Kulturpolitik nach der Leerstands-Show

Martin Wassermair über aktuelle Kulturpolitik und mögliche Auswege. Am Abend der Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen 2001 wurde der zu diesem Zeitpunktamtierende Kunstsektionsleiter in einem privaten Gespräch gefragt, wie er, der nur ungern gelittene Oppositionelle im damals rechts-konservativ geführten Bundeskanzleramt, seine Rolle anzulegen gedenke, sollte ihm eines Tages eine kulturpolitische Regierungsfunktion…

Entlastung für Fortgeschrittene

Das Konzert ist angemeldet, die Feuerlöscher stehen an ihrem Platz und der letzte Sessel ist aus dem Fluchtweg geräumt: Nun können die ersten Gäste mit Jugendschutzbändern in Empfang genommen werden. Eine Szene, wie sie vielen Kulturschaffenden vertraut ist: Veranstalten heißt in zunehmenden Maß eben auch die Vorgaben einzuhalten. Ein Leitartikel…

Land in Sicht?

Gegenwärtig werden von der EU-Ebene abwärts politische Weichen gestellt – ua. wählt Oö im kommenden Jahr seinen Landtag. Für uns KUPF-Kulturschaffende steht für die nahe Zukunft fest: Es müssen finanzielle Spielräume zurückgewonnen, bürokratische Hürden abgebaut, und es muss insgesamt eine aktivierende Kulturpolitik forciert werden. Kulturpolitik endet bekanntlich nicht an der…

Eine österreichische Landplage: Lustbarkeitsabgabe

Auch wenn sich Ägypten nach den zehn biblischen Plagen vor Jahrtausenden wieder erholen konnte, werden österreichische VeranstalterInnen seit Kaiserszeiten noch immer von einer gefährlichen Landplage heimgesucht, wie man zuletzt bei der Formel 1 in Spielberg verfolgen konnte – Streitigkeiten wegen vier Millionen Euro Lustbarkeitsabgabe. Ein weiteres kommerzielles Festival, das FM4…
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