OÖ Landespreis für Integration 2018

Zum ersten Mal wird 2018 der Landespreis für Integration ausgelobt und verliehen. Der Preis soll das besondere Engagement von Vereinen, Initiativen, Gemeinden, Unternehmen und freiwillig Engagierten im Bereich der Integration auszeichnen. Mit der Verleihung werden bestehende Leistungen gewürdigt und es soll sichtbar gemacht werden, welche positiven Auswirkungen gelungene Integration auf das Leben der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher hat.

Kategorien:

  • Engagement in der Zivilgesellschaft (Initiativen und Organisationen, Vereine, Gruppierungen, Einzelpersonen)
  • Engagierte Integrationsgemeinde
  • Engagiertes Unternehmen in Bezug auf Integration

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können alle in Oberösterreich ansässigen Vereine, Initiativen, Unternehmen, oberösterreichische Gemeinden sowie Einzelpersonen die durch ihre Ideen, Projekte, Aktivitäten und Maßnahmen Integration in Oberösterreich fördern. Die Projekte müssen zum Zeitpunkt der Einreichung bereits begonnen haben oder bereits abgeschlossen sein.

Einreichfrist:

10. Juni 2018

Infos:

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/200039.htm

AFA support 2018/19


Insgesamt werden pro Jahr Förderungen in der Höhe von EUR 100.000,-  aus den Kulturmitteln des Bundeskanzleramts Österreich und der Stadt Wien vergeben. 

  • AFA support | collection fördert die Entwicklung kreativer Kollektionskonzepte und deren Umsetzung in marktfähige Musterkollektionen und Prototypen. Die maximale Höhe des Zuschusses pro Projekt beträgt EUR 16.000,-.
  • AFA support | international focus unterstützt die Verwertungsaktivitäten für Kollektionen in den Bereichen Mode- und Accessoire, insbesondere Vertriebs-, Marketing- und PR-Maßnahmen. Die maximale Höhe des Zuschusses pro Projekt beträgt EUR 12.000,-.


Zur Bewerbung eingeladen sind Modeschaffende mit österreichischer Staatbürgerschaft bzw. Lebensmittelpunkt in Österreich aus den Bereichen Mode- und Accessoire.

Alle vollständigen Einreichungen, die bis Sonntag, 15. Juli 2018, 24:00 Uhr einlangen, werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet.

Der Call for Entries und die Einreichunterlagen für beide Programme sind auf www.austrianfashionassociation.at zu finden.


Das Team der Austrian Fashion Association bietet persönliche Unterstützung bei der Bewerbung:
Terminvereinbarung telefonisch unter +43 660 440 9891 / +43 660 440 9554 oder per Mail an support@AFA.co.at.

Startstipendien MODE des Bundeskanzleramts 2018


Die Ausschreibung für die Sparte Mode (5 Stipendien) erfolgt im Kalenderjahr 2018 durch die Austrian Fashion Association – Verein zur Förderung österreichischen Modedesigns.

Die Startstipendien Mode des Bundeskanzleramts stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger Designer_innen aus den Bereichen Mode- und Accessoire dar.

Sie sollen die künstlerische Entwicklung vorantreiben und den Einstieg in die österreichische und internationale Modeszene erleichtern.

Die Stipendien haben jeweils eine Laufzeit von 6 Monaten und sind mit je EUR 7.800,– dotiert. Alleinerziehende erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen erhöhten Stipendienbetrag.

Bewerben können sich Designer_innen aus den Bereichen Mode und Accessoires, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich haben,

  • wenn ihr einschlägiger Studienabschluss nicht länger als fünf Jahre zurück liegt oder
  • wenn sie keinen einschlägigen Studienabschluss haben (und auch nicht immatrikuliert sind) und nach dem 31.12.1982 geboren wurden.
Die Bewerbung von Studierenden ist nicht möglich: Von der Bewerbung sind alle an einer Universität bzw. Fachhochschule immatrikulierten Personen, sowie Personen, die bereits ein Startstipendium (egal welcher Sparte) vom Bundeskanzleramt erhalten haben ausgeschlossen. Designer_innen denen zeitgleich eine Förderung durch AFA support zugesprochen wurde, können nicht zeitgleich ein Startstipendium beziehen.


Alle vollständigen Einreichungen, die bis Sonntag, 15. Juli 2018, 24:00 Uhr  einlangen, werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet.

Die Ausschreibung sowie Bewerbungsunterlagen sind auf www.austrianfashionassociation.at zu finden.

res publica — eine öffentliche Sache

Es ist eine Urszene in der europäischen Geschichte: Ein entstehendes römisches Bürgertum reagiert im Jahr 509 v. Chr. aufgebracht auf die Willkürherrschaft Einzelner und macht Entscheidungen, die das Gemeinwesen betreffen, zu einer von nun an öffentlichen Sache, zur res publica. Seitdem sind die Fragen die gleichen geblieben: Wie funktioniert eine lebendige Demokratie? Wo, wie und unter welchen Umständen findet gesellschaftlicher Diskurs statt? Worüber reden wir dabei? Und wer ist mit ‚wir‘ eigentlich gemeint?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich umso drängender vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Veränderungen. Nicht zuletzt verstärkt sich mit der fortschreitenden Privatisierung öffentlicher Räume der Druck auf die älteste aller Bühnen für gesellschaftliche Debatten: die Straße. Plätze und Parks, Dorfkerne, Straßenecken und Hinterhöfe bleiben aber essenziell für die Belebung und Weiterentwicklung der Demokratie. Es braucht heute trotz – oder gerade wegen – Social Media und der mächtigen Maschinen in unseren Hosentaschen mehr gesellschaftlichen Diskurs draußen im Leben.

Gesucht werden daher Projekte und künstlerische Interventionen, die den öffentlichen Raum (oder dessen Grenzbereiche) zum Experimentierfeld machen, die vor Ort relevante Fragen stellen und zum Austausch einladen. Arbeiten, die signalisieren: Wir sind hier, wir wollen mitreden und wir laden alle dazu ein, ins Gespräch zu kommen. Betrachten wir die Welt da draußen als das, was sie ist: eine öffentliche Sache!
Text: Kulturverein Vogelweide / Paul Klumpner

Informationen:  http://www.tki.at/tki-open/tki-open-19/

MIND THE GAP

Die Ausschreibung richtet sich an alle Kreativen und Kulturschaffenden, beispielsweise aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, bildende Kunst, Medienkunst, etc. Ebenso wie bei den filmischen Beiträgen, soll der Nachwuchs gefördert werden, daher darf der Altersdurchschnitt der Teams 26 Jahre nicht überschreiten. Wie bei den bisherigen YOUKIs wird auch das kommende Festivalzentrum in der Galerie des Medien Kultur Haus Wels (mkh°) verortet sein. Zur Verfügung steht ein 213 m2 großer Raum mit einer lichten Raumhöhe von 5,19 m.

Eine internationale Jury wird die anonymen Einreichungen sichten und die Preisträger_innen küren. Alle Einreichungen werden während des Festivals ausgestellt und im Anschluss auf der Website der YOUKI publiziert.

Die Ausschreibungsunterlagen findet ihr hier >>> OpenCall.pdf

Zusätzliche Infos (Bilder, 3D Grafik, …) findet ihr hier >>> additional data.zip

Einreichfrist ist der 31. August 2018

Offen Fragen können direkt an youki@gang-atelier.eu gesendet werden.

OÖ – Land der Möglichkeiten für KünstlerInnen?

Landeskulturdirektor Reinhold Kräter im Gespräch mit Martin Wassermair

Durch Um- und Neustrukturierungen in der OÖ Kulturpolitik nach der Ära Pühringer hat sich eine gewisse Verunsicherung unter den Kulturschaffenden breit gemacht. Informationen aus erster Hand sollen hier Klarheit schaffen.

Mag. Reinhold Kräter, Landeskulturdirektor des Landes Oberösterreich, gibt im Gespräch mit Martin Wassermair Auskunft zu den Einrichtungen, Profilen und Zielen des Kulturressorts. Geplante Schwerpunkte zu Projektförderungen, Subventionen, Kunstankäufen und Ausstellungsmöglichkeiten sowie die Zuständigkeiten dazu in der Landeskulturdirektion werden hier genauso vorgestellt, wie die Profile der OÖ. Kulturinstitutionen und die sich daraus ergebenden künstlerischen Entwicklungs- und Partizipationsmöglichkeiten für AbsolventInnen der Kunstuniversität. Im Gespräch wird auch die Budgetplanung der Landesinstitutionen im Hinblick auf die Zielsetzungen und Umsetzung des Landeskulturentwicklungsplanes thematisiert.

 

(c) Christoph Thorwartl

Mag. Reinhold Kräter studierte Volkskunde und Romanistik und war zunächst beim Verein Eisenstraße beschäftigt. 2000 trat er bei der Direktion Kultur in den Landesdienst ein, wo er die Bereiche Werbung und Marketing bei den oberösterreichischen Landesausstellungen innehatte. Ab 2003 leitete er die Gruppe „Veranstaltungen/kulturelles Erbe“ in der Kulturdirektion, wo er für die selbständige Projektleitung der Landesausstellungen und für Veranstaltungen der Auslandskultur sowie die Förderabwicklung verantwortlich zeichnete. Mag. Reinhold Kräter ist seit 2015 Landeskulturdirektor. -> Land OÖ – Kultur

MartinWassermair.jpeg
(c) privat

Martin Wassermair – Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist – ist aktuell Leiter der Politikredaktion von Dorf TV. Er entwickelt und realisiert zahlreiche Projekte, Aktivitäten und Publikationen in den Bereichen Kultur- und Medienpolitik, Geschichts- und Identitätspolitik, Neue Medien, Informationsgesellschaft und Politische Kommunikation. -> wassermair.net

 

 

Eine Veranstaltung von forum - Kunstuniversität Linz und IG BILDENDE KUNST 
im Rahmen der Reihe "Alles was RECHT ist - Ein Survival-Training für KünstlerInnen"

Donnerstag, 24.5.2018, 16.00 Uhr
Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, 5. OG, Repräsentationsraum West
Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung: forum@ufg.at

 

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Die KUPF empfiehlt: Hintergrund-Informationen zum Kulturbudget 2018

Lehrredaktion 2018 – Journalismus in Freien Medien

 

Die Lehrredaktion…

…bietet eine umfassende journalistische Basisausbildung mit dem Schwerpunkt redaktioneller Arbeit in freien Medien
…vermittelt theoretisches und technisches Wissen zur Produktion von eigenen Beiträgen, Sendungen und Inhalten im Medium Radio
…ermöglicht durch reale Medienproduktion praktische journalistische Erfahrung
…fördert kritische und eigenverantwortliche Berichterstattung abseits des Medienmainstreams

Kurzinfo

Anmeldeschluss: 20. 06. 2018
Vorgespräch 1 27 .06 .2018 16:00 Uhr
Vorgespräch 2 28. 06. 2018 16:00 Uhr
Beginn 14.09.2018
Ende 24.11.2018
Teilnahmegebühr € 220, statt € 1250,-.

