KULTURTRANSFER – Der Podcast der KUPF OÖ

Der Podcast der Kulturplattform Oberösterreich Kulturtransfer ist der kulturpolitischer Podcast der Kulturplattform Oberösterreich. Jeden dritten Dienstag im Monat widmen wir uns kulturpolitischen Themen in Österreich mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst- und Kulturarbeit. Jetzt abonnieren: Der Podcast wird weiters auch von den freien Radios Oberösterreichs ausgestrahlt. Podcast Newsletter Das Podcast Team Renée Chvatal Sigrid Ecker Thomas Auer Verena Humer Vinzenz Landl

Da Sein – ein Zwischenbericht

Tanja Araujo’s Projekt widmet sich der Begleitung, Analyse und Dokumentation des Innovationstopfes 2001. Sie beobachtet den Verlauf der neun jurierten Projekte und wird die Ergebnisse im kommenden Jahr publizieren und zur Diskussion stellen. Tanja kommt aus Brasilien und sieht diesen IT als Chance für MigrantInnen die Abläufe in der Österreichischen Kulturverwaltung kennen zu lernen. Einige ProjekteinreicherInnen bekommen das erste mal Geld für ihr Projekt, haben den ersten positiven Kontakt mit Fördergebern, machen das erste Mal das ganze Prozedere angefangen vom Unterschreiben einer Fördererklärung bis zur Subventionsabrechnung durch. Was so einfach klingt ist äußerst speziell; erinnern wir uns doch wie das …

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Barcamp für selbstverwaltetes und solidarisches Wohnen und Leben

Die Linzer Gruppe habiTAT, unter anderem Projektträgerin beim KUPF-Innovationstopf 2014, möchte ein Barcamp zum Thema gemeinschaftliches Wohnen im Dezember planen. Die habiTäter*innen bemühen sich seit Anfang des Jahres um rechtliche, ökonomische, soziale und kulturelle Strukturen und Belange im Zeichen der Solidarität und Selbstverwaltung.

Auch man ist mensch!

„Auch man ist mensch“ muss Rudolf Steinkellner schmerzlich erfahren. Geschlechtergerechte Sprache ist schon lange kein Privileg mehr von wütenden Weibern und radikalen Feministen. Ergebnisse von fundierten wissenschaftlichen Studien zeigen klar, dass – wenn man genannt wird – auch nur Mann gemeint ist. Sogar unser guter Herr Ex-Frauenminister machte sich in seiner schon abgelaufenen Amtsperiode Gedanken über ein Ergebnis, dass wir ihm so gar nicht zugetraut haben. In den oö. Landesgesetzen ist geschlechtsneutrale Sprache rechtlich verankert. Negativbeispiele gibt es dennoch genug und eines ist uns diesmal die G’nackwatschn wert. In dem verschlafenen oberösterreichischen Städtchen Steyr ticken die Uhren anscheinend noch ein …

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Liebe Schwestern und Brüder zu Linz!

Ein 300PS Brief von Mata Hari zum Thema Saufen, nachhaltige Kopfschmerzen und dem Schutzpatron Florian – und natürlich 2009.   Da ich vor nicht wenigen Kirchenvätern getanzt habe, werde ich heute einen etwas anderen Ton anschlagen. Falls ihr jetzt erwartet, dass ich euch eine dieser einschläfernden Sonntagspredigten halte, dann habt ihr euch jedoch geirrt. Aber irren ist, wie der Rausch, etwas allzu Menschliches und darauf muss ich euch wohl für eure nahe Zukunft vorbereiten. Wie schon in meinem letzten Brief an den Bruder Martin geht es auch diesmal um die Schatten, die Linz 09 voraus wirft. Nicht nur er muss …

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Ohne Alkohol durch die Kulturarbeit—geht das denn?

Bogdan Baric zum unberechenbaren Schauspiel mit Alkohol. Das alles macht natürlich Sinn, erscheint paradoxerweise aber oft sinnfrei, hat jedoch mehrere Seiten, zumindest deren zwo. Rund um den Globus sind Menschen dem Alkohol zugetan. Eine Substanz, mit der sich zwar schon ganze Völker demoralisiert haben, aber das ist sozial. Alkohol hat eine latente, wie expressionistische Funktion als Totem-Getränk: Erst durch den Genuss entsteht Zugehörigkeit zu einer Gruppe – aber man kann dabei stolpern. Die Bohème verstand die grüne Fee Absinth als Inbegriff eines anti-bürgerlichen Lebensstils. Charles Bukowski und Dorothy Parker. Versoffene Dichterinnen und Klischees über exaltierte Künstlerinnen. Vielen Berufsgruppen lastet man …

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Nichts ist wie es einmal war

