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Call for Papers: Gemeinwesenarbeit

Wir möchten Sie, wir möchten Dich herzlich auf den Aufruf aufmerksam machen, für die kommende Nummer des „Magazin erwachsenenbildung.at“ zum Thema "Community Development & Community Education. Neue Konzepte der Gemeinwesenarbeit in der Erwachsenenbildung?" einzureichen. Als Teilnehmer_in an der Reihe Gemeinwesenarbeit am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung bietet sich vielleicht eine gute Gelegenheit über die Praxis, Thema (Theorie), Geschichte und Perspektive zu berichten, oder ein Porträt vorzustellen.

MAIZ erhält Kunstwürdigungspreis 2012

Die KUPF-Mitgliedsinitiative MAIZ, die ja derzeit auch für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsnenbildung nominiert ist, wurde soeben mit dem Linzer Kunstwürdigungspreis 2012 ausgezeichnet. Mit dem Preis werden heimische Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrem Wirken außergewöhnliche Beiträge zum heimischen Kunstschaffen leisten, geehrt. Die KUPF gratuliert einmal mehr sehr herzlich!

KUPF-Initiative "maiz" für Staatspreis nominiert

Eine unserer bekanntestet Mitgliedsinitiativen, maiz (Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen), wurde als eine von drei Organisationen für den Österreichischen Staatspreis für Erwachsenenbildung in der Kategorie "Innovation" nominiert. Die Nominierung bedeutet für die selbstorganisierte Migrantinnenorganisation eine riesige Anerkennung der langjährigen Arbeit und des Kampfes für eine rechtliche und soziale Besserstellung von Migrantinnen in Österreich.

Offener Brief an Buchkirchner Bürgermeisterin: Forderung nach Gedenktafel für verfolgte und ermordete Sinti

Das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus, die Welser Initiative gegen Faschismus und der Verein Ketani für Sinti und Roma haben sich in einem gemeinsamen Offenen Brief an die Bürgermeisterin von Buchkirchen, Regina Rieder, gewandt. Sie fordern die Bürgermeisterin darin auf, im Gemeindeamt eine würdige Gedenktafel für die verfolgten und ermordeten Sinti des Ortes anbringen zu lassen.

Oliver Ressler wehrt sich gegen "Tiroler Weg"

Wir berichteten über die letztes Jahr von der Tiroler Kulturlandesrätin Palfrader (VP) betriebene Zensur gegen das TKI-open12 - Projekt "Wahlen sind Betrug" von Oliver Ressler. Oliver Ressler ist österreichischer Kunst- & Kulturschaffender mit großem Interesse an sozialen Bewegungen, unter anderem wurde er mit seinem Projekt "Disobbediente" beim KUPF Innovationstopf 2003 prämiert.

Oliver Ressler setzte sich nun gegen eine mediale Verleumdungskampagne der ÖVP-eigenen Zeitung "Tiroler Weg" gerichtlich durch, untenstehendes Statement von Oliver Ressler dokumentiert die Vorgänge. Wir gratulieren!

Studie: Der Kreativ-Motor für regionale Entwicklung - Kunst- & Kulturprojekte und die EU-Strukturförderung in Österreich

Die Studie macht für Österreich erstmals Datenmaterial über Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft im Rahmen der EU-Struktur- und Regionalpolitik in der Förderperiode 2007–2013 zugänglich. Sie umfasst eine Österreichweite Erhebung von Projekten, für die zwischen 2007 und 2010 im Rahmen der Regionalförderprogramme eine Kofinanzierung aus den EU-Strukturfonds EFRE und ESF oder dem Landwirtschaftfonds ELER genehmigt wurden. Außerdem analysiert sie die Grundlagen- und Programmdokumente im Hinblick auf die Berücksichtigung von Kultur.

Kuhhandel KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds


Die KUPF unterstützt folgende Kritik des Kulturrat Österreich:

Es ist ein Skandal:  Nach drei Jahren Arbeit in interministeriellen Arbeitsgruppen mit dem erklärten Ziel, die soziale Lage der Kunstschaffenden spürbar zu verbessern, soll nun die Einkommensbasis des Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF) beschnitten werden. Und die Regierung will uns das als politischen Erfolg verkaufen.

Schon bevor die Berufsgruppe der KünstlerInnen als „Neue Selbstständige“ 2001 der SVA, der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, zugewiesen wurde, war klar, dass die meisten Versicherungspflichtigen Probleme beim Bezahlen der Versicherungsbeiträge haben würden. Anders als bei UnternehmerInnen anderer Branchen verdienen nämlich überwiegend Dritte an der Verwertung von Kunst. Die KünstlerInnen selbst leben prekär. Daher wurde zeitgleich der KSVF eingerichtet, der u.a. durch Abgaben auf wesentliche Content-Kanäle (Kabelnetzbetreiber, Satellitenanlagenverkauf) gespeist wird.

F13 Aktion "Sauberes Linz"

Von:
Die Kupfermuckn hat am Freitag den 13. eine eigene Stadtwache aufgestellt, die den LinzerInnen ihre Stadt zurückgeben will. Als PolizistInnen verkleidete KupfermucknverkäuferInnen überprüften im Volksgarten, inwieweit die PassantInnen den Vorstellungen anständiger ParkbesucherInnen entsprechen. Wie sieht die Haartracht aus? Wie die Kleidung? Riecht man womöglich eine Fahne? Alle, die den Test bestanden haben, erhielten das Pickerl "Sauberer Linzer" oder "Saubere Linzerin". Mit dieser Aktion will die Sraßenzeitung darauf hinweisen, dass alle Menschen ein Recht darauf haben, sich im öffentlichen Raum unbehelligt aufzuhalten.

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Online-Beratung für Ehrenamtliche

Mehr als ein Drittel aller ÖsterreicherInnen sind ehrenamtlich engagiert: In den großen Verbänden oder der örtlichen Feuerwehr, in Pfarren oder Parteien, in Form von Nachbarschaftshilfe, der Pflege und Betreuung von Angehörigen, u.a.m. Ehrenamtlich tätig zu sein kann viel Freude machen und bietet zahlreiche Vorteile: Wer sich freiwillig engagiert, schafft sich ein Netz von Freunden und Gleichgesinnten, kann seine Talente und Fähigkeiten sinnvoll nutzen und so seine Persönlichkeit bereichern - kurz: Es gib Sinn und ein „gutes Gefühl“, für andere da zu sein.

Linz braucht keine Stadtwache! Jetzt unterschreiben!

Die BürgerInneninitiative „Linz braucht keine Stadtwache“ hat dank eurer Hilfe das erste Ziel erreicht! Mehr als 1600 (weit mehr als die notwendigen 800) Menschen haben in der ersten Etappe unterschrieben.

Danke an alle UnterstützerInnen!

Seit gestern, Donnerstag, 8. April 2010 läuft die zweite Etappe: Bis 6. Mai 2010, müssen sich mehr als 3000 Personen der Initiative mit einer Unterschrift anschließen. Sollte dies gelingen (wovon wir ausgehen) muss der Gemeinderat unser Anliegen behandeln. Das Anliegen ist so einfach wie klar: "BürgerInneninitiative gemäß § 69 Statut Linz 1992: Die Stadt Linz spricht sich gegen eine Stadtwache aus, daher wird der Beschluss des Gemeinderates vom 3.12.2009 über die Errichtung einer Stadtwache ersatzlos aufgehoben."