 

Bildungsexpert*innen weisen immer wieder darauf hin, wie wichtig Medienkompetenz in unserer, immer stärker von Medien bestimmten, Gesellschaft sei. Und auch in die eine oder andere Sonntagsrede von Politiker*innen hat es dieser Begriff bereits geschafft. Wir von Radio FRO sind der Überzeugung, dass man Gehen am besten beim Gehen lernt. Darum ist es für uns ganz logisch, dass man den besten Einblick in den Medienbereich bekommt, wenn man sich selbst an einem Medium beteiligt.

Seit Jahren veranstaltet Radio FRO daher seine Lehrredaktion für all jene, die gerne hinter die Dinge blicken und die sich journalistische Fähigkeiten aneignen wollen. Ob als ernsthafter Einstieg in den Journalismus oder weil man sein eigenes Können auffrischen oder erweitern möchte; ob aus reiner Freude am Recherchieren und Vermitteln komplexer Inhalte oder weil man gerne Leuten ein Mikrofon unter die Nase hält, um selber klüger zu werden. Motivationen, die FRO-Lehrredaktion zu machen, gibt es mehr als Knöpfe auf unserem Studiomischpult.

Auch dass Medienarbeit längst nicht mehr heißt, nur für ein Medium zu produzieren, sondern unterschiedliche Informationskanäle zu bedienen, wissen wir besser als alle Medientheoretiker*innen. Daher bekommt man auch das in der FRO-Lehrredaktion vermittelt. Medien und Urheberrecht, Gestaltungsformen, Recherche, journalistische Ethik und technische Fertigkeiten sowieso!

Besonders stolz sind wir aber auf unsere FRO-Lectures. Hier bekommst du Hintergrundwissen aus unterschiedlichen Bereichen, das sich oftmals auch langgediente Journalist*innen erst erfragen müssen. Wenn dich all das oder zumindest ein großer Teil davon interessiert, dann bewirb‘ dich für die FRO-Lehrredaktion 2018. Voraussetzung für eine Teilnahme ist allerdings längere Erfahrung mit Radioproduktion (mindestens ein Basisworkshop bei einem Freien Radio) und einige journalistische Erfahrung. (Sollte sich jedoch herausstellen, dass mehrere Bewerber*innen keine Übung in Radioproduktion haben, alle anderen Kriterien aber erfüllen, so können wir diesen die fehlenden Kompetenzen noch in einem Extratermin vermitteln.  Wir finden immer eine Lösung!)


Ablauf (vorbehaltlich Änderungen)

  • Freitag 14.09.2018 9:00 – 13:00
    Einführung: Freie Medien / was will der Lehrgang / Kennenlernen
    Trainer: Andreas Wahl
  • Freitag 14.09.2018 14:00 – 18:00
    Lecture Keynote
  • Samstag 15.09.2018 9:00 – 13:00
    „Einführung Frozine/Infomagazin – Magazin-Talk-Redaktion, etc.
    Input: die schnelle Recherche“
    Trainerin: Sigrid Ecker
  • Donnerstag 04.10.2018 Uhrzeit noch offen
    FRO Lecture: Framing
  • Freitag 05.10.2018 9:00 – 13:00
    Recherche vertieft / Moderation vertieft / Schreiben fürs Sprechen
  • Freitag 05.10.2019 14:00 – 18:00
    Gesprächsführung und wertschätzende Kommunikation
  • Samstag 06.10.2018 9:00 – 13:00
    Interviewführung (insbesondere Umgang mit kommunikationsgeschulten Personen)
  • Donnerstag 18.10.2018 Uhrzeit noch offen
    FRO Lecture: Burschenschaften und Rechtspopulismus in der Regierung
  • Freitag 19.10.2018 9:00 – 18:00
    Mischpult- und Aufnahmetechnik / bewusstes Hören
  • Samstag 20.10.2018 9:00 – 13:00
    Rhetorik
  • Samstag 20.10.2018 14:00 – 18:00
    Talk, was ist das? Livesendung: 10 min Slots in Kleingruppen plus Aircheck zu Themen / Feedbackkultur
  • Donnerstag 08.11.2018 Uhrzeit noch offen
    FRO Lecture: Hass im Netz
  • Freitag 09.11.2018 9:00 – 13:00
    Beiträge bauen (Ö-Töne, Tricks, Atmo, Stimmung
  • Freitag 09.11.2018 9:00 – 18:00
    Audacity Advanced
  • Samstag 10.11.2018 9:00 – 13:00
    Aircheck und Redaktionssitzung zu den Abschlusssendungen
  • Samstag 10.11.2018 14:00 – 18:00
    Schreiben und Texten fürs Web
  • Donnerstag 22.11.2018 Uhrzeit noch offen
    FRO Lecture: Politische Strukturen in Ö, OÖ und NGO’s
  • Freitag 23.11.2018 9:00 – 13:00
    Investigativer Journalismus, Quellen prüfen, Recherche
  • Freitag 23.11.2018 14:00 – 18:00
    Kurzvideos, Handyvideo, Schnitt, Livekamera
  • Samstag 24.11.2018 9:00 – 13:00
    Aircheck der Abschlusssendungen, Feedback und Abschluss mit gemeinsamen Mittagessen

 

Anmeldung und Bewerbung

Schick uns deine Bewerbung mit Lebenslauf, warum du teilnehmen möchtest.
Email an: ausbildung@fro.at Anmeldeschluss ist der 20. Juni 2018

Vorgespräche
finden am Do 28. Juni und am Fr, 29. Juni jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Kirchengasse 4 statt.
Die Teilnehmer*innen stellen sich und ihre Motivation vor.
Das Curriculum wird Präsentiert.
Es gibt die Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Die Teilnahme an EINEM dieser Termine soll wahrgenommen werden.


Zertifikat

Die TeilnehmerInnen erhalten nach Absolvierung der Lehrredaktion ein entsprechendes Zertifikat (Voraussetzung ist der Besuch von mindestens 75 % der Module)


Teilnahmegebühr

€ 220,– incl. USt. statt regulär € 1250,-.
Die Lehrredaktion wird von Radio FRO aus Mitteln der RTR (Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH) gefördert.
Durch diese Förderungen können die TeilnehmerInnenbeiträge niedrig gehalten werden.

Kontakt

Weitere Informationen und Anmeldung gerne auch persönlich an:

Radio FRO – Freier Rundfunk Oberösterreich
Ausbildungskoordination
Kirchengasse 4
4040 Linz
E-Mail: ausbildung@fro.at
Tel. 0732-717277-160

Kunstförderstipendien der Stadt Linz

Die Stadt Linz schreibt Kunstförderstipendien zur Förderung der Entwicklung von noch nicht etablierten Kunst- und
Kulturschaffenden aus, die pro Sparte mit Euro 2.500,– ausgestattet sind. Bewerbungsfrist bis 28. Mai 2018.

Zugelassene Sparten:

Architektur und Stadtgestaltung
Bildende Kunst und interdisziplinäre Kunstformen
Literatur und Kulturpublizistik
Medien-, Produkt- und Kommunikationsdesign
Musik und Darstellende Kunst

Weitere Infos & Details:

https://www.linz.at/images/Kunstforderstip2018DINA4.pdf

 

 

Foto: CC Stadt Linz

Marianne.von.Willemer – Preis für digitale Medien

Der Marianne.von.Willemer.2018 – Preis für digitale Medien ist eine direkte Förderung von Künstlerinnen und zeichnet Frauen, die digitale Medien als künstlerisches Werkzeug und Ausdrucksmittel nutzen, aus. Gesucht werden innovative künstlerische Arbeiten, die durch den Einsatz oder die explizite Bezugnahme auf digitale Medien gekennzeichnet sind. Hinsichtlich der technischen Realisierung kann aus einem breiten Spektrum gewählt werden – so können zum Beispiel Arbeiten aus den Bereichen digitale Fotografie, Digital Video, Computeranimation, generative Graphik, digitale Musik, interaktive Installationen, Netz- und Web 2.0-Projekte, Medienperformances, Medienarchitektur etc. eingereicht werden.Neben der künstlerischen Qualität ist auch die spezifische Nutzung digitaler Medien selbst ein Bewertungskriterium.
Auslobungsfolder 2018 (PDF, 142 kB)

 

Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt sind in Österreich lebende Frauen, die „Digitale Medien“ gestaltend, experimentell und künstlerisch nutzen. Es können Einzelpersonen und Gruppen teilnehmen – die Urheberinnenschaftserklärung muss eingebracht werden (siehe Urheberinnenschaftserklärung auf www.linz.at/willemerpreis.asp).
Die eingereichte Arbeit darf zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht prämiert sein.Jury
Die Fachjury setzt sich aus Expertinnen aus dem Bereich „Neue Medien – Kunst“ zusammen:

  • Mag.a art. Dagmar Schink
    VALIE EXPORT Center Linz
  • Prof.in (FH) Mag.a art. Rosa von Suess, PhD
    Dozentin an der Fachhochschule St. Pölten, Department IT & Medien
  • Univ.-Prof.in Mag.a art. Brigitte Vasicek
    Professorin für Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz

Einsendeschluss
15. Juli 2018

Einreichmodalitäten
Das Werk kann online unter http://willemerpreis.aec.at/ eingereicht werden oder per E-Mail an das Frauenbüro der Stadt Linz (willemer@mag.linz.at) gesendet werden.

