Parallax Error #142

Vina Yun hört feministische Chöre. Noch immer herrscht mancherorts die Meinung, es läge an einer Handvoll Jungs in engen Jeans und mit Rockgitarre, um die neue Musikrevolution ausrufen. Schnarch. Tatsächlich braucht es mehr, um gehört zu werden. Anders gesagt: Beizeiten ist Stimmgewalt schlichtweg eine Frage der Masse. Das findet auch Deborah Coughlin, Gründerin und Boss Bitch von Gaggle, einem rund zwanzig Frauen starken Indie-Pop-Chor aus London. In der bierseligen Stimmung eines Pubs geboren, repräsentieren Gaggle einen neuen Typus Chor, wie er in den letzten Jahren an  Popularität gewonnen hat: Als solcher überbringt dieser nicht mehr die Botschaft einer höheren Macht …

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Meine liebe KUPF!

David Guttner ist angekommen. Was soll ich Dir schreiben? Augenblicklich sitze ich am Lagerfeuer und blicke (wenn ich nicht auf das schaue, was ich Dir schreibe) hinunter ins Tal. Ich sehe: Einen großen, breiten (weil aufgestauten) Fluss von mir fort fließen, ich sehe ein letzte Ahnung von Abendrot auf einer jenseits des Flusses liegenden Bergkette, ich höre viele, viele Grillen zirpen (auch eine das Dämmern ignorierende Hummel höre ich). Das Feuer brennt schlecht und stinkt (Ob das an der harten, „teutschen“ Eiche liegt, die gerade vorrätig ist?). Kurz nachdem Dich mein erster Brief erreicht hat, bin ich in der Außenwelt …

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Epilog!

Ein letztes Mal die Bibel um zu einem Schluss zu kommen Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben, soll Pontius Pilatus gesagt haben. Ich kann das auch sagen. Rückblickend. Habe ich so einiges geschrieben. Und das habe ich geschrieben. Zum Beispiel waren das in den letzten 12 Jahren: 15 Leitartikel für diese Zeitung in denen elf mal das Wort Budget vorkam, neun mal die Grünen, acht mal LH Pühringer, ex aequo (wer hätte das gedacht) mit sieben mal SPÖ und ÖVP, vier mal wurde mehr Mut eingefordert, zwei mal die Umverteilung und ein mal verwendete ich das Wort Erbsenzählen. Eine …

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Arbeitswelt steht Kopf

Gedankensplitter zu prekarisierten Lebensverhältnissen, bunten Paraden und Selbstschutz-Stechuhren.   Willkommen postmoderne Kontrollgesellschaft, Ahoí Unternehmens-Regime! Weg vom analogen, fordistischen Arbeitsmodell bewegt sich Arbeit heute in Richtung allumfassender Produktion, in der das Leben in seiner Gesamtheit mehr und mehr in Verwertungszusammenhängen eingebunden ist.   Im ‚Allroundunternehmen Lebensproduktion’ werden nicht nur materielle Erzeugnisse mittels Arbeitskraft gefertigt – die Art der Ware und deren Produktion verändern sich. Gehandelt wird heute auch Ungegenständliches wie Information, Kommunikation, Affekte und Kreativität – also Produkte, die auf geistigem Wege geschaffen werden. Dadurch wird die Gesamtheit von Gesellschaft, Politik und Ökonomie beeinflusst, durch die Veränderung zeitlicher und familiärer Strukturen …

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Arbeiten ohne Netz

Andrea Schober schreibt aus der Sicht der Gewerkschaften. In Österreich gibt es zurzeit ca. 55.000 Freie Dienstnehmerinnen und gut 40.000 Werkvertragsnehmerinnen, Tendenz stagnierend. In diesem Satz stecken schon gleichzeitig die gute und die schlechte Nachricht. Einerseits heißt das, dass sich ca. 100.000 Menschen in Österreich in wenig abgesicherten Arbeitsverträgen und damit in wenig abgesicherten Lebensbedingungen befinden, also prekär arbeiten und leben. Andererseits findet – zurzeit – zumindest nicht das statt, was sonst vielerorts in Europa passiert: Die Zahl jener Arbeitnehmerinnen, die ein so genanntes atypisches Arbeitsverhältnis haben, explodiert nicht. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Was wir als Gewerkschaft Gpa-djp …

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Alle Macht den Gräten!

