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„Wir sind Oberösterreich“ – Ein Nachruf

Anfang des Jahres endete diese große Sonderausstellung im Linzer Schlossmuseum. In den neun Monaten ihrer Laufzeit hat sich einiges getan in diesem Land, das museal so positiv beschworen wurde. Mittlerweile hat die Direktorin gekündigt, nachdem sie aus den Medien erfahren musste, dass ihr Vertrag nicht mehr verlängert werden sollte. Die Online-Petition #kulturlandretten wurde mittlerweile schon von mehr als 17.000 Menschen unterschrieben, weil sie gegen Kürzungen des Kulturbudgets sind.

Der Staatspraktikant

Die zweite Jahreshälfte 2017 war für die KUPF durch den schönen Umstand geprägt, über einen "Praktikanten" zu verfügen. Nein, wir sprechen nicht von unbezahlten Post-MaturantInnen, sondern von Thomas Auer: Der junge Politwissenschafter wurde vom Bundeskanzleramt im Rahmen eines STARTstipendiums auserwählt, bei der KUPF 6 Monate lang (bezahlte) Praxisluft zu schnuppern.

Demonstration gegen Kürzungen

Am Montag, 4. Dezember 2017, findet in Linz eine Demonstration gegen die Kürzungen bei Sozialem, Kultur & Bildung statt. Organisiert wird diese zivilgesellschaftliche und überparteiliche Demo vom einem Bündnis rund um die Solidarwerkstatt. Teil des Bündnisses sind auch die Kulturplattform OÖ und ihre Schwesternorganisation, die Sozialplattform OÖ.

Rettet das Kulturland OÖ!

#kulturlandretten Am Samstag startete die Initiative von Kunst- und Kulturschaffenden zur Rettung des Kulturlandes Oberösterreich. Die Kampagne richtet sich gegen die geplanten Kürzungen im Kulturbereich und erreichte innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Menschen sowie die mediale Aufmerksamkeit im ganzen Bundesland und darüber hinaus.

Sozialministerium: Der Mikrokredit

Kunst- und Kulturschaffende aufgepasst: Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz unterstützt selbständig Tätige und Menschen, die sich mit ihrer eigenen Idee eine selbständige berufliche Existenz aufbauen wollen mit einem festverzinsten Kredit. Das Projekt wird in Kooperation mit der Erste Bank und den Sparkassen abgewickelt.

Creative Europe: Probleme und mögliche Lösungen

Warum das Creative Europe Förderprogramm für die kleinen Player kaum mehr funktioniert - und was sich daher ändern muss. Als vor einigen Jahren bekannt wurde, dass die EU Kommission das damalige „Culture Europe“ Förderprogramm umstellen will, war die Aufregung groß. Maßgebliche Eckpunkte der Reform war eine stärkere Ausrichtung auf wirtschaftliche Kriterien und den Kreativwirtschaftsbereich, die Öffnung des Programms für For-Profit Organisationen und die Zusammenführung mit der Medienförderung unter einem Dach. Derzeit wird das seit 2014 laufende, nun „Creative Europe“ genannte Förderprogramm evaluiert. Die KUPF OÖ beteiligt sich am Evaluierungsprozess und schildert hier ihre Eindrücke und Positionen.