Folgende Informationen und Unterlagen müssen bereitgestellt werden:

  • Kontaktdaten
  • Kurzbiographie (ev. mit Werkverzeichnis der Einreicherin)
  • Meldezettel
  • Pressetext
  • Urheberinnenschaftserklärung (Download unter www.linz.at/willemerpreis.asp) und
  • Webaufbereitetes Anschauungsmaterial (Fotos, Videos, Verweis Website falls vorhanden)

Internetarbeiten müssen so gestaltet werden, dass sie mit aktuellen und gebräuchlichen Browsern problemlos und ohne Einschränkungen dargestellt werden können. Notwendige Plugins müssen sowohl für jeden gängigen Browser als auch für gängige Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac) frei verfügbar sein oder gegebenenfalls von der Einreicherin im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Arbeiten, die nicht direkt von der Jury begutachtet werden können, wie z.B. interaktive Installationen, Performances, temporäre Netzprojekte u.ä., müssen durch eine aussagekräftige Dokumentation erläutert werden.

Bei Gruppenarbeiten muss aus der Einreichung klar hervorgehen, dass die Urheberinnenschaft in den Händen einer Frau liegt, wobei Zuarbeiten durchaus von Männern durchgeführt werden können.

Anonyme Einreichungen sind nicht möglich!

Kontakt: Bei Fragen zu Einreichung und Ausschreibung kontaktieren Sie bitte
das Frauenbüro der Stadt Linz unter +43 732 7070 1195 bzw. willemer@mag.linz.at

KooperationspartnerInnen:

  • Ars Electronica Linz
  • dorfTV

Einladung zur Preisverleihung
Der Preis wird im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Ars Electronica Center, Sky Loft, 3. Obergeschoss verliehen.
Anmeldung unter frauenbuero@mag.linz.at oder telefonisch unter der Nummer +43 732 7070 1191

Video Marianne.von.Willemer Preis 2016 von dorfTV (neues Fenster)

Marianne.von.Willemer – Preis für digitale Medien – Preisträgerinnen seit 2010

KONTAKT

Frauenbüro der Stadt Linz
Altes Rathaus, Hauptplatz 1
4041  LinzTel: +43 732 7070 1191
Fax: +43 732 7070 1193
E-Mail: frauenbuero@mag.linz.at

Leader Transnational Kultur 2014-2020

„Leader Transnational Kultur“ ist eine gemeinsame Förderinitiative des Bundeskanzleramtes und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Rahmen des Programms für die ländliche Entwicklung / Leader 2014-2020. Die Initiative unterstützt positive Transformationsprozesse in ländlichen Regionen, die mit Mitteln von Kunst, Kultur und Kreativität umgesetzt werden.

Ziele

  • Entwicklung von transnationalen Vorzeigeprojekten
  • Positionierung Österreichs als Platz kreativer Innovationen und transnationaler künstlerischer Auseinandersetzung
  • Verstärkte Einbindung der österreichischen Kunst- und Kulturakteure in die Prozesse der ländlichen Entwicklung und in transnationale Kooperation
  • Internationaler Know-How-Transfer im Bereich „Kultur als Transformationskraft“

Inhaltliche Schwerpunkte

Digitale Revolution, Sharing Economy, Migration, … brauchen neue Antworten, auch im ländlichen Kontext. Kunst und Kultur haben Potenzial mit ihren kreativen Mitteln Wandel zu hinterfragen, zu begleiten und zu formen. Die Schwerpunkte sind:

  • Transformation von Berufsfeldern und damit verbundene interkulturelle und kreative Herausforderungen
  • Neue Beziehungsgeflechte im Spannungsfeld Einheimische, Zuwanderinnen und Zuwanderer, Flüchtlinge sowie Besucherinnen und Besucher und diesbezügliche (inter)kulturelle Antworten
  • Soziale Innovation und die Gestaltung von Partizipation mit kreativen und künstlerischen Mitteln
  • Kulturelle und künstlerische Hinterfragung von Stereotypen und Beiträge zu einem neuen Bild vom Land

Welche Aktivitäten werden gefördert?

Die Initiative fokussiert auf hohe kulturelle und künstlerische Qualität, die direkte Einbindung von lokalen Kulturakteuren und transnationale Kooperation.

In Österreich können unter anderem folgende kulturelle Aktivitäten stattfinden:

  • Veranstaltungen
  • Netzwerkaufbau und -entwicklung
  • Kulturstrategien, -konzepte und -studien
  • Kunst- und Kulturvermittlung

Mit den ausländischen Partnern können unter anderem folgende Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden:

  • Kooperative Projektentwicklung und -umsetzung
  • Überregionale Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Transfer von Good Practice sowie Study Visits

Förderfähige Kosten und Höhe des Zuschusses

Förderfähig sind die Kosten der österreichischen Projektträger für ihren Personal- und Sachaufwand. Die ausländischen Partner kümmern sich selbst um ihre Finanzierung. Die Höhe des Zuschusses beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten, die restlichen 20 Prozent sind Eigenmittelanteil der Projektträger. Die Fördermittel werden vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) und vom Bundeskanzleramt Österreich zur Verfügung gestellt.

Mehr Informationen:

https://www.kunstkultur.bka.gv.at/leader-transnational-kultur

 

Young//IMPULSFILM//award OÖ/BY 2018

Der Young//IMPULSFILM//award lädt junge Kreative und Filmschaffende zwischen 15-25 Jahren aus OÖ und Bayern ein, einen Kurzfilm zum Thema Heimat 2.0 einzureichen.

Globalisierung, steigende Mobilität, Digitalisierung und moderne Kommunikationswege haben die Definition des Begriffs Heimat in den letzten Jahren deutlich verändert und so öffnet sich eine neue Form von Heimat vor allem für junge Generationen als sozialer Raum weit über den eigenen geografischen Lebensmittelpunkt hinaus. Darüber nachzudenken, was einem selbst Heimat bedeutet, welche Gedanken, Freiheiten oder Problemstellungen mit ihr verknüpft sind, bietet eine vielschichtige Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Identität. Wie weit kann man Heimat fassen? Hat der Begriff im Kontext der modernen globalisierten Welt überhaupt noch eine Berechtigung? Was bedeutet Heimat für mich?

Ob mit dem eigenen Smartphone oder ganz professionell mit der HD Kamera – der kreativen und persönlichen Umsetzung des Themas sind keine Grenzen gesetzt – außer eine, im Sinne des Kurzfilmwettbewerbs zeitliche: der Kurzfilm darf eine Länge von 7 Minuten nicht überschreiten.

Aus sämtlichen Einreichungen werden die nominierten Teilnehmer*innen des Kurzfilm-Wettbewerbs am 24. Juli 2018 im Rahmen der IMPULSFILM//Gala in der Freistädter Messehalle öffentlich präsentiert, der/die Gewinner*in wird durch eine hochkarätige Fachjury aus der Film- und Medienbranche bestimmt. Die jeweils ersten drei Plätze erwarten sensationelle Sachpreise!

TERMINE

Einreichfrist 30. Juni 2018
IMPULSFILM//Gala  24. Juli 2018
​20.00 Uhr Messehalle Freistadt

Daten über Wetransfer an impulsfilm@theaterzeit.at

JURY

Robert Dornhelm
Josef Hader
Maria Hofstätter
Stefan Ruzowitzky

TEILNAHME

Teilnahmebedingung ist ein klarer Bezug der Teilnehmer*innen zu Oberösterreich oder Bayern sowie die Altersbeschränkung von 15 bis 25 Jahren.
Der Kurzfilm ist zusammen mit dem Anmeldeformular* über Wetransfer an impulsfilm@theaterzeit.at schicken.

http://anmeldeformular_yia.docx

Die Einreichungen werden in zwei unterschiedlichen Kategorien bewertet:

Kategorie A: 15 bis 19-jährige Teilnehmer*innen
Kategorie B: 20 bis 25-jährige Teilnehmer*innen

Die jeweils besten 8 Einreichungen der Kategorien A und B werden am Abend der IMPULSFILM//Gala in der Messehalle Freistadt gescreent.

Ausschreibung zur politischen Bildung

Die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung (ÖGPB) ist eine Einrichtung zur Förderung von Projekten der politischen Erwachsenenbildung. Gefördert werden Bildungsmaßnahmen bis zu einem Betrag von max. EUR 4.500,- und zwar nur in jenen Bundesländern, die Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung sind (derzeit Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und ab 2018 auch Kärnten). Die Mittel stellen die Mitgliedsbundesländer und das BMBWF zu gleichen Teilen für die Projektförderung zur Verfügung. Über die Projektvergabe entscheidet der Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung bis spätestens Ende Juli nach eingehender Prüfung der Projektanträge. Die Verständigung der AntragstellerInnen erfolgt per Brief.

