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Das aktuelle KUPF-Buch: „Edition Gnackwatsch´n“

„Ihr macht Politik von und für Arschlöcher und das wie immer tadellos.“ – Die KUPF OÖ veröffentlichte 2014 die Edition Gnackwatsch’n, eine kommentierte Sammlung von 60 Glossen aus der KUPFzeitung: Manchmal böse, meistens lustig und immer respektlos.

Nylon

KunstStoff zu Feminismus und Popkultur präsentiert Katrin Auer   „Von links waschen und bügeln, kurz schleudern und in Form ziehen.“ Ein Wäscheetikett ziert das Cover der neuesten nylon-Ausgabe. „Mode und Feminismus“ ist das Thema des vierten Heftes. Das ausschließlich aus Frauen bestehende Redaktionskollektiv des Wiener Magazins setzt sich in vollkommen unpeinlicher Weise mit Mode auseinander, vielmehr schaffen es die Artikel zum Themenschwerpunkt die Zusammenhänge zwischen Mode, Feminismus, Politik, Ideologie und global vergeschlechtlichten Produktionsbedingungen auszuleuchten (Texte von Ina Freudenschuss, Ute Hölzl, Katrin Kruse, Marion von Osten und Vina Yun). In- und out-Listen oder Stylingtipps für normierte Frauentypen, wie sie in den …

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Gnackwatsch’n #139

Bekenntnismonolog (Stück für einen Mann, oberösterreichisches Idiom, Schnauzbart) „Man muss, und das sage ich nur im Schutze der mir zugesicherten Anonymität und des versprochenen freien Geleits, ja auch einmal was sagen dürfen. Da hat der Sarrazin schon recht, nur in der Sache irrt er halt. Weil: Man traut sich ja in dieser Angelegenheit kaum noch den Mund aufmachen. Da wird man sofort als was-weiß-ich-denn-alles hingestellt, als Dings und als Verbrecher. Dabei sage ich ja nur, was sich die schweigende Mehrheit, da bin ich mir sicher, ohnehin denkt. Aber sagen traut sich’s halt keiner. Wegen dem ganzen PC-Terror und dem Gewinsel …

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Positionspapier: Feministische und antirassistische Medienalternativen (2004)

Andrea Mayer-Edoloeyi (KUPF): Um feministische und antirassistische Inhalte in alternativen Medien zu verankern, braucht es strukturelle Maßnahmen, es braucht verbindliche Spielregeln, die die gesellschaftlich Nicht-Mächtigen in der Struktur eines Medienprojektes mächtiger machen. Nur der “gute Wille” ist zu wenig, und eine “Insel der Seligen” war die freie Kultuszene auch noch nie.

Der Landesvater

Erschreckend, wie nah sich viele Kulturfunktionär_innen dem Landesvater fühlen

Der Staatspraktikant

Die zweite Jahreshälfte 2017 war für die KUPF durch den schönen Umstand geprägt, über einen „Praktikanten“ zu verfügen. Nein, wir sprechen nicht von unbezahlten Post-MaturantInnen, sondern von Thomas Auer: Der junge Politwissenschafter wurde vom Bundeskanzleramt im Rahmen eines STARTstipendiums auserwählt, bei der KUPF 6 Monate lang (bezahlte) Praxisluft zu schnuppern.

Lieber Pepi!

Lieber Pepi! Fuhr ich doch kürzlich, incognita natürlich, durch dein Land mitsamt meinem Louis Vuitton Tascherl im Party- Zug Richtung Neumarkt. Doppelagentin Mata Hari über den Zusammenhang von Flunkern, Integration und das Prügeln auf Zeltfesten.   Die Kids wie immer mit den großen 1,5l Flaschen Rum-Cola-Mischung, und geraucht wurde in der rauchfreien Luxuskarosse der Regionalbahn REX. Der 24jährige, der eben noch mit mir heftig flirtete, meint, er sei kein Rassist, wenn er sich die Serben von der Party wünscht. Ich hatte schlagartig keinen Bierbock mehr, mit den Kids zu flirten, tanzen oder zu saufen. Pepi, es reicht, diese Jugend hat …

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Lernen in der (Kultur-)arbeit 

Mit Kompetenzen in Erwachsenenbildung und Kulturarbeit fragt Marlies Auer: Was bedeutet Lernen in der (Kultur-)Arbeit und für die KUPF OÖ?

Um outro mundo è possivel

Ein Projekt der „Sunnseitn“ beim World Social Forum in Porto Allegre hat Pascale Jeannée miterlebt.   Wir schreiben das Jahr 2002. Die ganze Welt ist vom Neoliberalismus geprägt. Die ganze Welt? Eine Stadt im Süden Brasiliens leistet dem goldenen Schein erbitterten Widerstand. Sunnseitn in Porto Alegre. Mit Hilfe eines jährlichen Gipfels internationaler „GlobalisierungsgegnerInnen“ erlangen die TeilnehmerInnen übermenschliche Kräfte und kämpfen so gegen die Mächtigen von Davos und New York. Anlässlich des viertägigen World Social Forums in Porto Alegre reisten tausende KritikerInnen der kapitalistischen Globalisierung Anfang Februar Richtung Rio Grande do Sul, in den südlichsten Bundesstaat Brasiliens, um Strategien gegen milliardenschwere …

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„Was ist, wenn Migrantinnen keine Kultur machen wollen, sondern Politik?“