Über einen sensationellen Triumph der oberösterreichischen Gewerkschaften Im Herbst vergangenen Jahres beschloss unser Landeskapitän mit treuer Unterstützung der blau-grünen Buberlpartie die ansonsten mitgetragene Lohnerhöhung der Bundesbediensteten um ein Prozent zu unterbieten, weswegen die Gewerkschaft für 28. März einen Streik ankündigte, dem sich zahlreiche öffentliche Betriebe angeschlossen hätten. Hätten. Aber nicht haben, da trotz allgemeiner frohgemuter Streikbereitschaft die Gdgkmsfb  die Sache abblies. Es werde wieder verhandelt, hieß es, und wer gewerkschafts-österreichisch kann, der weiß, was das heißt: Wir geben gleich auf. Die Sozialpartnerinnen haben wieder perfekt zusammen gearbeitet: Die Arbeitgeberin nimmt uns das Geld, die Arbeitnehmerinnenvertreterinnen die Würde. Im April erhielten …

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Der Kulturinfarkt kommt bestimmt. Der Dritte Sektor hält schon einmal die Luft an.

Otto Tremetzberger hat den „Kulturinfarkt“ gelesen. Infarkte kommen nicht aus heiterem Himmel. Schmerzen, Lähmungen, Schweißausbrüche. Und damit es überhaupt erst dazu kommt: Stress, falsche Ernährung, Bewegungsmangel. Das Ende: „Blutstau“ und schließlich der „pathologische Untergang einzelner oder mehrerer Zellen“[1].  So, oder so ähnlich, steht es auch um den Kulturbetrieb, glaubt man Armin Klein, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Dieter Haselbach und ihrer Polemik vom „Kulturinfarkt“[2].  Was die Gesellschaft gesund machen sollte liegt selbst darnieder.“ Im Angesicht der „Krise“ sind die fetten Jahre vorbei. Kulturbudgets stagnieren. Aufmerksamkeit, öffentliche und politische Wertschätzung für kulturelle Belange brechen ein. Schwerfällige kulturelle „Leuchttürme“ verschlingen „den Löwenanteil …

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Arbeiterkammer oder ÖGB als Vertretung freier KulturarbeiterInnen?

Bekanntlich sind alle Arbeitnehmerinnen und freie Dienstnehmerinnen Mitglied bei der Arbeiterkammer. In den letzten Jahren sind jedoch viele neue Arbeitsverhältnisse entstanden, die in das klassische System schwer einzuordnen sind. Was macht also die Arbeiterkammer, wenn Neue Selbstständige oder Künstlerinnen, die – wenn notwendig – als freie DienstnehmerInnen arbeiten, um Beratung bitten? Die AK versucht zu helfen – vorerst teilweise auch ohne AK-Mitgliedschaft. Ich habe bei der Kollegin aus der Rechtsabteilung, Christina Teuchtmann, die für diesen Bereich zuständig ist, nachgefragt. Grundsätzlich sind es nicht viele, die aus dem Kunstbereich zu ihr kommen. Wenn jemand kommt – insbesondere aus dem Bereich der …

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Wenn sich Sachaufwand organisiert

In den oberösterreichischen Landesmuseen kämpfen knapp zwei Dutzend Kulturvermittlerinnen gegen ihre prekäre Beschäftigungssituation. Doch während andere Bundesländer bereits Lösungen gefunden haben, scheint die Politik in Oberösterreich auf Zeit zu spielen.     „So wie ich arbeite, müsste ich eigentlich fest angestellt werden.“ Das dachten zuerst wenige und dann viele. Bis zu 20 Jahre sind sie schon dabei, zum Teil alleinerziehende Mütter, die hochprofessionell arbeiten und in der Landesgalerie, im Schlossmuseum oder im Biologiezentrum ihren Lebensunterhalt verdienen. Und doch gehören sie nicht wirklich dazu, denn eines unterscheidet sie von ihren Kolleginnen: Sie sind prekär beschäftigt, laufen im Budget unter Sachaufwand und arbeiten …

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Interkulturelles Kompetenzzentrum

Der Verein „ADA – Alternatives Solidaritätszentrum“ macht sportliches, künstlerisches und politisches Programm für junge Postmigrantinnen „Ich würde gerne mal gefragt werden, was ich von unserer Finanzministerin halte. Oder nach meiner Meinung über die Voest – die interessiert mich genauso, wie jeden anderen, der in Linz lebt und diese Luft einatmet. Ich möchte nicht immer nur über Integration und hausgemachte Integrationsprobleme sprechen“, bittet Arda Yilmaz. „Es gibt so viel Potential unter den jungen Migranten, das durch die Reduktion auf ihre Herkunftsthemen einfach verschleudert wird. Das tut mir weh!“ Arda Yilmaz ist Mitarbeiter im Integrationsbüro der Stadt Linz und seit einem Jahr …