Für die jährliche Ausschreibung sind folgende Termine und Fristen zu beachten:

  • Einreichfrist: 1. Februar bis 30. April des Ausschreibungsjahres
  • Durchführungszeitraum: 1. August des Ausschreibungsjahres bis 31. August des Folgejahres
  • Vergabeverständigung: Juli des Ausschreibungsjahres
  • Auszahlung der Fördermittel: Dezember des Ausschreibungsjahres
  • Abrechnungen und Berichte: bis 30. September des Folgejahres

Zur Ausschreibung

 

Give & take. Wie private Kulturförderung funktioniert

Was sind die Motivationen für SpenderInnen, Mäzene oder Sponsoren, heutzutage Kulturarbeit zu unter-stützen – Marken- und Imagebildung, gesellschaftliches und kulturelles Engagement, Beziehungspflege oder einfach die Liebe zu Kunst und Kultur? Umgekehrt gilt die Frage auch seitens der Kultureinrichtungen: was sind die Auslöser dafür, Kooperationen anzustreben: ausschließlich das Geld?  Im Rahmen der 4. Österreichischen Fachtagung für Kulturfundraising und -Sponsoring wollen wir neben diesen Fragen auch Antworten darauf finden, wie zukünftig beidseitig noch mehr fruchtbare Kooperationen zustande kommen.

Der Fundraising Verband Austria lädt ausgewiesene ExpertInnen aus allen Bereichen der privaten und auch öffentlichen Kulturförderung nach Wien ein. Kleinere Kulturinstitutionen, genauso wie jene mit bereits etabliertem Sponsoring und Fundraising erhalten wichtige Impulse für die Ausrichtung ihrer Finanzierungs-strategien. Vormittags erwarten die TeilnehmerInnen impulsgebende Vorträge von österreichischen und internationalen ExpertInnen. Am Nachmittag können sie zwischen verschiedenen Parallel-Beiträgen wählen und somit ihr Programm aus Vorträgen und interaktiven Workshops selbst zusammenstellen.

Ein intensiver Tag mit geballtem Fachwissen, spannenden Ideen und Erfolgsgeschichten und nicht zuletzt der Möglichkeit, viele neue Kontakte zu knüpfen. Das Tagungsprogramm sowie Informationen zu allen Vortragenden finden Sie unter http://kultur.fundraising.at

Call for participation – die allerbeste Idee

Unter dem Titel „I wish I’d thought of that“ bzw. „Die beste Idee, die ich gerne selbst gehabt hätte“ präsentieren TeilnehmerInnen originelle Sponsoring- und Fundraising-Ideen, die bereits in anderen Einrichtungen umgesetzt wurden. 10 spannende Minuten, um das Publikum zu überzeugen, dass Ihre Idee die beste ist! Wir laden Sie herzlichst ein, einen Redebeitrag zu gestalten. Um mitzumachen, senden Sie ein E-Mail an eva.estermann@fundraising.at

Mit einem Stipendium kostenlos zur Tagung!

Wir wenden uns an Kulturinitiativen mit wenig etabliertem Fundraising und Sponsoring: Unsere Stipendienpartner ermöglichen einigen unter Ihnen die kostenlose Teilnahme. Es gibt allerdings begrenzt Plätze. Bewerben Sie sich also jetzt!

http://www.fundraising.at/VERANSTALTUNGEN/KulturfundraisingFachtagung2018/Stipendien2017/tabid/1110/language/de-DE/Default.aspx

Donnerstag, 14. Juni 2018, 9.00 – 17.30 Uhr
Diplomatische Akademie Wien, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Copyright Bild: Adobe Stock/razihusin

Gesprächsmoderation in Radio und TV am 7. & 8. April 2018 in Linz

Gäste im Studio sind eine Bereicherung für jede Sendung im Freien Radio und im Community-TV. Für die Moderation stellen sich dabei unterschiedliche Herausforderungen, damit die Sendung auch für das Publikum attraktiv ist. Bei einer Gesprächsrunde sollen möglichst alle Anwesenden ausgewogen zu Wort kommen, die Sendung soll aber spannend bleiben. Hat man nur einen Gast, ändern sich die Anforderungen an die Moderation. Wie gelingt ein guter Einstieg und wie gelingt es mit dem geplanten Spannungsbogen den Zeitrahmen einzuhalten und sich auf wesentliche Fragen und Themen zu konzentrieren? Und wie gelingt es der Moderation die vorab festgelegte Diskussionslinie beizubehalten, wenn zwei kontrahierende Politiker die Klingen kreuzen?

Dieser Kurs gibt Tipps im Umgang mit unterschiedlichen Situationen in Talksendungen im Radio und im Fernsehen. Das Gelernte wird in Übungen umgesetzt und auf Grundlage des kollegialen Feedbacks diskutiert. Und, wer Talksendungen moderieren kann, ist dann auch gewappnet für die Moderation aller Arten von öffentlichen Podien!

Inhalte

  • Sendungsdramaturgie und Zeitplanung
  • An- und Abmoderation
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung und Moderieren mit Stichwortzettel
  • Gesprächsführung vor dem Mikrofon und vor der Kamera
  • Interviewtechnik
  • Praktische Übungen
  • Kollegiales Feedback

Wir wenden uns an
Interessierte aus dem nichtkommerziellen Rundfunk sowie aus der Kultur- und Bildungsarbeit.
Die Veranstaltung ist auf max. 12 TeilnehmerInnen begrenzt.

Referentin
Linda Muscheidt, freie Journalistin und Fachdozentin für Kommunikation u.a. an der Universität Basel und Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und Trainerin an der Radioschule klipp+klang

Termin und Ort
Samstag 7. April von 10.00 – 18.00 und Sonntag 8. April von 9.00 – 16.30 im Studio von dorfTV in der Reindlstraße 16-18, 4040 Linz. https://dorftv.at

Teilnahmebeitrag
€ 66,- für Mitglieder u. Kooperationspartner / € 132,- für Nichtmitglieder (incl. 10% Ust) inkl. Pausengetränke und Mittagsessen

Information und Anmeldung
Simon Olipitz (COMMIT), Tel.: +43699 10 95 7171, Mail: so@commit.at
Hier geht’s zur ANMELDUNG

Eine Veranstaltung von COMMIT in Kooperation mit dorf TV

Derzeit sind noch Restplätze frei! Wir bitten um verbindliche Anmeldung.

Ausschreibung kültüř gemma! 2018 Vier Arbeitsstipendien

Zum siebenten Mal vergibt kültüř gemma! vier Arbeitsstipendien an migrantische Künstler*innen und Kulturproduzent*innen aller Richtungen und Sparten.

Was wird vergeben? 

Vergeben werden 4 Arbeitsstipendien für die Dauer von sechs Monaten, die mit monatlich 1.300 Euro dotiert sind. In diesem Zeitraum soll einerseits das eingereichte Vorhaben umgesetzt und am Ende öffentlich vorgestellt werden.

Wer kann sich bewerben? 

Für die Arbeitsstipendien können sich Kandidat*innen aus allen Bereichen von Kunst und Kultur mit einem konkreten Arbeitsvorhaben bewerben. Die Ausschreibung richtet sich an Kulturproduzent*innen, die sich selbst als migrantisch, Schwarz oder Person of Color definieren –ohne jegliche Vorgabe oder Einschränkung hinsichtlich Pass oder ähnliches. kültüřgemma! versteht Migrant*in als politischen Begriff und als Selbstbezeichnung eines spezifischen Standorts innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft.

Womit kann man sich bewerben? 

Man kann ein Projektvorhaben einreichen, das sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen jeder Art beschäftigt. Es gibt keinerlei spezifische thematische Vorgaben oder Einschränkungen, also auch nicht jene, explizit zu Fragen der Migration zu arbeiten.

In Frage kommen Projekte aus allen Feldern und Bereichen von Kunst und Kultur. Das heißt, ein Gedichtband kommt genauso in Frage wie eine temporäre Intervention auf der Straße, ein Performance wie eine virtuelle Aktion mit Social Media, ein Super-8-Film oder eine Modeschau.

Wichtig ist, dass das Projektvorhaben innerhalb des Stipendienzeitraums umzusetzen und fertigzustellen ist und eine Präsentation im Kalenderjahr 2018 stattfinden kann. Von kültüř gemma! können außer des Stipendiums keine Produktionskosten übernommen werden.

Was ist einzureichen? Und bis wann? 

Interessierte reichen bis 15. April ein maximal 2-seitiges Konzept ein. Darin wird ein – noch nicht realisiertes – Arbeitsvorhaben konkret beschrieben. Alternativ dazu ist es auch möglich, das Konzept audiovisuell in einem Video- oder Audiofile zu beschreiben (max. 5 Minuten). Dazu können noch maximal 3 Bilder, Skizzen, Audio-Dateien etc. beigelegt werden. Die praktische Planung und Umsetzung soll kurz beschrieben werden.

Außerdem ist eine maximal 1-seitige Biografie einzusenden (gefragt ist hier nicht der klassische Lebenslauf, sondern eine Beschreibung im selbstgewählten Format).

Konzept und Biografie sind möglichst in Englisch oder Deutsch einzureichen; bei Bedarf wird eine Übersetzung aus anderen Sprachen ermöglicht. Es sind also alle Sprachen willkommen.

Wer wählt aus? 

Eine Jury von sieben in verschiedenen Bereichen des kulturellen Feldes bereits etablierten Expert*innen wird die vier Stipendiat*innen auswählen. Die Jury wird mit einer Vorauswahl von Kandidat*innen ein persönliches Gespräch führen und dann ihre Entscheidung für die vier Stipendiat*innen treffen.

Was machen die Stipendiat*innen? 

Die 4 Stipendiat*innen setzen in 6 Monaten ihr geplantes Arbeitsvorhaben um und werden dabei von kültüř gemma! kontinuierlich begleitet und beraten. Die Arbeiten werden am Ende des Stipendiums, auf jeden Fall innerhalb des Kalenderjahr 2018 öffentlich vorgestellt. Formate dafür werden gemeinsam, im Austausch mit den anderen Stipendiat*innen erarbeitet.

Für Rückfragen stehen wir gerne jederzeit per E-mail zur Verfügung unter office@kueltuergemma.at

Für telefonische Anfragen sind wir von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr erreichbar unter den Nummern +43 1 208 33 82 oder +43 650 555 02 50. 

Einreichung bitte bis 15. April 2018 per E-mail an: einreichung@kueltuergemma.at 

Später eingelangte Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.

