SEXWORK(S) verbieten – erlauben – schützen?

Mittwoch, 18.01.2012, 19.00 – 21.00 Uhr,
im VHS Wissensturm,Kärntnerstraße 26, 4020  Linz, Veranstaltungsraume E 09

Wissenschaftliche Leitung: Mag.a Dr.in Elisabeth Greif, Institut für Legal Gender Studies, Johannes Kepler Universität Linz in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz und der VHS Linz

Sexarbeit bezeichnet sexuelle Dienstleistungen, die von Erwachsenen freiwillig erbracht werden. Diese Handlungen wurden über Jahrhunderte hinweg tabuisiert, stigmatisiert, reglementiert und verfolgt, dennoch sind Angebot und Nachfrage ungebrochen. Sexarbeit ist häufig von Prekarisierung geprägt, die rechtlichen Rahmenbedingungen lassen mitunter eine klare Positionierung vermissen, ob es sich um eine Dienstleistung oder um eine unerwünschte, jedoch unvermeidbare gesellschaftliche Erscheinung handelt. Die Bandbreite reicht dabei von Ignoranz über ein Verbot und Bestrafung der Kunden bis hin zur Anerkennung als Arbeit. In diesem Spannungsfeld erfahren Fragen nach der grund- und menschenrechtlichen Position von SexarbeiterInnen sowie nach den Dimensionen sexueller Autonomie nur wenig Beachtung. Eine Auseinandersetzung mit dem sexuellen Dienstleistungsgewerbe in nationalen und internationalen Kontexten ist daher dringend geboten.

Impulsreferat: Assoc. Univ. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Lyane Sautner  (Institut für Strafrechtswissenschaften)

Hauptreferat: Mag.a Tanja Marktler (Direktion Verfassungsdienst – Amt der Oö. Landesregierung)

Podiumsdiskussion: Elke Welser (Caritas für Menschen in Not – Beratungsstelle LENA), Dr.in Luzenir Caiexta (maiz)
 

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