Kooperationsformen mit anderen Organisationen zu machen. Diese stehen vielleicht vor derselben Situation, können große Projekte alleine nicht „heben“, aber gemeinsam würde es funktionieren.

Broschüre: “Kulturverein gründen & betreiben”

Jetzt bei uns kostenlos erhältlich: “Kulturverein gründen & betreiben”. Eine höchst praktische und informative, 80-seitige Bröschüre der IG Kultur Österreich & IG Kultur Wien. Die KUPF empfiehlt diese Broschüre uneingeschränkt allen PraktikerInnen der Vereinsmeierei, auch alte HäsInnen werden noch was Interessantes finden! Bei Bedarf anrufen und im KUPF-Büro abholen.

Broschüre: “Auf einen Blick: EU-Regionalförderungen für Kunst und Kultur” (2016)

In einer neuen Publikation des Bundeskanzleramts werden die Fördermöglichkeiten für Kunst- und Kulturprojekte in den EU-Strukturfonds und im Leader in der Laufzeit 2014-2020 erläutert. Neben einem allgemeinen Überblick über die Regionalpolitik der Europäischen Union werden die fünfzehn Förderprogramme einzeln vorgestellt und mit Projektbeispielen veranschaulicht. Weiters sind relevante Kontaktdaten und ein Glossar enthalten.

Broschüre: “Selbstständig – Unselbstständig – Erwerbslos”

Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige: Arbeitslosigkeit und der Weg zum Arbeitsamt (jetzt Arbeitsmarktservice/AMS) sind schon lange ein fester Bestandteil jener Lebensbiografien, die durch unterschiedliche, kurzfristig wechselnde Beschäftigungen geprägt sind. Kunstschaffende sind durch die spezifische Struktur ihrer Arbeitsbedingungen immer schon eine zentrale Klientel in diesem Spektrum – allerdings wird es immer schwieriger für sie, die Voraussetzungen für einen Bezug von Arbeitslosengeld zu erfüllen.

Infoblätter Sozialversicherung für KünstlerInnen (2015)

Freischaffende KünstlerInnen gelten als “Neue Selbständige” und unterliegen dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz. Doch wer muss sich zur Pflichtversicherung melden? Was kostet die Sozialversicherung? Unter welchen Voraussetzungen ist ein Zuschuss aus dem Künstlersozialversicherungsfonds möglich? Und wer gilt überhaupt als Künstler_in? Die IG Bildende Kunst hat Infoblätter veröffentlicht.

Infoblatt Aufenthalts- und Beschäftigungsrecht für Künstler_innen (2014)

Artikel 17a des österreichischen Staatsgrundgesetzes schreibt die Freiheit künstlerischen Schaffens fest. Daraus sollte sich auch für Künstler_innen ohne EU/EWR-Pass quasi ein Rechtanspruch auf Aufenthalt und Berufausübung in Österreich ableiten lassen. Ein gültiger Aufenthaltstitel und Beschäftigungsbewilligung werden dennoch verlangt. Auch Nachweise über die künstlerische Tätigkeit und, dass das Einkommen aus der Kunst das wirtschaftliche Überleben sichert, sind zu erbringen. Aber wo und wie sind all diese Vorrausetzungen, Nachweise und schließlich Dokumente zu erhalten? Wer definiert wer Künstler_in ist oder nicht? Wie weiter nach dem Studium, wenn der Aufenthaltstitel bislang an die Ausbildung gebunden war? Die IG Bildende Kunst hat ein aktuelles …

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