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 Open Call kültüř gemma! 2018 Four Scholarships 

March 12, 2018

For the seventh time kültüř gemma! will award four working grants to migrant artists and cultural producers from all fields and genres.

What will be awarded? 

kültüřgemma! will award four working grants for six months, each with 1,300 Euro per month. During this period of time, the submitted proposal is to be realized, while entry into the cultural field and networking within this field is to be supported at the same time.

Who can apply? 

With the current call for proposals, candidates from all sections of art and culture are invited to apply. The call is is directed to cultural producers living and working in Vienna, who define themselves as migrant, Black, Person of Color without any specifications regarding countries of origin, nationalities or the like. kültüřgemma! understands migrant as a political concept and as the self-designation of a specific position within a majority.

With which kind of proposals? 

Project proposals can be submitted, which deal with current socio-political issues. There are no specific thematic restrictions at all, so the project don’t have necessarily to deal with migration or any specific topic alike.

Proposals can be submitted from all areas of art and culture. This means, for example, that a poetry volume is just as welcome as a temporary intervention in the street, a musical as welcome as a virtual action with social media, a Super-8 film, or a fashion show.

It is important that the project can be realized in the given time frame and will be presented to the public in 2018. Apart from a contribution of 800 Euro for the final presentation, no further money for the production and realization of the project will be provided.

What is to submit? And when? 

Interested persons are invited to submit a two-page concept by April 15, in which the – not yet realized – work proposal is concretely described. Alternatively you could describe your concept audio-visually, via Video or Audio (max. 5 Minutes). A maximum of three images, sketches, etc. may be included.

The application concept is characterized by its feasibility within six months, and has include the forms and locations of its presentation.

In addition, a biography (one page maximum) should be included, which enables an idea of previous work in the cultural field (not a classic CV, in other words, but rather a description in a self-chosen format). Concept and biography should be submitted in English or German, if possible; attempts will be made to enable a translation from other languages, if necessary.

Who will select the candidates? 

A jury of experts already established in various areas of the cultural field will select the four grantees. Following an internal pre-selection, the jury will meet the finalists personally and make their decision after these interviews.

What do the grantees do? 

The grantees will realize their planned work proposals within six months, continuously accompanied and supported by kültüř gemma!. The works will be presented in the end during a public event, the group will plan and realize together.

If you have questions please contact us anytime via e-mail: office@kueltuergemma.at 

You can also call us by telefphone from Monday to Friday, 2 pm until 5 pm, +43 1 208 33 82 or +43 650 555 02 50. 

Submission of proposals by April 15 via e-mail to: einreichung@kueltuergemma.at 

Late submissions will not be accepted.

Crowfunding mit der Bank Austria 2018

Wir wollen fördern  – auch Sie.

Kunst und Kultur sind ein wichtiger Bestandteil für ein besseres Miteinander in jeder Gemeinschaft. Oft sind es gerade die kleineren Initiativen, die hier einen wesentlichen Beitrag leisten – unter anderem, weil sie sich durch ein beeindruckendes Engagement und hohe Kreativität auszeichnen.
Aus diesem Grund hat die Bank Austria vor vier Jahren entschieden, mit ihrem Engagement im Bereich des Crowdfundings eine Finanzierungsforum zu unterstützen, die besonders kleineren Projekten zu Gute kommt. Mittlerweile konnten 96 Crowdfunding-Kampagnen erfolgreich mit Unterstützung der Bank Austria finalisiert werden. Die inhaltliche Bandbreite der Projekte – von Musik über Theater bis zu Literatur und Design – ist dabei ebenso beeindruckend wie der Ideenreichtum, der in ihnen steckt.
Wir möchten auch heuer dazu beitragen, dass die österreichische Kunst- und Kulturszene weiterhin wichtige Akzente setzen kann und stellen daher wieder 100.000 Euro für diese junge Finanzierungsform, die auch in Österreich immer mehr Anhänger findet, zur Verfügung.
Durch das Prinzip der Drittelfinanzierung erhöht sich diese Unterstützung der Bank letztendlich auf 300.000 Euro.
Wir laden Sie alle ein, mit Unterstützung der Bank Austria eine Crowdfunding-Kampagne zu realisieren und freuen uns wieder auf viele spannende und erfolgreiche Kampagnen, die einmal mehr die Kreativität der Kulturschaffenden in diesem Land unterstreichen.

Mehr Information:

Festival der Regionen: Soziale Wärme

2019 findet das FESTIVAL DER REGIONEN unter dem Motto SOZIALE WÄRME in der Region Perg- Strudengau, eine der oberösterreichischen LEADER-Regionen, statt. Was bedeutet Soziale Wärme in der heutigen Welt? Wie kann Soziale Wärme in Zeiten von Sparmaßnahmen und einem politischen Klima der sozialen Kälte aufrechterhalten werden? Mit Gastfreundschaft, Konvivialität oder Kooperationen? Geht es bei Sozialer Wärme um Solidarität und Gemeinwohl? Welche Rolle spielen Einzelpersonen und Gemeinschaften bei ihrer Entwicklung? Was könnten Modelle Sozialer Wärme sein? Oder ist Soziale Wärme ein utopisches Konzept?

EIN FESTIVAL SAGT WILLKOMMEN. Wir freuen uns auf Eure Einreichungen für Projekte und Residencies!

https://fdr.at/einreichung/

https://fdr.at/residency-einreichung-fdr-2019/

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Startstipendium 2018 – Kulturmanagement

Das Bundeskanzleramt Österreich schreibt in der Kategorie Kulturmanagement 5 Stipendien für den Nachwuchs aus.

Zielsetzung:
Die Start-Stipendien für Kulturmanagement dienen der Erweiterung der Kompetenzen und Handlungsräume von jungen Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern durch Weiterbildung in einem österreichischen Kulturzentrum.

Dotierung und Laufzeit:
Die Stipendien haben jeweils eine Laufzeit von maximal 6 Monaten und sind monatlich mit 1 300 Euro dotiert. Das Vorhaben muss 2018 begonnen werden. Frühester Antrittstermin ist der 1. Juli 2018.

Alleinerziehende erhalten einen um den Betrag von 200 Euro per Monat erhöhten Stipendienbetrag (siehe Alleinerziehende-Formular). Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt und während dieses Zeitraumes Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen.

Teilnahmeberechtigt sind:
Kulturmanagerinnen und Kulturmanager mit Wohnsitz in Österreich mit folgenden Voraussetzungen:

  1. Sie wurden nach dem 31. Dezember 1982 geboren.
  2. Sie sind nicht immatrikuliert oder
  3. Sie verfügen über keinen einschlägigen Studienabschluss, besitzen jedoch eine vergleichbare Expertise durch berufliche Erfahrung oder außeruniversitäre Ausbildung.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind:
Personen, denen für das Jahr 2018 bereits in diesem Zeitraum ein anderes Stipendium der Sektion für Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt zuerkannt wurde. Es ist nicht möglich, zwei Stipendien zeitgleich zu konsumieren.

Eine Bewerbung für ein Start-Stipendium ist nur in einer Sparte möglich. Praktika an Bundes- und Landeseinrichtungen werden nicht berücksichtigt.

Jury und Ablaufverfahren:
Als Objektivierungsverfahren wird eine unabhängige Fachjury eingesetzt. Die Auswahl durch die Jury erfolgt innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Einreichfrist. Die Jury nimmt eine Reihung aller zeitgerecht und formal entsprechenden Bewerbungen anhand der unten angeführten Kriterien vor. Die fünf erstgereihten Bewerbungen erhalten ein Stipendium. Alle BewerberInnen werden schriftlich vom Ergebnis der Jurysitzung in Kenntnis gesetzt.

Kriterien:
Persönliche Qualifikation; Lernziele; Art und Umfang der Weiterbildungsmöglichkeit in der gewählten Einrichtung, Erwerb von Zusatzqualifikationen durch das Praktikum; Art und Umfang der angebotenen Tätigkeiten; Verwertungsmöglichkeit des erworbenen Könnens in Österreich; Naheverhältnis zu regionalen Kulturinitiativen

Rechtliche Bestimmungen:
Es gelten die Richtlinien für die Gewährung von Förderungen nach dem Kunstförderungsgesetz (PDF 348 kB) durch das Bundeskanzleramt (gültig ab 1. Jänner 2016) sowie die ARR 2014, die auf der Homepage des Bundeskanzleramtes veröffentlicht sind.

Datenschutz:
Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie im Sinn des Datenschutzgesetzes ausdrücklich zu, dass das BKA

  • im Zuge der Entscheidung über die Förderung zweckdienliche Auskünfte bei Dritten (zum Beispiel bei Finanzbehörden und Banken) einholt,
  • im Falle der Zuerkennung eines Stipendiums Ihren Namen, den Förderungszweck und die Höhe der Förderung im Kunstbericht und/oder auf der Homepage des BKA veröffentlicht sowie für statistische Zwecke bekannt gibt. Weiters stimmen Sie zu, dass Ihr Name – im Falle der Zuerkennung eines Stipendiums – den anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern im Zuge der Bekanntgabe des Ergebnisses der Jurysitzung zur Kenntnis gebracht wird.

Schriftliche Bewerbungsunterlagen:

  1. vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Bewerbungsformular „Start-Stipendien“ (PDF 608 kB)
  2. Lebenslauf mit Geburtsdatum und Geburtsort und Angaben zur Ausbildung (Kopie des Abschlusszeugnisses) und zur bisherigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit
  3. Motivationsschreiben, warum die betreffende Einrichtung ausgewählt wurde und Beschreibung der Lern- und Weiterbildungsziele
  4. Bestätigung über eine Praktikumsmöglichkeit im Ausmaß von mindestens 30 Wochenstunden durch die Verantwortlichen des Kulturzentrums einschließlich Beschreibung des geplanten Einsatzbereiches
  5. Kopie des Meldezettels
  6. Nur für Alleinerziehende: Alleinerziehende-Formular (PDF 518 kB)

Es wird darauf hingewiesen, dass für Sozialversicherungsverhältnisse selbst zu sorgen ist. Das Praktikum kann frühestens ab 1. Juli angetreten werden.

