Suchergebnisse für: kulturpolitik-1612017/sechs-fronten-im-kulturkampf
Eine Frage der Ehre
Eine Frage im Voraus: Was ist das Wesen der Jugendkultur überhaupt? Was ist es, das die kulturellen Vorstellungen und Vorhaben Jugendlicher von denen Erwachsener unterscheidet? von Klaus Nowotny Ist es der Inhalt der Veranstaltungen? Wohl kaum, denn vielen Projekten des Innovationstopfes konnte man ihren sozialkritischen Charakter klar entnehmen. Oder ist genau das Gegenstand der Jugendkultur, sich mit seiner Umwelt kritisch und dennoch kreativ auseinanderzusetzen? Ist es die Art der Umsetzung, die Projekten von Jugendlichen so besonders macht? Wohl auch nicht, denn bei vielen Projekten waren die Aufgaben klar verteilt, man zog sozusagen „an einem Strang“, wie dies auch bei …
Häuslbauer unter sich
André Zogholy und Klemens Pilsl über die Verbauung der Wiesenflächen vor der Stadtwerkstatt. Alles auf Schiene? Als im April seitens der lokalen Kulturpolitik und ihres Anhangs ein Katalog mit beispiel-haften Projekten für das Kulturhauptstadtjahr 2009 in Brüssel präsentiert wurde, wunderte sich nicht nur die KUPF über einen geplanten, schwindelerregenden Ausbau des Ars Elec-tronica Center (siehe KUPF-Zeitung Nr.111). Damals lagen die vorgestellten Projekte als unverbindlich und rein fiktiv vor – quasi als Appetitanreger am Tablett für die Brüsseler Jury und eine (damals noch zu fixierende) Intendanz. Nun scheint eine Erweiterung des AEC inklusive der Verbauung der Wiesenflä-chen vor der Stadtwerkstatt …
European Conference: Artistic Processes and Cultural Participation
Konferenz von Uni Hildesheim & ENCC zu Kulturarbeit in ländlichen Räumen, Regionalentwicklung und Gesellschaftsgestaltung.
Linz 2009 aus der Sicht regionaler Kulturinitiativen
Statements der KUPF-Mitgliedsinitiativen zu Linz 2009 sammelte Birgit Pichler. Die Intendanz des Großprojektes Linz – Kulturhauptstadt 09 ist bereits bestellt, Informationen sind, besonders außerhalb von Linz, noch spärlich. Um aktuelle Tendenzen im Meinungsdickicht zu Linz als Kulturhauptstadt zu Tage zu bringen, befragte die KUPF- Kulturplattform OÖ einige ihrer Mitgliedsinitiativen zum Thema. FIFTITU% / Gabriele Heidecker Kupf: Kulturhauptstadt 2009 – ist das ein Thema für eure Kulturarbeit, welche Möglichkeiten seht ihr daran teilzuhaben? Selbstverständlich ist die Kulturhauptstadt ein wesentliches Thema für FIFTITU% und natürlich wollen auch wir uns einbringen. Dabei geht es uns einerseits darum, unserer Aufgabe als Vernetzungsstelle für Frauen …
„Es ist wie im Leben“
Es ist wie im Leben zuMutungen in Aktion von Martin Wassermair Die Inszenierung war genau abgestimmt auf ein virtuoses Zusammenspiel der Argumente in äußerer Form und ihrem inneren Gehalt. Auftakt sollte der 18. Dezember sein. Es war der Tag der zuMutungen, für die KUPF begann bereits am frühen Morgen ein mehrstündiger Marsch. Mit Maurerinnenforellen im Gepäck, in bunt schillernder Bekleidung, nachempfunden dem weiten Spektrum unserer Arbeitswelt. Die erste Etappe führte zu LH Pühringer. Er durfte als erster von der Delegation erfahren, daß initiative Kulturarbeit tatsächlich aus arbeitsreichem Engagement besteht. Die leuchtenden Farben des symbolträchtigen Outfits signalisierten ihm das Bedürfnis …
Der Kleinbus in der Diskurs-Werkstatt
Viel Theorie, aber wenig Denkanstöße beim Symposion „Kunsteingriffe“ der IG-Kultur. Daher kein Bericht für eine Akademie, dafür mit einer sehr langen Einleitung. von Martin Lengauer Mit der sogenanten Freien Kulturszene verhält es sich wie mit einem Kleinbus, sagen wir Baujahr 1984. Etliche Kilometer hat das Vehikel schon auf dem Buckel, viele Einbahnstraßen, Holzwege, aber auch Mainstream-Autobahnen und manchmal sogar unerforschte Schleichwege hat es befahren – und befährt es immer noch. Zumindest so lange es Jahr für Jahr das „Pickerl“ in Form von Subventionen bekommt. Im großen und ganzen ist der Bus trotz seines Alters recht gut in Schuß. Die …
Gemütlich war’s noch nie
Zum Festival der Regionen 2001. Was als Bericht begann und als Kommentar endete. von Ulrike Stieger und Andi Liebl Beim diesjährigen Festival der Regionen wurden in der letzten Juniwoche rund 40 Projekte präsentiert. Mit einer Beteiligung von ca. 400 KünstlerInnen und mit über 1200 Mitwirkenden fanden rund 140 Veranstaltungen statt. Das produktive künstlerische Kapital in Oberösterreich, wie die große Resonanz auf das Festival der Regionen werden durch 137 Projekteinreichungen verdeutlicht, die im Herbst letzten Jahres juriert wurden. Über 100 Projekte konnten also nicht berücksichtigt werden. Im Vorfeld des Festivals bemühte sich das Mittagsmagazin des Linzer Freien Radios, Radio FRO, …
Liebe Würze-Liebhaber*innen, Geschmacksverstärker*innen und Besenftigende!