Die KUPF beteiligt sich an einer Diskussionsreihe zum Thema „Sicherheit und Kontrolle“.   von Andi Wahl Die beiden Türme des World-Trade-Centers in New York standen noch, aber es loderten bereits Flammen aus den oberen Stockwerken und Fernsehkommentatoren rund um den Erdball stammelten verschreckte und verwirrende Sätze. Bereits in diesem Moment war klar, der 11. September 2001 ist ein historisches Datum. Mittlerweile wurde in den USA bereits der Begriff des „defining moment“ – eines Augenblicks in dem individuelles Leben und Weltgeschehen zusammenfallen – geprägt. „Wo warst du, als Kennedy ermordet wurde?“ war bisher die Frage an die Generation, die den 23. …

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Ehre, Amt und freier Wille

 – ziviles Engagement als politischer Krückstock? Von Daniela Fürst Die Statistik Austria stellte 2008 im Bericht Struktur und Volumen der Freiwilligenarbeit in Österreich fest: Insgesamt leisten rund 44 % der österreichischen Bevölkerung über 15 Jahre Freiwilligenarbeit, was einer wöchentlichen Arbeitszeit von 416.223 Erwerbstätigen entspricht. 17,1 % der ehrenamtlich Engagierten arbeiten im Kulturbereich, 7,5 % im Sozial- und Gesundheitsbereich und 5,8 % im Bildungsbereich. » 109,5 Millionen Euro müsste die Republik Österreich im Budget vorsehen, würde sie jede Stunde, die Freiwillige in Österreich leisten, mit 20 Euro entlohnen – pro Woche, wohlgemerkt.« Das stellen Elisabeth Prammer und Harald Fercher in einem …

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maiz-tv

maiz hat Gewicht

2014 feierte die Migrantinnen-Selbstorganisation maiz ihr 20jähriges Bestehen. maiz ist international renommiert und außerdem Mitglied der KUPF. Im Gespräch mit der KUPFzeitung plaudern Luzenir Caixeta und Melanie Hamen über die vielen Arbeitsbereiche von maiz, über Ehrenamt und Förderungen und darüber, wie sich angriffige Zeitungsartikel aushalten lassen. Ein Interview von Tamara Imlinger. Am 02. Juni ist „Internationaler Hurentag“. maiz organisierte wie in den letzten Jahren einen Aktionstag in Linz. Welche Bedeutung hat dieser Tag für euch? Luzenir Caixeta: Initiiert wurde dieser Tag vor 40 Jahren in Frankreich, als Sexarbeiterinnen eine Kirche besetzten und sich so gegen polizeiliche Repressionen und die staatliche …

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United Colours of Ehrenamt

Gabi Gerbasits analysiert „Schein“ und „Sein“ des internationalen Ehrenamtsjahr.   Das „International Year of Volunteers 2001“ bietet einerseits eine geeignete Fläche für Projektionen und Identifikationen und andererseits für Polit- und Wirtschaftsstrategien, je nachdem auf welcher Seite des Spieles man sich befindet. Ehrenamtlich Tätige können sich in ihrem Tun bestärkt und für den Staat unerlässlich fühlen, sie bekommen die Ehre, die anderen das Gehalt. Jene, die für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten hingegen für eine gerechte Entlohnung plädieren, werden weder das eine noch das andere erhalten. Die Wirtschaft findet raffinierte Wege das Engagement der Ehrenamtlichen für ihr Unternehmerprestige zu nutzen. Ein sehr plakatives …

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Welche Welt ist möglich?

Politische KommentatorInnen, WissenschafterInnen und selbst PolitikerInnen sind sich einig: Der Nationalstaat ist am Ende. In Zukunft werden die wirklich wichtigen Entscheidungen, noch mehr als schon bisher in anderen Zusammenhängen getroffen werden. Aber wie wird es dann mit dem vielgepriesenen „westlichen Werten“, etwa der demokratischen Mitbestimmung aller, aussehen? Eine Fragestellung der die KUPF in ihrem Innovationstopf 2002 mit dem Titel „macht:politik“ nachgeht. Radio-KUPF hat dazu unter anderem eine interessante Diskussion abgehalten, die wir hier zum Nachlesen veröffentlichen. Andi Wahl: Die Antiglobalisierungsbewegung ist zur Zeit weltweit gesehen eine der interessantesten Bewegungen, die auch in der Politik einiges bewirkt. Kann diese Antiglobalisierungsbewegung, die …

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KUPF Stellungnahme zu Social Impact (2006)

Seitens SOCIAL IMPACT wurde die KUPF- Kulturplattform OÖ als Dachverband der oberösterreichischen Kulturinitiativen gebeten, zu aktuellen Förderproblematik dieser Initiative Stellung zu nehmen.