Subjektive und fragmentarische Eindrücke von der Diskussionsveranstaltung: Kunst-/ Kulturvermittlung und Partizipation: Ein Blick auf documenta 12 im Hinblick auf Linz 09. Gesammelt von Aileen Derieg. Freitag, 19. Oktober 2007, 18.00 Uhr, Kunst-Raum Goethestrasse, Goethestrasse 22, 4020 Linz, Gemeinsam luden MAIZ, KUPF und Migrazine zu einer Diskussion zum Thema: „Kunst-/ Kulturvermittlung und Partizipation: Ein Blick auf documenta 12 im Hinblick auf Linz 09“. Die zwei Vortragende Carmen Mörsch und Ayse Gülec erzählten sehr offen von ihren Erfahrungen mit dem Vermittlungsprogramm und dem Beirat in Kassel, von den Schwierigkeiten (z.B. das Nichtvorhandensein jeglicher Finanzierung) und den oft komplizierten Auseinandersetzungen mit widersprüchlichen Interessen …

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Linz: Critical Mass 25.03.2011

Die Critical Mass ist eine inzwischen recht beliebte und erfolgreiche Srtategie sowie Bewegung sozialen wie ökologischen Widerstandes. International teilweise recht erfolgreich, in Österreich vor allem durch die ausgesprochen gut besuchte und medial wild beäugte Critical Mass Vienna bekannt.
Im Linz, der ewigen Provinz, fristet die Critical Mass eher ein Nischendasein, ist aber dennoch aktiv und kontinuierlich am Radeln. Jeden letzten Freitag im Monat treffen sich in der warmen Jahreszeit etwa 30 bis 150 AktivistInnen und unternehmen einen unangemeldeten und ungeplanten Ausflug durch die Stadt.

PA: KUPF Stellungnahme zu Social Impact (2004)

Seitens SOCIAL IMPACT wurde die KUPF- Kulturplattform OÖ als Dachverband der oberösterreichischen Kulturinitiativen gebeten, zu aktuellen Förderproblematik dieser Initiative Stellung zu nehmen.

KUPFakademie 2013/14: das neue Programm!

Die KUPFakademie ist die Weiterbildungseinrichtung für haupt- und ehrenamtliche KulturaktivistInnen in OÖ. Hocherfreut informieren wir euch nun über das neue Jahresprogramm 2013/14, das maßgeschneiderte und praxisnahe Workshops zu aktuellen Themen der Kulturarbeit anbietet.

Katholischer Fundamentalismus

Manfred Berghammer zur Aufregung rund um Haderer und Haring.   „Ich vertraue auf die eingeschalteten Gerichte“.sagt der zum katholischen Fundamentalismus zurückgekehrte VP-Klubobmann Andreas Khol und schließt sich damit den KritikerInnen an Haderers Buch an. Der Bundeskanzler erklärt sich seit langem wieder einmal eindeutig und spricht von „Schund“. Es scheint, als hätten unsere Damen und Herrn Politiker in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsflaute und Kriegsgräuel in der ganzen Welt, nichts anderes zu tun, als Bücher zu rezensieren (der Unbill um UHBP begann bei Redaktionsschluss dieser Zeitung). Natürlich muss Khol das Jesusbuch nicht mögen und er darf es auch kritisieren. Aber als einer …

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Schön! Stark! Frei!

Christian Diabl über das Buch Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden von Elke Amberg Eine fast erfolglose Suche Lesben sind keine richtigen Frauen, sondern gefühlskalte und männerfeindliche Jungfern, die keinen Mann abgekriegt haben, weil sie so hässlich sind. Diese nach wie vor gängigen Stereotype kommen in den untersuchten Zeitungen nicht vor, nicht mal unterschwellig. Das ist die gute Nachricht. Weniger erfreulich sind die weiteren Ergebnisse von Elke Ambergs Studie, die nun als Buch erschienen ist. Lesbische Frauen sind in der Berichterstattung hoffnungslos unterrepräsentiert. Noch immer. Der subjektive Eindruck darf nun als gesichertes Faktum betrachtet werden. Die Journalistin und …

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Alternativen zur Lohnvertragsarbeit

Silvia Weißengruber: Arbeit und Kritik – Versuche alternativer Lebenspraktiken im Neoliberalismus. Schon der Ausflug in die Etymologie ist erhellend, denn Arbeit ist – man glaubt es kaum – nur ganz selten ein positiv besetzter Begriff. Mühsal, Not, Strafe, Folter sind nur einige der Bedeutungen. Die KUPFzeitung beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema – in der Kultur, aber auch darüber hinaus, und da kommt uns die Diplomarbeit von Silvia Weißengruber gerade recht. Sie beschreibt den Aufstieg der Lohnvertragsarbeit zum dominanten Fetisch unserer Zeit und maßgeblichen identitätsstiftenden Faktor der Gesellschaft. Vor allem aber untersucht sie die Lebensentwürfe von Menschen, die sich bewusst …

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Der Geschichtenmacher

Andi Wahl über einen Mann, dem die Einfälle schneller kommen, als ein Ferkel blinzeln kann.   Wenn der Herrgott einmal über Manfred Berghammer zu Gericht sitzt, wird er wohl eine dicke Akte vor sich liegen haben, und es wird nicht leicht sein, Manfreds Taten klar einem Aktiv- oder Passivposten zuzuordnen. Kaum ein Mensch heckt so viele Streiche aus wie Manfred. Und wenn Astrid Lindgren von Madita sagt, sie sei ein Kind, dem die Einfälle schneller kommen, als ein Ferkel blinzele, dann ist Manfred wohl das männliche Pendant zu dieser kindlichen Romanfigur. Sollte der Herrgott etwa den Schrecken, den Manfred vielen …

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