Achten Sie auf die Vollständigkeit der Unterlagen. Formal nicht entsprechende Anträge werden der Jury nicht vorgelegt. Das Bewerbungsformular können Sie elektronisch mit Handy-Signatur zeichnen oder händisch unterschreiben.

Bewerbungsfrist:
Die Bewerbungsfrist endet mit 15. April 2018, 24 Uhr.

Ihre vollständige Bewerbung – in obiger Reihenfolge – übermitteln Sie bitte ausschließlich elektronisch an das Postfach ii7@bka.gv.at. Ihre Bewerbung ist im Anhang in einem Dokument im pdf-Format zu übermitteln.

Im Betreff ist „Bewerbung Start-Stipendium Kulturmanagement 2018“ anzuführen.

Bewerbungen im Postweg werden nicht entgegengenommen.

Kontakt:
Ursula Paireder
Bundeskanzleramt Österreich
Sektion für Kunst und Kultur, Abteilung 7
Telefon: +43 1 531 15-20 68 74

LinzEXPOrt 2018

Die Stadt Linz schreibt auf Empfehlung des Stadtkulturbeirates wiederum ein Förderprogramm unter dem Titel „LinzEXPOrt“ aus, das mit einer Gesamtfördersumme in der Höhe von Euro 45.000,– ausgestattet ist.

1. INHALTLICHE AUSRICHTUNG

1.1. ZIELSETZUNG

Das Förderprogramm „LinzEXPOrt” soll im Besonderen KünstlerInnen experimentelles und prozesshaftes künstlerisches Arbeiten ermöglichen.

Die Bewerbung um dieses Förderprogramm muss in Verbindung mit einem Auslandsaufenthalt stehen. Die Wahl des Gastortes soll im direkten Zusammenhang mit dem künstlerischen Vorhaben begründet sein.

LinzEXPOrt-Projekte sollen folgende Wirkungen erzielen:

➝ Nachhaltiger Aufbau von Netzwerken und Kontakten zwischen heimischen und internationalen Kunst- und Kulturszenen und der damit zu erwartende Mehrwert für Linzer Kunst- und Kulturschaffende

➝ Nachhaltige Impulse für eine lebendige Freie Kunst- und Kulturszene in Linz

➝ Positionierung von Linz als moderne Kulturstadt entsprechend dem Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP)

➝ Förderung interdisziplinären Kunstschaffens

Bereits begonnene oder durchgeführte Projekte können nicht eingereicht werden. Der Realisierungszeitraum ist mit Ende 2019 befristet.

1.2. ZIELGRUPPEN

Die Ausschreibung „LinzEXPOrt“ richtet sich an alle KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft – mit Linz-Bezug.

Der Linz-Bezug ist dann gegeben, wenn die Künstlerin oder der Künstler ihren/seinen Hauptwohnsitz in Linz hat oder Linz als dauerhafte Stätte der kreativen Arbeit und künstlerischen Produktion oder Präsentation gewählt wurde. Er kann auch aus einem nachweislich kontinuierlichen Engagement in einer Linzer Kultureinrichtung, KünstlerInnenvereinigung oder Kulturinitiative abgeleitet werden, das den Umfang einer rein ehrenamtlichen Tätigkeit oder bezahlten Nebenbeschäftigung überschreitet und maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Kunst und Kultur der Stadt im Sinne des Kulturentwicklungsplans (KEP) beitragen kann.

Eine Bewerbung ist als Einzelperson oder als KünstlerInnenkollektiv möglich, nicht jedoch von kulturellen Einrichtungen, Vereinigungen und Unternehmungen.

MitarbeiterInnen des Magistrats und von städtischen Gesellschaften und Betrieben, hauptberuflich tätige Bedienstete des Landes Oberösterreich, des Bundes und anderer öffentlicher Körperschaften sind von dieser Fördermöglichkeit ausgeschlossen.

Es werden Bewerbungen aus allen künstlerischen Sparten akzeptiert.

2. AUSWAHLPROZESS

2.1. JURIERUNG

Die Jury setzt sich aus unabhängigen ExpertInnen zusammen.

Die Zusammensetzung der Jury ist mit Ausschreibungsbeginn unter www.linz.at/kultur abrufbar.

Als Ergebnis des Bewertungsprozesses wird die Jury im Juni eine Reihung der positiv bewerteten „LinzEXPOrt“-Einreichungen vornehmen und der Kulturreferentin bzw. dem Stadtsenat als zuständige Entscheidungsorgane zur Bewilligung vorschlagen. Anschließend werden alle BewerberInnen über das Ergebnis der Jurierung schriftlich informiert.

2.2. BEWERTUNGSKRITERIEN

Die ExpertInnenjury wird die eingereichten Vorschläge unter dem Aspekt folgender Qualitätskriterien diskutieren und bewerten:

➝ Innovatives Potenzial

➝ Schlüssigkeit der Ambition und Realisierbarkeit

➝ Nachhaltige Wirkung auf die Internationalisierung der Linzer Kunst- u. Kulturszene

➝ Potenzial für zukünftige Kooperationen

2.3. FÖRDERSUMME

Mit der Gesamtsumme von Euro 45.000,– werden rund acht eingereichte Vorhaben gefördert.

Dabei kann die Fördersumme unterschiedlich verteilt werden. Die ausbezahlte Fördersumme gilt als Pauschale.

 

3. BEWERBUNG

3.1. BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Alle Einreichungen in fünffacher Ausführung müssen folgende Informationen und Unterlagen enthalten:

1) Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen

2) Ausführliche Projektbeschreibung mit Darstellung der Inhalte und Ziele (max. 10 Seiten)

3) Detaillierter Ablaufplan über die Art der Realisierung

4) Eine Darstellung der bisherigen künstlerischen/kulturellen Aktivitäten des/der Bewerbers/in (Kurzbiographie, Werkverzeichnis, evtl. Diplom, Pressekritiken u.a. Referenzen)

5) Möglichst genaue Kalkulation der notwendigen finanziellen Mittel (ev. Anbote)

6) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 1000 Zeichen) und Kurzfassung der Selbstdarstellung (500 Zeichen)

Wünschenswerte Information:

7) Darstellung von Genderaspekten: Trägt Ihr Vorhaben zur tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gesellschaft bei? Welche konkreten Maßnahmen sind dazu vorgesehen?

Die Bewerbungsunterlagen werden vom Büro Linz Kultur Förderungen nicht retourniert. Für zusätzliche, dem Bewerbungsschreiben beigefügte Materialien (Videos, CDs, DVDs, Publikationen etc.) übernimmt das Büro Linz Kultur Förderungen keine Haftung. Ist es Wunsch der Bewerberin/des Bewerbers, dass der Einreichung beigefügte Materialien (CDs, DVDs, Videos, Fotos, Pläne, Kataloge, Bildbände etc.) den Jurymitgliedern in Originalqualität und im Vorfeld der Jurysitzung übermittelt werden, dann ist eine Beistellung dieser Materialien in fünffacher Ausfertigung notwendig.

3.2. BEWERBUNGSFRIST

Die Bewerbung muss bis spätestens 14. Mai 2018 (Datum des Poststempels) unter Verwendung des Bewerbungsbogens bei der folgenden Adresse eingereicht werden.

3.3. EINREICHSTELLE

Magistrat Linz / Büro Linz Kultur Förderungen

Kennwort „LinzEXPOrt“

Pfarrgasse 7

A-4041 Linz

Eine Einreichung ist nur auf postalischem oder persönlichem Weg bis zur Bewerbungsfrist möglich.
Förderungsrichtlinien
Allgemeine Förderungsrichtlinien (208 kB)
Förderungsrichtlinien Kultur (8 kB)
Sonderförderprogramm (273 kB)
Formulare und Online-Dienste zu diesem Thema
LinzExport – Formular
PDF-Datei (48 kB) LinzExport – Formular (neues Fenster)
Word-Datei (71 kB)

LinzIMpORT 2018

Die Stadt Linz schreibt auf Empfehlung des Stadtkulturbeirates ein Förderprogramm unter dem Titel „LinzIMpORT“ aus, das mit einer Gesamtfördersumme in der Höhe von Euro 18.000,– ausgestattet ist.

1. INHALTLICHE AUSRICHTUNG

1.1. ZIELSETZUNGEN

Das Förderprogramm „LinzIMpORT“ soll im Besonderen KünstlerInnen bzw. freien Kunst- und Kulturinitiativen mit Linz-Bezug experimentelles und prozesshaftes künstlerisches Arbeiten in Linz mit Kunstschaffenden, die außerhalb von Österreich tätig sind, ermöglichen.

Die Bewerbung um dieses Förderprogramm muss in Verbindung mit einem konkreten Projekt stehen. Die Kooperation mit internationalen PartnerInnen soll im direkten Zusammenhang mit dem künstlerischen Vorhaben in Linz begründet sein.

LinzIMpORT-Projekte sollen folgende Wirkungen erzielen:

➝ Positionierung von Linz als moderne Kulturstadt mit den Schwerpunktsetzungen entsprechend dem  Linzer Kulturentwicklungplan (KEP)

➝ Aufbau von Netzwerken und Kontakten zwischen heimischen und internationalen Kunst- und Kulturszenen und Schaffen eines Mehrwerts für Linzer Kunst- und Kulturaktivisten

➝ Nachhaltige Impulse für eine lebendige Freie Kunst- und Kulturszene in Linz

➝ Förderung interdisziplinären Kunstschaffens

Bereits begonnene oder durchgeführte Projekte können nicht eingereicht werden. Der Realisierungszeitraum ist mit Ende 2019 befristet.

1.2. ZIELGRUPPEN

Die Ausschreibung „LinzIMpORT“ richtet sich an alle KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft – mit Linz-Bezug.