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Kulturlandretten: Runder Tisch mit Stelzer und Demo

Auf Drängen der Kulturplattform OÖ findet am Montag Abend nun doch ein runder Tisch mit LH Mag. Thomas Stelzer und Vertretern der Kunst- und Kulturinteressenvertretungen statt. Dabei werden die bisher mehr als 15.500 gesammelten Unterschriften dem Landeshauptmann übergeben und über Lösungen gegen den drohenden Kahlschlag im Kulturbereich verhandelt. Zeitgleich findet eine Demonstration gegen die Kürzungspolitik in Linz statt, zu der Sozial- und Kulturinitiativen gemeinsam einladen.

Frau Tomani in Persien

Der Iran ist nicht nur ein riesiges Land, sondern auch eine enorme Leinwand für Projektionen aller Art. Veronika Moser über Erwartungen und Realitäten. Heute flieg ich nach Iran. Nach Iran? Oder in den Iran? Ich bin mir nicht so sicher, manche Zeitungen schreiben über die Atomverhandlungen mit DEM Iran, andere über ebenjene ohne DEM. Schauen wir uns das mal genauer an. In der deutschen Sprache verfügen Ländernamen – genauso wie alle anderen Substantive – über ein grammatisches Geschlecht. Es gibt eine Handvoll Länder, die «männlich» sind, und die kriegen mitunter einen Artikel vorangestellt. Der Vatikan. Der Irak. Der Iran auch …

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Kunst und Wirtschaft

„Kunst und Wirtschaft -Peter Behrens, Emil Rathenau und der dm-drogerie markt“ lautet die Neuerscheinung von Armin Chodzinski. Für Sie gelesen von Andre Zogholy   Kunst und Wirtschaft sind zwei Sphären,deren Kombination und Verschränkung zahlreiche Publikationen, Feuilletonartikel und Diskussionsrunden zumeist auf polarisierende Art und Weise füllt und beschäftigt. Irgendwo und irgendwie oszilliert der Themenkomplex zwischen einer no-no Kombination und affirmativem Hype. „Eine authentische Künstlerin muss sich von der Ökonomie fernhalten“ oder „Businesspläne sind was für BWL-Studierende“ sind oft gehörte Aussagen. Interessant aus welcher Sicht gesprochen wird: denn einerseits kann festgehalten werden, dass solche Ansichten einem romantischen KünstlerInnenbild zugeordnet werden können. KünstlerInnen …

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Die 25 Jahre KUPF Party am 30. September: Ein Appetithäppchen vorneweg.

Eine Spitzenparty, weil DU da bist! Für das gelungene Stelldichein: Das Fest startet am 30. September, um 19 Uhr im OK Mediendeck in Linz. Gefeiert wird das Jubiläum des werten Dachverbandes und damit seine allseits bekannte kulturaktive „Tradition seit 1986“. Als Feiervolk angesprochen sind Akteurinnen wie Ehemalige aus den 127 oberösterreichischen Mitgliedsvereinen – die wiederum höchstselbst im Mittelpunkt des Geschehens stehen, ganz gemäß dem Motto „Wir sind die KUPF“: Und wir wollen an diesem Abend die ernsthafte Kulturpolitik beiseitelassen und laden ein, sich an diesem Abend umzusehen, wer „wir“ eigentlich alle sind. Und auch wenn Sinn und Zweck, Thema und …

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Schlapp, Schlapp, Schlapp …

Nötigung taugt nicht recht zur Läuterung. Trotzdem soll hier der Versuch unternommen werden, die Laschheit der Kulturlandschaft in OÖ mit Watschengewalt auszutreiben. (Auf die alternative Formulierung „den oberösterreichischen Kulturinitiativen die Laschheit mit Watschengewalt auszutreiben“ wurde aus Gründen der politischen Korrektheit im Sinne der Herausgeberin verzichtet). Der schwerfällige Begriff „autonome Kulturarbeit“ taugt schon lange nichts mehr. Nicht nur durch den zarten Schleier der Nostalgie wirken die Vereine und Kulturschaffenden von heute handzahm, bieder, unpolitisch, spaßgesellschaftlich. Früher, das ist nichts Neues, war alles anders, besser. Aber man hört sie noch, die Rede davon, dass die Kulturpolitik am Ende sei, nicht mehr statt …

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Die Trolle sitzen in den Redaktionen

Mediale An- und Untergriffe auf Kulturinitiativen passieren. Less Journalismus, more Meinungsmache. Manche KIs freut das: Wer auf der Feindliste des Boulevards und der Regionalpresse landet, hat wohl vieles richtig gemacht. Doch man darf es sich nicht zu einfach machen und sich am medialen Gegenwind nur berauschen – man muss auch austeilen. Besonders bieten sich dazu die Oberösterreichischen Nachrichten an; ihr Verhältnis zur progressiven Zeitkultur ist angespannt. Nach Jahren der friedlichen Koexistenz (man hatte eher wenig miteinander zu tun) wenden sich die OÖN wieder verstärkt der initiativen Kultur arbeit zu: Im November erfolgte eine recht überraschende Attacke auf den freien TV-Sender …

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