Die Jubiläumsausgabe der KUPFzeitung ist da!

Kupfer leitet. Es verbindet, hält Kontakte aufrecht und steckt oft genau dort, wo es nicht sichtbar ist: in Kabeln, Legierungen, Infrastrukturen. Ohne Kupfer würde vieles stillstehen. Vielleicht passt deshalb kaum ein Material besser zu unserem 40-jährigen Jubiläum. Denn auch Kulturarbeit wirkt häufig im Hintergrund. Sie organisiert, vermittelt, schafft Räume, verbindet Menschen, Regionen und Generationen. 

Seit 40 Jahren mischt die KUPF OÖ kulturpolitisch mit, bündelt Interessen, fordert Mitsprache und bessere Rahmenbedingungen für Kulturarbeit. Vieles davon entstand aus kollektiven Kämpfen, ehrenamtlichem Engagement und der Überzeugung, dass Kultur zu einem lebenswerten, demokratischen Zusammenleben beiträgt. Wie viel davon ist heute selbstverständlich geworden? 

Verena Teissl nähert sich im Leitartikel der Frage, wie die KUPF OÖ aus einer kulturpolitischen Aufbruchsbewegung zur zentralen Interessenvertretung freier Kulturarbeit wurde (S. 4: „Wie die KUPF OÖ an einer Zeitenwende mitbaute“). Vier Mitgliedsvereine, die ebenfalls seit 40 Jahren Kulturarbeit leisten, geben Einblick in Herausforderungen und Engagement (S. 32: „40 Jahre Kulturarbeit„). Im Gespräch „Wie Kulturarbeit sich und Oberösterreich verändert hat“ blicken Mitglieder unterschiedlicher Büroteam- und Vorstandsgenerationen der KUPF OÖ – Anna Rieder, Richard Schachinger und Franz Prieler  – auf prägende Debatten, politische Kämpfe und die Professionalisierung der letzten vier Jahrzehnte zurück (S. 7). Schachinger schildert außerdem in “Weniger Fußabdruck, mehr Handabdruck”, wie sich klimafreundliche Kultur(-Initiativen) über die Jahre entwickelt haben (S. 21).

Mirjam Steinbock stellt mit der „regenerativen Kulturarbeit“ einen Zugang vor, dem sich die IG Kultur Vorarlberg zum 35-jährigen Jubiläum widmet und der Kulturarbeit als gesellschaftliche und ökologische Weiterentwicklung begreift (S. 6: „Legierungsmodell: Regenerative Kulturarbeit„). 

Gleichzeitig richten Beiträge den Fokus auf das, was hinter Bühnen, Kameras und Redaktionen oft unsichtbar bleibt: prekäre Bedingungen in der Film- und Theaterbranche (S. 16. „Hinter dem Glanz„), die Kritik an Machtmissbrauch im Kulturbetrieb (S. 4: „Es den Steuerzahler*innen erklären„), den Umgang mit der NS-Vergangenheit von Autor*innen (S. 29: „Die Bühne„) und die Arbeitsbedingungen in Vermittlung, Kulturerbe und Ausstellungspraxis (S. 26: „Was braucht der Nachwuchs?„) sowie im Journalismus (S. 15: „Journalismus ist kein Hobby„).

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Die Redaktion

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