Der Linz-Bezug ist dann gegeben, wenn die Künstlerin oder der Künstler ihren/seinen Hauptwohnsitz in Linz hat oder Linz als dauerhafte Stätte der kreativen Arbeit und künstlerischen Produktion oder Präsentation gewählt wurde. Er kann auch aus einem nachweislich kontinuierlichen Engagement in einer Linzer Kultureinrichtung, KünstlerInnenvereinigung oder Kulturinitiative abgeleitet werden,  das den Umfang einer rein ehrenamtlichen Tätigkeit oder bezahlten Nebenbeschäftigung überschreitet und maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Kunst und Kultur der Stadt im Sinne des Kulturentwicklungsplans (KEP) beitragen kann.

LinzIMpORT wird auch an künstlerische und kulturelle Vereinigungen, Initiativen und Projektgruppen (unabhängig von der Rechtsform) vergeben, die im Bereich der zeitbezogenen, innovativen Kunst- und Kulturarbeit kontinuierlich tätig sind und ihren Sitz in Linz haben.

MitarbeiterInnen des Magistrats und von städtischen Gesellschaften und Betrieben, hauptberuflich tätige  Bedienstete des Landes Oberösterreich, des Bundes und anderer öffentlicher Körperschaften sind von dieser Fördermöglichkeit ausgeschlossen.

Es werden Bewerbungen aus allen künstlerischen Sparten akzeptiert.

2. AUSWAHLPROZESS

2.1. JURIERUNG

Die Jury setzt sich aus unabhängigen ExpertInnen zusammen.

Die Zusammensetzung der Jury ist mit Ausschreibungsbeginn unter www.linz.at/kultur abrufbar.

Als Ergebnis des Bewertungsprozesses wird die Jury im Juni eine Reihung der positiv bewerteten „LinzIMpORT“-Einreichungen vornehmen und der Kulturreferentin bzw. dem Stadtsenat als zuständige Entscheidungsorgane zur Bewilligung vorschlagen. Anschließend werden die BewerberInnen über das Ergebnis der Jurierung schriftlich informiert.

2.2. BEWERTUNGSKRITERIEN

Die ExpertInnenjury wird die eingereichten Vorschläge unter dem Aspekt folgender Qualitätskriterien diskutieren und bewerten:

➝ Innovatives Potenzial

➝ Schlüssigkeit der Ambition und Realisierbarkeit

➝ Balance in der Projektbeteiligung zwischen kulturell/künstlerischem „Import“ und VertreterInnen der Linzer Kunst- und Kulturszene

➝ Nachhaltige Wirkung auf die Internationalisierung der Linzer Kunst- u. Kulturszene

➝ Potenzial für zukünftige Kooperationen

➝ Örtliche Einzigartigkeit (Begründung des Vorhabens in der Auseinandersetzung mit Linz)

2.3. FÖRDERSUMME

Mit der Gesamtsumme von Euro 18.000,– werden rund vier eingereichte Vorhaben gefördert. Dabei kann die Fördersumme unterschiedlich verteilt werden. Die ausbezahlte Fördersumme gilt als Pauschale.

3. BEWERBUNG

3.1. BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Alle Einreichungen in fünffacher Ausführung müssen folgende Informationen und Unterlagen enthalten:

1) Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen

2) Ausführliche Projektbeschreibung mit Darstellung der Inhalte und Ziele (max. 10 Seiten)

3) Detaillierter Ablaufplan über die Art der Realisierung

4) Beteiligungserklärung der internationalen ProjektpartnerInnen

5) Eine Darstellung der bisherigen künstlerischen/kulturellen Aktivitäten des/der Bewerbers/in (Kurzbiographie, Werkverzeichnis, evtl. Diplom, Pressekritiken u.a. Referenzen)

6) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 1000 Zeichen) und Kurzfassung der Selbstdarstellung (500 Zeichen)

Wünschenswerte Information:

7) Darstellung von Genderaspekten: Trägt Ihr Vorhaben zur tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gesellschaft bei? Welche konkreten Maßnahmen sind dazu vorgesehen?

Die Bewerbungsunterlagen werden vom Büro Linz Kultur Förderungen nicht retourniert. Für zusätzliche, dem Bewerbungsschreiben beigefügte Materialien (Videos, CDs, DVDs, Publikationen etc.) übernimmt das Büro Linz Kultur Förderungen keine Haftung. Ist es Wunsch der Bewerberin/des Bewerbers, dass der Einreichung beigefügte Materialien (CDs, DVDs, Videos, Fotos, Pläne, Kataloge, Bildbände etc.) den Jurymitgliedern in Originalqualität und im Vorfeld der Jurysitzung übermittelt werden, dann ist eine Beistellung dieser Materialien in fünffacher Ausfertigung notwendig.

3.2. BEWERBUNGSFRIST

Die Bewerbung muss bis spätestens 14. Mai 2018 (Datum des Poststempels) unter Verwendung des Bewerbungsbogens bei der folgenden Adresse eingereicht werden.

3.3. EINREICHSTELLE

Magistrat Linz / Büro Linz Kultur Förderungen

Kennwort „LinzIMpORT“

Pfarrgasse 7
A-4041 Linz

LINZimPULS 2018

Die Stadt Linz schreibt das Förderprogramm LINZimPULS in der Höhe von Euro 81.000,– aus. Der LINZimPULS unterstützt die freie Kunst- und Kulturszene in Linz, er verdeutlicht deren Potenzial und Wirkung auf das Linzer Kunst- und Kulturgeschehen und trägt damit zur nachhaltigen Stärkung dieses Bereiches bei.

 

1. INHALTLICHE AUSRICHTUNG

1.1. PROJEKTINHALT

„Offenes Thema“

1.2. ZIELSETZUNG

Für das diesjährige LINZimPULS-Programm wird keine Themensetzung vorgegeben. Dadurch soll allen Einreichenden die Möglichkeit gegeben werden, Projekte zu Themen einzureichen, mit denen sie sich inhaltlich schon beschäftigen oder beschäftigen wollen.

Die Auswahl der Kriterien, deren Relevanz und damit der zu fördernden Projekte obliegen der Jury des LINZimPULS-Förderprogramms.

Der Realisierungszeitraum ist mit Ende 2019 befristet.

1.3. ZIELGRUPPEN

Die Ausschreibung von LINZimPULS richtet sich an alle freiberuflich tätigen KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft – mit Linz-Bezug.

Der Linz-Bezug ist dann gegeben, wenn die Künstlerin oder der Künstler ihren/seinen Hauptwohnsitz in Linz hat oder Linz als dauerhafte Stätte ihrer/seiner kreativen Arbeit und künstlerischen Produktion oder Präsentation gewählt hat. Der Linz-Bezug ist auch aus einem nachweislich kontinuierlichen Engagement in einer Linzer Kultureinrichtung, KünstlerInnenvereinigung oder Kulturinitiative ableitbar, das den Umfang einer rein ehrenamtlichen Tätigkeit oder bezahlten Nebenbeschäftigung überschreitet und maßgeblich zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Kunst und Kultur der Stadt im Sinne des Linzer Kulturentwicklungsplans (KEP) beitragen kann.

LINZimPULS wird auch an künstlerische und kulturelle Vereinigungen, Initiativen und Projektgruppen (unabhängig von der Rechtsform) vergeben, die im Bereich der zeitbezogenen, innovativen Kunst- und Kulturarbeit kontinuierlich tätig sind und ihren Sitz in Linz haben.

MitarbeiterInnen des Magistrats und von städtischen Gesellschaften und Betrieben, hauptberuflich tätige Bedienstete des Landes Oberösterreich, des Bundes und anderer öffentlicher Körperschaften sind von dieser Fördermöglichkeit ausgeschlossen.

 

2. AUSWAHLPROZESS

2.1. JURIERUNG

Die Jury setzt sich aus unabhängigen ExpertInnen aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst und Kulturarbeit zusammen. Ihre Zusammensetzung ist mit Ausschreibungsbeginn unter www.linz.at/kultur abrufbar.

Als Ergebnis des Bewertungsprozesses wird die Jury Ende Mai eine Reihung der positiv bewerteten „LINZimPULS“-Einreichungen vornehmen und der Kulturreferentin bzw. dem Stadtsenat als zuständige Entscheidungsorgane zur Bewilligung vorschlagen. Anschließend werden alle BewerberInnen über das Ergebnis der Jurierung schriftlich informiert.

2.2. BEWERTUNGSKRITERIEN

Die ExpertInnenjury wird die eingereichten Vorschläge vor allem unter dem Aspekt der oben dargestellten inhaltlichen Kriterien überprüfen. Darüber hinaus werden auch die folgenden Qualitätskriterien diskutiert und bewertet:

➝Innovatives Potenzial

➝Schlüssigkeit der Ambition und Realisierbarkeit

➝Nachhaltige Wirkung auf die Linzer Kunst- u. Kulturszene

2.3. FÖRDERSUMME

Mit der Gesamtsumme von Euro 81.000,– werden rund zehn eingereichte Vorhaben gefördert.

Dabei kann die Fördersumme unterschiedlich verteilt werden. Die ausbezahlte Fördersumme gilt als Pauschale.

 

3. BEWERBUNG

3.1. BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Alle Einreichungen in siebenfacher Ausführung müssen folgende Informationen und Unterlagen enthalten:

1) Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen

2) Ausführliche Projektbeschreibung mit Darstellung der Inhalte und Ziele (max. 10 Seiten). Bereits begonnene oder durchgeführte Projekte können nicht eingereicht werden.

3) Detaillierter Ablaufplan über die Art der Realisierung

4) Eine Darstellung der bisherigen künstlerischen/kulturellen Aktivitäten der bewerbenden Initiative bzw. der Bewerberin/des Bewerbers (Kurzbiographie, Werkverzeichnis, evt. Diplom, Pressekritiken u.a. Referenzen)

5) Möglichst genaue Kalkulation der notwendigen finanziellen Mittel (ev. Anbote), inkl. der Einnahmen zur Kostenfinanzierung

6) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 1000 Zeichen) und Kurzfassung der Selbstdarstellung (500 Zeichen)

Wünschenswerte Information:

7) Darstellung von Genderaspekten: Trägt Ihr Vorhaben zur tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gesellschaft bei? Welche konkreten Maßnahmen sind dazu vorgesehen?