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Das kleine Ich-bin-ich

Lifestyle-Report. Der Kinderbuchklassiker von Lobe/Weigel wurde heuer sage und schreibe 40 Jahre alt. Die Geschichte vom Phantasietier auf der Suche nach seiner Identität ist in der Tat lieblich. Aber auch wenn dem Büchlein allerorts ein Revival zukam, dem Ich geht es in Wirklichkeit gar nicht gut. Es wird belächelt, angezweifelt und sogar zur Elimination freigegeben. Fünfhundert Jahre Ich sind aber auch eine lange Zeit. Resultate der Ich-Entwicklung sind psychische Verirrungen, Egomanie und Grotesken. Zwar widmen sich einige Berufszweige ausschließlich dem Ich, der vermeintlich leitenden Instanz unseres Bewußtseins, dann ist jedoch von Bastelbiographie die Rede und davon, dass Identität kein Produkt, …

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Wer hört Freie Radios – und wer nicht?

Andi Wahl über die Studie zum „dritten Mediensektor in Oberösterreich“ In Oberösterreich existieren vier Freie Radios. Das sind Radiostationen deren Programm zum größten Teil durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zustande kommt. Eine der Hauptaufgaben dieser Freien Radios in Linz, Freistadt, Bad Ischl und Kirchdorf ist es, Sendeplätze für Menschen zur Verfügung zu stellen, die in den Mainstreammedien kaum Gehör finden. Dennoch darf man sich die Freien Radios nicht als einen Haufen durchgeknallter Freaks vorstellen, die ihre Weltsichten über den Äther verbreiten. Vielmehr handelt es sich um Seniorinnengruppen, Jugendliche, Lokalhistorikerinnen, Menschen mit Beeinträchtigungen oder Musikexpertinnen. Kurz um Leute, die meist mehr wollen als …

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Schrebergarten, Vorgarten, oder Gemeinschaftsgarten

Nachhaltigkeit im regionalen Gartenprojekt Eine Beschreibung aus Berlin besagt: “Urban Farmers” züchten Frischfisch und Gemüse mitten in der Stadt. Dabei legen sie Wert auf Nachhaltigkeit. Die Bewegung kam über die USA in die Schweiz und jetzt auch nach Berlin. Das Konzept haben sich die „Hauptstadt-Bauern“ von den Schrebergärten abgeschaut: Überschaubarkeit, regionale Verwendung und Nachhaltigkeit. So nutzen sie die Exkremente von Karpfen, um Tomatenstauden und Salate zu düngen. Nicht nur Zucht- und Anbauweise klingen zunächst ungewöhnlich, auch die Orte sind eher exotisch. (http://urbanshit.de) Was gibt es Neues in der Gartenkultur? Guerilla Gardening ist ein Großstadtphänomen und dort werden Freiflächen und ungenützte …

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Roma und Sinti in Österreich – auf dem Weg zu höherer Bildung

Im Vergleich zu vielen unserer Nachbarländer ist die schulische Situation von Roma in Österreich ein wenig diskutiertes Thema. Einerseits kann dies auf die verbesserte Bildungssituation autochthoner Gruppen, andererseits auf mangelnde Information und Wahrnehmung von Roma im Schulsystem zurückgeführt werden. Es gibt keine aufschlussreichen Bildungsstatistiken oder umfassende empirische Untersuchungen zur Thematik, dennoch kann behauptet werden, dass sich die Bildungssituation der schon lange in Österreich lebenden autochthonen Roma in den letzten 25 Jahren merklich verbessert hat (Luciak & Gärtner-Horvath 2012). Inwieweit dies für alle Untergruppen – Burgenland-Roma, Sinti und Lovara – in gleichem Ausmaß gilt, ist nicht näher erforscht. Jedenfalls ist das …

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Der erste Innovationstopf danach: Transparenz zum Beispiel

Nach der Zusammenstutzung des KUPF Innovationstopfes auf ein biennales Format ist der erste IT danach über die Bühne gegangen – Gelegenheit, um einige markante Aspekte des ITs 2012 zu beleuchten. Der KUPF Innovationstopf 2012 wurde mit dem sehr transparenten Thema „Der gläserne Boden“ ausgeschrieben und veranlasste heuer lediglich 16 Einreicherinnen zu einer Teilnahme am Wettbewerb. Ein Umstand, den die KUPF teilweise im Thema verortet, weil Gender-Reflexion an der Kulturbasis „eher auf Strukturen abzielt und somit viele Einzelkünstlerinnen mit ihren Projekten wegfallen“. Andererseits erkennt man die Gründe für diesen Einbruch auch in einer verlorenen Präsenz des ITs nach der Zäsur 2010, …

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Stefan Haslinger. Weltbester Arbeitskollege.

