edith-huemer_foto_claudia-lomoschitz.jpgFoto: Claudia Lomoschitz

Edith Huemer

Leitet während der Bildungskarenz von Tamara Imlinger die KUPFzeitung. Nach einer Kulturarbeitslehre im OKH Vöcklabruck und Öffentlichkeitsarbeit für die Diagonale (Festival des österreichischen Films) und das Business Riot (Festival für Frauen und Arbeitswelt) nun hauptamtlich bei der KUPF. Sitzt gerne im Dunkeln vor der Leinwand, ob im Filmclub Schwanenstadt oder im Filmmuseum in Wien. Schreibt Diplomarbeit an der Uni Wien (Germanistik), kennt auch die Bildende von innen (Kontextuelle Gestaltung).

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Buchcover Kollaboration

Warum wir alle Kollaborateur/innen sind

Mark Terkessidis weiß viel und hat viel zu erzählen. Kollaboration liest sich, als würde der Autor selbst der Leserin sämtliche Anekdoten, Assoziationen und Ausführungen bei einer Tasse Tee schildern. Terkessidis‘ Interkultur (2010) hatte maßgeblichen Einfluss auf die Arbeit der KUPF. Die Erwartungen an Kollaboration (2015) sind daher groß. Zuerst die…

Die Kunst des öffentlichen Raums

Spaces, Planning Unplanned & Free Spaces – gelesen und gesehen von Edith Huemer. SPACES bedeutet «Räume», im vorliegenden Fall ist es das Akronym für «Sustainable Public Areas for Culture in Eastern Countries», ein aus dem EU-Topf des Eastern Partnership Culture Programms gefördertes Projekt. Im Fokus standen künstlerische, politische und aktivistische…

„Gedenken vermitteln“

Das klingt nach einem Grundkurs in „Hände falten und Klappe halten“, könnte man meinen. Die Fahrt nach Mauthausen gehört oft zum Pflichtprogramm für Schulklassen. Auf Gedenkstätten als Lernorte werden sehr viele Ansprüche projiziert, schreibt Yariv Lapid (2014: 19). Der Holocaust soll als abschreckendes Beispiel dienen, um die Wichtigkeit der Menschenrechte…

Die Erfindung der Kreativität

Mit dem Förderprogramm „Kreatives Europa“ will die Europäische Kommission strukturell den Ausbau eines Kultur- und Kreativsektors stärken. Ein Europa, das sich zunehmend über kulturelle und kreative Leistungen definiert, kann mit Andreas Reckwitz als Symptom für das von ihm herausgearbeitete Kreativitätspositiv einer postmodernen Gesellschaft gelesen werden, einer Gesellschaft, in der jede_r…