Die Bewerbungsunterlagen werden vom Büro Linz Kultur Förderungen nicht retourniert. Für zusätzliche, dem Bewerbungsschreiben beigefügte Materialien (Videos, CDs, DVDs, Publikationen etc.) übernimmt das Büro Linz Kultur Förderungen keine Haftung. Ist es Wunsch der Bewerberin/des Bewerbers, dass der Einreichung beigefügte Materialien (CDs, DVDs, Videos, Fotos, Pläne, Kataloge, Bildbände etc.) den Jurymitgliedern in Originalqualität und im Vorfeld der Jurysitzung übermittelt werden, dann ist eine Beistellung dieser Materialien in siebenfacher Ausfertigung notwendig.

3.2. BEWERBUNGSFRIST

Bewerbungen müssen bis spätestens 5. April 2018 (Datum des Poststempels) unter Verwendung des Bewerbungsbogens und mit den notwendigen Informationen bei der folgenden Adresse eingereicht werden:

3.3. EINREICHSTELLE

Magistrat Linz / Büro Linz Kultur Förderungen
Kennwort „LINZimPULS“
Pfarrgasse 7
A-4041 Linz

Eine Einreichung ist nur auf postalischem oder persönlichem Weg bis zur Bewerbungsfrist möglich.

Texte für Facetten 2018 gesucht

Einreichungen bis 31. März möglich

2018 lädt Linz Kultur aufs Neue Autorinnen beziehungsweise Autoren aus Linz und Oberösterreich ein, sich mit bisher unveröffentlichten Beiträgen am Literarischen Jahrbuch der Stadt Linz, bekannt als Facetten, zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 31. März. Sämtliche Manuskripte werden vom für zwei Jahre bestellten Herausgeber, Publizisten und Übersetzer Erich Klein gelesen, bewertet und gegebenenfalls zur Veröffentlichung vorgeschlagen. Falls der Text in die neuen Facetten aufgenommen wird, erfolgt eine schriftliche Verständigung.

„Neben Beiträgen bekannter Autorinnen und Autoren ist es der Stadt auch ein besonderes Anliegen, literarische Neuentdeckungen in den Facetten zu veröffentlichen,“ lädt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer zur Teilnahme ein.

Die Autorinnen und Autoren müssen aus Linz oder Oberösterreich stammen oder seit mindestens einem Jahr hier leben. Gesucht werden Manuskripte aus den Bereichen der erzählerischen und experimentellen Prosa, der Lyrik und Dramatik, mit inbegriffen Texte für Funk, Film und Fernsehen, die noch keine printmediale Verbreitung gefunden haben. Die Länge der einzelnen Einsendungen darf maximal zehn Manuskriptseiten zu je 30 Zeilen und maximal 70 Buchstabenanschlägen pro Zeile nicht überschreiten. Pro Person ist nur eine Einreichung möglich.

Die Beiträge sollen in folgender Form, doppelt ausgefertigt, eingereicht werden: ausgedrucktes Textmanuskript; Kurzbiografie und gegebenenfalls Bibliografie der Autorin / des Autors mit allen relevanten Adresskoordinaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Wohnadresse). Manuskripte, die diesen Bedingungen nicht entsprechen, müssen leider retourniert werden.

Einsendungen sind unter dem Stichwort „2018 Facetten“ an Linz Kultur, Pfarrgasse 7, 4041 Linz, zu richten.

Facetten

KONTAKT

Magistrat der Landeshauptstadt Linz
Hauptstraße 1-5
4041 Linz

Tel: +43 732 7070 0
Fax: +43 732 7070 54 2110
E-Mail: info@mag.linz.at

Förderpreis der Stadt Linz für innovative Stadtteilkulturarbeit 2018

Die Stadt Linz schreibt den Förderpreis LinzKultur/4 – Förderpreis der Stadt Linz für innovative Stadtteilkulturarbeit aus, welcher mit einer Gesamtsumme von Euro 9.000,– ausgestattet ist.

1. INHALTLICHE AUSRICHTUNG

1.1. ZIELSETZUNG

Kultur setzt zumeist unmittelbar an den Lebensräumen und -bedingungen der Menschen an und prägt mit ihren vielfältigen Ausdrucksformen die Identität einer Stadt.

Ein maßgeblicher Anteil der Kulturarbeit in Linz passiert in den einzelnen Stadtteilen und -vierteln. Vom Zentrum bis in die Peripherie gestalten die freie Kunst- und Kulturszene, MigrantInnen, SeniorInnen, Kinder- und Jugendkultur, religiöse und pädagogische Einrichtungen sowie andere Institutionen das städtische Kulturleben. Wie im Kulturentwicklungsplan (KEP) der Stadt Linz verankert, wird dieses kreative Potenzial von der Stadt Linz unterstützt und gefördert.

Der Förderpreis LinzKultur/4 sollte einen Anreiz zum kulturellen Austausch oder zur künstlerischen Auseinandersetzung mit einem Linzer Stadtteil schaffen.

Der Realisierungszeitraum ist mit Ende 2019 befristet.

1.2. ZIELGRUPPEN

Alle Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, die das Kulturleben in Linzer Stadträumen nachhaltig mitgestalten wollen, sind zur Projekteinreichung für innovative Stadtteilkulturarbeit eingeladen. Grundvoraussetzung für eine Einreichung ist jedoch, dass ein Stadtteil von Linz als Lebens/Schaffensmittelpunkt gewählt wurde.

Nicht angenommen werden Einreichungen von Gebietskörperschaften oder Parteien.

Das Projekt muss als Voraussetzung zur Einreichung mindestens einen örtlichen Kulturverein/ eine Kulturinitiative als ProjektpartnerIn einbezogen haben.

2. AUSWAHLPROZESS

2.1. JURIERUNG

Die Jury setzt sich aus unabhängigen ExpertInnen zusammen. 

Die Zusammensetzung der Jury ist ab Mai unter www.linz.at/kultur abrufbar.

Als Ergebnis des Bewertungsprozesses wird die Jury im November eine Reihung der positiv bewerteten „LinzKultur/4“-Einreichungen vornehmen und der Kulturreferentin bzw. dem Stadtsenat als zuständige Entscheidungsorgane zur Bewilligung vorschlagen. Anschließend werden die BewerberInnen über das Ergebnis der Jurierung schriftlich informiert.

2.2. BEWERTUNGSKRITERIEN

Die ExpertInnenjury wird die eingereichten Vorschläge unter dem Aspekt folgender Qualitätskriterien diskutieren und bewerten:

➝ unkonventioneller, innovativer Ansatz

➝ Umsetzung in einem Linzer Stadtteil (dabei soll auf die örtlichen Gegebenheiten eingegangen werden)

➝ Förderung von Vernetzungen und Kooperationen

➝ Einbindung der BewohnerInnen/AnrainerInnen

➝ zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung mit dem Stadtteil

➝ Einbeziehung/Bespielung des öffentlichen Raumes im Stadtteil

➝ Kulturelle Nachhaltigkeit im Stadtteil

2.3. GESAMTDOTIERUNG

Mit der Gesamtsumme von Euro 9.000,– können maximal zwei eingereichte Vorhaben ausgezeichnet und damit als zukünftige „Best Practice“-Projekte realisiert werden. Die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Summe ist nicht festgelegt und obliegt der Jury. Der Förderpreis ist unabhängig von anderen Fördergeldern (Stadt/Land/Bund).

3. BEWERBUNG

3.1. BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Alle Einreichungen müssen in fünffacher Ausführung folgende Informationen und Unterlagen enthalten:

1) Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen

2) Projektbeschreibung mit Darstellung des innovativen Ansatzes (max. 5 Seiten)

3) Detaillierter Ablaufplan über die Art der Realisierung

4) Bei Einreichungen von Einzelpersonen eine Beteiligungserklärung des örtlichen Kulturvereines

5) Einen detaillierten Finanzplan

6) Kurzbeschreibung des Projekts (max. 1000 Zeichen) und Kurzfassung der Selbstdarstellung (max. 500 Zeichen)

Wünschenswerte Information:

7) Darstellung von Genderaspekten: Trägt Ihr Vorhaben zur tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen in der Gesellschaft bei? Welche konkreten Maßnahmen sind dazu vorgesehen?

Pro EinreicherIn kann nur ein Vorschlag berücksichtigt werden.

Die Bewerbungsunterlagen werden vom Büro Linz Kultur Förderungen nicht retourniert. Für zusätzliche, dem Bewerbungsschreiben beigefügte Materialien (Videos, CDs, DVDs, Publikationen etc.) übernimmt das Büro Linz Kultur Förderungen keine Haftung. Ist es Wunsch der Bewerberin/des Bewerbers, dass der Einreichung beigefügte Materialien (CDs, DVDs, Videos, Fotos, Pläne, Kataloge, Bildbände, etc.) den Jurymitgliedern in Originalqualität und im Vorfeld der Jurysitzung übermittelt werden, dann ist eine Beistellung dieser Materialien in fünffacher Ausfertigung notwendig.

3.2. BEWERBUNGSFRIST

Alle Bewerbungen müssen bis spätestens 24. September 2018 (Datum des Poststempels) unter Verwendung des Bewerbungsbogens bei der folgenden Adresse eingereicht werden:

3.3. EINREICHSTELLE

Magistrat Linz / Büro Linz Kultur Förderungen
Kennwort „LinzKultur/4“
Pfarrgasse 7
A-4041 Linz

Eine Einreichung ist nur auf postalischem oder persönlichem Weg bis zur Bewerbungsfrist möglich

Förderungsrichtlinien

Formulare und Online-Dienste zu diesem Thema