Blog

KUPF Mitglieder- Versammlung 2017

Am Samstag, dem 18. Februar 2017, fand die KUPF Mitgliederversammlung 2017 der KUPF statt. Austragungsort der Veranstaltung war dieses Jahr das Linzer Kulturzentrum KAPU, das selbst Mitglied der Kulturplattform ist. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde das vergangene Jahr reflektiert und ein sehr konkretes Arbeitsprogramm samt Budgetplan für das Jahr 2017 beschlossen.

Kulturleitbild: KUPF verlangt mehr Tempo in der Umsetzung

Das 2009 beschlossene oberösterreichische Kulturleitbild ist ambitionierter als seine Umsetzung. Dies zeigt auch der aktuelle Umsetzungsbericht des Landes Oberösterreichs, der diese Woche dem Kulturausschuss vorgelegt wird. Die in der aktuellen KUPFzeitung formulierte Kritik wird durch den Bericht weitgehend bestätigt. Viele Punkte gerade im zeitgenössischen Kulturbereich harren weiter der Umsetzung. Die KUPF fordert die Politik daher auf, das Reformtempo im Kulturbereich zu erhöhen und die offenen Baustellen anzugehen.

Abverkauf KUPF Organsiations Handbuch

Das bewährte Handbuch für dürftige Zeiten, jetzt um 50% verbilligt: In drei Bänden werden die Grundbegriffe der Organisation in zivilgesellschaftlichen Zusammenhängen erläutert und mit praktischen Beispielen erläutert. Ob Projektmanagment, Versicherungsfragen oder Buchhaltungsprozedere - das KUPF Organisationshandbuch bietet einen Leitfaden für stimmige Strukturen und rechtskonforme Verhältnisse in der eigenen Organisation oder Initiative. 2009 in neu überarbeiteter, fünfter Auflage erschienen.

Studie: Umwegrentabilität der Ausgaben im Kulturbereich

Regelmäßig gibt das Land Oberösterreich Kulturstudien in Auftrag, um die Rolle von Kunst und Kultur für die Entwicklung des Landes einzuschätzen. Ein Schwerpunkt der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit kulturellen Themen war die Bedeutung von Investitionen in Kunst und Kultur aus volkswirtschaftlicher Sicht. Prof. DDr. Friedrich Schneider wurde beauftragt, eine „Regionalwirtschaftliche Analyse der Umwegrentabilität der Ausgaben im Kulturbereich“ durchzuführen, die Studie steht untenstehend als PDF-File zum Download bereit.

KUPF-Zeitung #159: out now!

Die am 8. September 2016 erschienene KUPFzeitung #159 legt ihren Fokus auf verschiedene “Öffentlichkeiten”: Beiträge zu offenen Budgets, Kunst im öffentlichen Raum, medialer Öffentlichkeit und vieles mehr liefern unter anderem Thomas Diesenreiter, Franz Koppelstätter, Christoph Weidinger, Ashurina Mikhaeel, Josseline Engeler, Niko Alm, Edith Huemer, Christian Diabl und viele weitere AutorInnen!

Programm KUPFakademie 2016/17

Die KUPFakademie bietet maßgeschneiderte Weiterbildungen für KulturarbeiterInnen. Dabei steht nicht nur das "wie", sondern auch das "warum" freier Kulturarbeit im Mittelpunkt.

Das aktuelle Programmheft (PDF) steht untenstehend zum Download bereit und wird als Print-Produkt mit der KUPFzeitung #159 an alle AbonnentInnen und KUPF-Mitglieder versandt. Alle Veranstaltungen sind auch online auf der Website der KUPFakademie unter ->Programm aufgelistet.

Politisch motivierter Einbruchsdiebstahl bei der KUPF

Als politisches Statement hat die KUPF vor einem Jahr ein “Refugees WeIcome” Transparent an ihrem Balkon angebracht. Ein Statement, das offensichtlich nicht allen gefällt, da das Transparent in der gestrigen Nacht gestohlen wurde. Die TäterInnen, mutmaßlich aus der rechten Szene, sind zielstrebig vorgegangen. Sie hatten eine genau passende Leiter dabei, sowie Werkzeug, mit denen die Kabelbinder einfach durchtrennt werden konnten. Den Schuhabdrücken nach müssen es zwei bis drei TäterInnen gewesen sein. Die Polizei wertet derzeit Fingerabdrücke, Fußspuren und die Videoüberwachung aus.

EU Garantiefonds für Kultur- & Kreativsektor

Die Europäische Kommission und der Europäische Investititionsfonds (EIF) haben den Start des neuen Garantieinstruments für die europäischen Kultur- und Kreativsektoren angekündigt, der mit einem Budget von 121 Millionen Euro ausgestattet ist. Es wird zum einen Schulungsmaßnahmen für Banken im Umgang mit den Besonderheiten und Bedürfnissen des europäischen Kultur- und Kreativbereichs umfassen. Zum anderen sollen ausgewählte Finanzmittler europäischen KMU aus dem Kultur- und Kreativbereich leichter Kredite gewähren können.