Eine Seite für den sehr persönlichen Abschied von sieben gemeinsamen Arbeitsjahren in der KUPF. Nicht weil Stefan Haslinger für immer weg ist, sondern weil er dorthin geht, wo er sich noch (!) besser auskennt: nach Wels.   Wenige haben in den letzten Jahren die OÖ Kulturlandschaft so geprägt und umgerührt wie er! Stefan Haslinger ist mit seiner Erfahrung und seinem enormen Fachwissen inzwischen sowas wie die graue Eminenz in Fragen der OÖ Kulturpolitik. Der Mann, der das Kulturbudget wirklich liest und dabei den Durchblick behält. Dabei ist ein typischer Satz von ihm: “Da kenn` ich mich nicht aus. Ich bin …

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KUPF neu

Die KUPF ist eine alte Tante* und das ist gut so. 26 Jahre Lebensweisheit sind nämlich gerade in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Neuerungen von großem Vorteil. Damit die alte Tante aber rüstig, schlagfertig und agil bleibt, ist sie der ständigen Selbstreflexion und Neuerung verpflichtet. Und 2012 ist wahrlich ein Jahr der großen Neuerung! Diese Neuerungen sind zu aller erst personeller Natur. Im Februar wurde von der Generalversammlung der Kulturplattform, also dem Rat aller 125 Mitgliedsinitiativen, ein neuer Vorstand gewählt: gleich 5 neue Vorständinnen sitzen nun im Leitungsgremium der KUPF, gestützt von einigen wenigen alten Häsinnen, die den nötigen Know-How-Transfer …

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Nach Hause kommen

Anna Weidenholzer kommt von Berlin zurück nach Linz. Wer zu Hause bleibt, entkommt der Welt nicht, sagte meine halbe Großmutter, und schaute einem Flugzeug nach. Meine halbe Großmutter ist genau genommen nicht meine halbe Großmutter, meine halbe Großmutter ist eine Frau, die zu mir in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis steht, sich aber wie meine Großmutter anfühlt. Ich verbringe den Frühling mit einem Stipendium in Berlin. Ich höre Nacht für Nacht dem Nachtigallmann zu, wie er nach einer Frau zwitschert, ich wünsche dem Nachtigallmann nichts mehr als eine Frau. Wenn der Nachtigallmann verstummt, übernehmen die Amseln, die Buchfinken, die Meisen das Zwitschern. …

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Lichter und Schatten Kurdistans

Ein Reisebericht aus dem Keller der Türkei von Katharina Gusenleitner und Thomas Rammerstorfer. Weitgehend unbeachtet von der europäischen Öffentlichkeit tobt im Osten der Türkei seit bald 30 Jahren ein ungleicher Bürgerinnenkrieg. Katharina Gusenleitner und Thomas Rammerstorfer aus Wels sind Mitarbeiterinnen der „Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit“ und bereisten die Region im Frühling. In der kleinen Provinz Dersim lässt sich beispielhaft die Komplexität der Konflikte nachvollziehen. Die Bürgermeisterin von Dersim kommt verspätet zum vereinbarten Treffen. Ein Begräbnis ist dazwischen gekommen, ein weiterer Freund, der das Gefängnis nicht mehr lebend verlassen hat. Wie viele ihrer Amtskolleginnen aus der Region grad „drin“ sind, weiß …

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Kunst Krise Subversion – Zur Politik der Ästhetik

Ein Sammelband, gelesen von Tanja Brandmayr.  Man könnte sich beim Begriff Subversion fragen, ob dieser seine besten Tage nicht vielleicht schon hinter sich hat. Beziehungsweise könnte man fragen, wer jetzt subversiverweise nach und nach wen gefressen hat: der Markt die Subversion, die Krise die Politik, die Kunst uns alle – eventuell als subversive Strategie? Letzteres ist zwar Wunschdenken und sicher nicht der Fall, wäre aber vielleicht erwünschtes Ergebnis so mancher Strategie, die im Buch „Kunst Krise Subversion – Zur Politik der Ästhetik“ vorgestellt wird. Wenn nur alles so einfach wäre: Vor dem Hintergrund der (Überraschung!) zunehmend krisenhaften Ökonomisierung der Lebensbereiche …

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