Kulturarbeit muss zuMUTbar sein!

Anlässlich der Landtags- und Gemeinderatswahlen 2009 starten dieKUPF OÖ und der Nichtkommerzielle Rundfunk OÖ eine Kampagne für zumutbare Bedingungen in der Freien Kultur- und Medienarbeit.

Die KUPF thematisiert im Rahmen der Kampagne „Kulturarbeit muss zuMUTbar sein“ die Rahmenbedingungen für Freie Kultur- und Medienarbeit. Als Grundlage dient der kulturpolitische Maßnahmenkatalog „zuMUTungen – kulturpolitische Maßnahmen für ein noch junges Jahrtausend“. http://www.zumutungen.at

Warum es notwendig ist, auf breiter Basis für zuMUTbare Bedingungen zu kämpfen!

Freie Kultur- und Medienarbeit ist jenes Feld, auf dem gesellschaftliche Modelle in der Praxis erprobt und Analysen für zukünftige Entwicklungen gezogen werden. Dies passiert oft kleinteilig und im (vertrauten) Kreis des eigenen Vereins – aber es passiert. Anlässlich der Landtagswahlen 2009 in Oberösterreich stellt Freie Kultur- und Medienarbeit ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis, macht die Rahmenbedingungen unter denen die Arbeit passiert sichtbar und arbeitet an deren Verbesserung.

Freie Kultur- und Medienarbeit kämpft dafür, dass: – eine offene Verteilungsdebatte über Fördergelder in Gang gesetzt wird. – kulturpolitische Schwerpunkte aus einem Dialog mit den handelnden Personen heraus gesetzt werden. – Freie Kultur- und Medienarbeit – egal ob sie ehrenamtlich oder bezahlt erfolgt – als Arbeit anerkannt wird. Als Arbeit an der Gesellschaft. – Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine qualifizierte ehrenamtliche Arbeit ermöglichen. – der gesellschaftliche Rechtsruck gestoppt wird und politische Botschaften statt Phrasen getätigt werden. – ein offenes Klima der Auseinandersetzung geschaffen wird.

Zur Sichtbarmachung dieser Aktionsfelder initiiert die KUPF – Kulturplattform OÖ mit dem Nichtkommerziellen Rundfunk OÖ die Kampagne „Kulturarbeit muss zuMUTbar sein“. Die Landtags- und Gemeinderatswahlen 2009 sind eine entscheidende Wegmarkierung für die politische Entwicklung in Oberösterreich.

Freie Kultur- und Medienarbeit die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringt, mischt sich ein und arbeitet daran, dass die Rahmenbedingungen zuMUTbarer werden.

 

Fakten zur Kampagne / Was passiert? PolitikerInnenbefragung: Wie schon im Jahr 2003 bei den letzten Landtags- und Gemeinderatswahlen in OÖ wird die KUPF von den zur Wahl antretenden Parteien kulturpolitische Positionen einfordern.

Aktivitäten der Mitglieder Ein Schwerpunkt der Kampagne liegt darin, die kulturpolitischen Forderungen auch gezielt auf kommunaler Ebenen zu kommunizieren und unzuMUTbare Bedingungen aufzuzeigen.

Workshops Im September 2009 finden Workshops und Vorträge in den Regionen statt, die sich mit politischem Antirassismus und gesellschaftlichem Rechtsruck auseinandersetzen.

Materialen zur Kampagne (Plakate, Sticker..) und nähere Infos finden sich auf der eigens eingerichteten Website: http://www.zumutungen.at