Mein Freund, der Baum!

Eine Fortsetzungsgeschichte über einen klein-kriminellen Kulturkampf in OÖ!   von Stefan Haslinger Martin Wassermair hat es schon geschildert (KUPF-Zeitung 98), sehr persönlich, sehr eindrucksvoll. Der KV Rossmarkt, Bollwerk der Kulturinitiativenszene in OÖ ist seit Juni 2002 in Bedrängnis, in Bedrängnis durch den neuen Eigentümer, der vorerst über gerichtlichen Weg versuchte den Rossmarkt aus seinem Stammhaus zu vertreiben, um es zum Zwecke lukrativer Flächennutzung abzureißen. Diesen gerichtlichen Ambitionen widersetzte sich der Kulturverein bis jetzt erfolgreich. Aber der neue Eigentümer weiß anscheinend, dass die Gerichtsbarkeit nicht alles ist, und dass andere Mittel und Wege auf dieser Welt zum Ziel führen können. Und …

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Antworten der SPÖ OÖ

durch LH-Stv. DI Erich Haider, zuständig für Wohnbau, Verkehr, ArbeitnehmeInnenförderung, SPÖ-Landesparteivorsitzender

1. Was hat Ihre Partei in den letzten sechs Jahren in OÖ kulturpolitisch bewegt?

Splitter

Wissenwertes aus OÖ, vom nördlichen Backwood-Land bis zu Kulturvermerken an südlichen Gestaden

Zur Kenntlichkeit entstellt!

Kommunikationsguerilla in Ebensee! Am Mi, 18. März 2009, 19.30 Uhr, Gasthof zum Auerhahn, Bahnhofstraße 55, EINTRITT FREI!

Identitäten und Empowerment

Stefan Haslinger über die Relevanz von Gender Mainstreaming für Kulturinitiativen.   „Es gibt kein anderes persönliches Identitätsmerkmal in unserer Kultur, das einen vergleichbar gravierenden Einfluss auf das alltägliche Verhalten und die symbolische Selbstdarstellung und Kommunikation von Individuen hat, wie das Merkmal Geschlecht.“1 Und dies sollte sich anlässlich eines Gendertrainings für Kupf-Mitglieder und Vorstand bewahrheiten. Die Frage nach einem gender-gerechten Umgang oder nach der Möglichkeit „gegenderter“ Institutionen ist immer eine Frage nach der Bewusstwerdung der eigenen Identität. Das Individuum als kleinster Teil – und als solcher einer Fülle von gesellschaftlichen Determinanten ausgesetzt – muss sich der eigenen Identität vergewissern, um darin …

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Liebe Claudia!

Die Doppelagentin Mata Hari spitzt ihre Federn.   Da jede ihres eigenen Glückes Schmiedin ist, möchte ich mich wie viele andere auch in die Folge unzähliger Bettelbriefe einreihen und bei dir mein Eisen schmieden, solange du noch so heiß bist. Überhaupt Gratulation, Claudschi, auch wenn du jetzt quasi von der Bank ins Casino wechselst und du bist definitiv nicht die Bank. Aber ja, lassen wir Brot und Spiele beginnen und sehen welche einarmige Banditen wir überlisten können. Hier mein Schlachtplan, der natürlich vor Innovation und Nachhaltigkeit und anderen Worthülsen nur so strotzt: Wie du weißt, bin ich ja eine versierte …

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Brillante Rede Karl-Heinz!

Otto Tremetzberger ruft zu mehr Mut und Verantwortung beim KUPF-Innovationstopf auf.   Super Ideen, slicke Formulierungen. Warum die KUPF mehr Mut und Verantwortung mit dem Innovationstopf zeigen muss. Die KUPF hat, mitlerweile zum 12. Mal, den Innovationstopf ausgeschrieben. Alle, die die KUPFakademie noch nicht absolviert oder keinen Doktor im Projektmanagement haben, können aufatmen. Die in den vergangenen Jahren gefürchtete „Matrix des logischen Rahmens“ muss diesmal nicht ausgefüllt werden. Knapp vor Ausschreibungsende am 12. März gibt es allerdings immer noch Diskussionbedarf. Richtiges und gutes Deutsch … „Wer für den IT einreicht, sollte prinzipiell in der Lage sein, sich und sein Projekt …

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Women of the World, take over!

Unter dem Motto „Take Over“ holt der Kultur verein waschaecht Künstler*innen nach Wels und regt zur Auseinandersetzung rund um Geschlechterungleichheiten im Kulturschaffen an. Zwei der eingeladenen Protagonist*innen, Birgit Michlmayr und Petra Schrenzer, Musiker*innen und Musik- Label-Betreiber*innen, im Gespräch über Frauen*, Politik und Solidarität. In Wels findet heute die erste unrecords Night statt — im Rahmen einer Reihe, die sich „Take Over“ nennt — nach der Textzeile: „Woman of the World, take over‚ because of you don’t the world will come to an end and it won’t take long“. Wie geht es euch, wenn ihr dieses Zitat hört? Birgit Michlmayr: Wir …

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Auch Fischnaller liest KUPF Zeitung

Als Reaktion auf die letzte KUPF Zeitung erreichte uns ein Brief von Paul Fischnaller aus Linz.   An sich sollte ich den oberflächlichen, kurzsichtigen und von Verunglimpfungen strotzenden Beitrag des/r „unbekannten Kriegers/in“ nicht kommentieren, er/sie erweist sich und der Sache einen Bären(tal)dienst. Die freie Szene ist keineswegs heruntergekommen und bewegt sich nur noch arschkriechend fort, wie der ehrenwerte Herr/die ehrenwerte Dame meint. Der Sinn dieses Geschenkes an die Stadt Linz (NICHT an Dr. Watzl) ist keineswegs eine Huldigung der Hoheiten, sondern ein „in die Verantwortung nehmen“ der lokalen Kulturpolitik, die auf Kosten der heimischen KünstlerInnen um Unsummen Hochkultur importiert. Das …

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Personalia

Bürokolumne von Klemens Pilsl Personalia. Die Spatzen tweeten es vom Elfenbeinturm: Wir brauchen eineN neueN GeschäftsführerIn. Nein, wir haben nicht gestritten; ja, wir haben uns noch lieb. Neue Nasen finden ist schwer. Aber. Natürlich. Wir sind gut vorbereitet. Und wir sind Awareness-Maschinen. Gender hier, Interkultur da, Alter dort, alles irgendwo. Wir bilden eine Personalkommission, durchquotiert, konstruierte Korrektheit auf zehn Beinen! Ziehen eine externe Beraterin hinzu. Feilen Profile, präparieren Supervisionen und reflektieren Vorurteile, Vergangenheiten, Anziehungen. Erkennen uns als Befangenheitsmaschinen. Erschüttern und rocken ist eben doch nicht das selbe. Bewerten quantitativ, qualitativ. Lesen rein, hören zu. Hinterfragen uns, hinterfragen BewerberInnen, hinterfragen alles. …

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Mitgegeben

Was bedeutet das neue Kulturleitbild für Oberösterreich?

Kühe, Kaff, Kultur

Johannes Rausch besuchte den KUPF-Mitgliedsverein „KULIMU“ zu seinem 20-jährigen Bestehen. Der in Frankenburg beheimatete Kulturverein feierte letztes Jahr seinen 20. Geburtstag. Und das obwohl im Jahr 2005 die Auflösung gedroht hat. Raimund Zweimüller, Vorstandsmitglied, skizziert im Gespräch KULIMU und erklärt, warum es schwierig ist, solch einen Verein aufrecht zu halten. Endlos weite Wälder, ein Feld grenzt an das andere, hin und wieder kleine Siedlungen mit ihren notorischen Kirchtürmen und eine Bundesstraße: Für urban sozialisierte Menschen muss es eine Qual sein, nach Frankenburg am Hausruck zu fahren. Mit diesem Ort assoziiert man wohl nur die mit KULIMU in enger Verbindung stehenden …

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Wenn sich Sachaufwand organisiert

In den oberösterreichischen Landesmuseen kämpfen knapp zwei Dutzend Kulturvermittlerinnen gegen ihre prekäre Beschäftigungssituation. Doch während andere Bundesländer bereits Lösungen gefunden haben, scheint die Politik in Oberösterreich auf Zeit zu spielen.     „So wie ich arbeite, müsste ich eigentlich fest angestellt werden.“ Das dachten zuerst wenige und dann viele. Bis zu 20 Jahre sind sie schon dabei, zum Teil alleinerziehende Mütter, die hochprofessionell arbeiten und in der Landesgalerie, im Schlossmuseum oder im Biologiezentrum ihren Lebensunterhalt verdienen. Und doch gehören sie nicht wirklich dazu, denn eines unterscheidet sie von ihren Kolleginnen: Sie sind prekär beschäftigt, laufen im Budget unter Sachaufwand und arbeiten …

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KUPF lädt ein: FemFocus 2013

Im November 2013 beteiligt sich die Kulturplattform intensiv an zeit- genössischen Diskursen aus dem erweiterten Kulturbetrieb. Neben dem vielbeachteten Format offcamp13 äußert sich dies vor allem in unserer Mitarbeit an der FemFocus-Reihe.

Geld regiert die Welt

Für den Abbruchversuch des Rossmarkt gebührt Autohändler Leeb die verdiente Strafe. Geld regiert ja, wie man seit Generationen weiß, die Welt. Und wer über eine genügend dicke Brieftasche verfügt, der braucht es auch mit den Gesetzen nicht so ganz genau zu nehmen. Verfügt jemand über wirklich großes Vermögen und damit über entsprechende Macht – wie etwa multinationale Konzerne – werden ihm von immer unterwürfiger auftretenden Regierungen die Gesetze sogar nach Wunsch maßgeschneidert. Arbeitszeitgesetz, Umweltauflagen, Steuergesetzgebung, Kartellgesetz – das alles können sich Großinvestoren ganz nach ihren Bedürfnissen zusammenstellen lassen. Die Präpotenz der Mächtigen wird ja bei WEF-Treffen, GATT-Verhandlungen und ähnlichen Ereignissen …

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Arbeiterkammer oder ÖGB als Vertretung freier KulturarbeiterInnen?

Bekanntlich sind alle Arbeitnehmerinnen und freie Dienstnehmerinnen Mitglied bei der Arbeiterkammer. In den letzten Jahren sind jedoch viele neue Arbeitsverhältnisse entstanden, die in das klassische System schwer einzuordnen sind. Was macht also die Arbeiterkammer, wenn Neue Selbstständige oder Künstlerinnen, die – wenn notwendig – als freie DienstnehmerInnen arbeiten, um Beratung bitten? Die AK versucht zu helfen – vorerst teilweise auch ohne AK-Mitgliedschaft. Ich habe bei der Kollegin aus der Rechtsabteilung, Christina Teuchtmann, die für diesen Bereich zuständig ist, nachgefragt. Grundsätzlich sind es nicht viele, die aus dem Kunstbereich zu ihr kommen. Wenn jemand kommt – insbesondere aus dem Bereich der …

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