Den eigenen Senf dazugeben ist mehr als eine Redewendung: Es ist eine Einladung, Position zu beziehen, zuzuhören und möglichst alle dazu einladen.
Kultur statt Krise
Thomas Diesenreiter über die Bedeutung der Freien Szene
„Gebt uns endlich schnelle Leitungen!“
Internet ist nach wie vor der Hype – doch Hypes bleiben immer gerne an der Oberfläche und verheißen auch nicht immer Gutes. Kein Wunder also, daß Kultur- und MedienpolitikerInnen überfordert sind, wenn sie mit den Neuen Informationstechnologien konfrontiert werden. Kein Wunder aber auch, daß die Freie Szene noch nicht alle Chancen des Internet für sich nutzen konnte. von Andrea Mayer-Edoloeyi Die GFK OÖ hat in diesem Kontext die Initiative ergriffen: herausgekommen ist eine Studie von Sabine Bauer, einer Philosophin und Networkerin aus Wien, erschienen im Mai 1998. Ziemlich theoretisch, so gar kein „Internet-Handbuch für Dummys“, aber spannend – und …
Kultur 2000
Das neue Kulturförder-Programm der europäischen Union von Sylvia Amann Im Mai dieses Jahres hat die europäische Union ihren Vorschlag für ein neues Rahmenprogramm für die Kultur der Öffentlichkeit präsentiert. Das Förderprogramm soll im Jahr 2000 in Kraft treten und umfaßt alle Bereiche der bisherigen Kulturförderung (Kaleidoskop, Ariane, Raphael) der EU. Positiv ist primär die Absicht der Kommission im Rahmenprogramm für die Kultur auch der sogenannten Kulturverträglichkeit, wie sie im Kulturartikel (Art. 128 Abs. 4) des Maastrichter Vertrags vorgesehen ist, verstärkt Rechnung zu tragen. In den anderen Politikbereichen der Union außerhalb der Kulturpolitik soll also auf deren Bedürfnisse in Zukunft …
Neue graue Zellen und Frischblut im KUPF-Vorstand!
Die KUPF freut sich über zwei neue Vorstandsmitglieder: Tanja Brandmayr und Nicole Honeck. Wer sie sind, was sie tun und was sie bewegen wollen. KUPF: Neu in der KUPF! Was tun wir jetzt? Tanja Brandmayr: Was zumindest ich jetzt tue – Einfinden in den laufenden Betrieb. Nicole Honeck: Ich habe das Gefühl Verantwortung übernommen zu haben, noch nicht im Großen, aber doch im Kleinen, Mitlesen, Mitdiskutieren, Agieren und Reagieren. Mein Wunsch, mich kulturpolitisch mehr zu engagieren, Netzwerke weiter zu weben und noch mehr über die Machenschaften von Linz zu erfahren, nimmt Formen an, die manchmal mehr als herausfordernd sind, denen …
Den eigenen Senf dazugeben – aber wie?
Die Winterausgabe der KUPFzeitung ist da – zum Schwerpunkt Senf!
Workshop LEADER Transnational
„Leader Transnational Kultur“ ist eine neue, gemeinsame Förderinitiative des Bundkanzleramtes und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Rahmen des Programms für die ländliche Entwicklung / Leader 2014-2020. Die Initiative unterstützt positive Transformationsprozesse in ländlichen Regionen, die mit Mitteln von Kunst, Kultur und Kreativität umgesetzt werden. Workshop am 9. Juni 2016 in Hartberg Der Workshop „Leader Transnational: Kultur & ländliche Entwicklung“ unterstützt den Aufbau von transnationalen Kulturprojekten im Rahmen der Fördermaßnahme „Leader Transnational Kultur“. Im Zentrum stehen zwei Schwerpunktthemen der Maßnahme: Transformation von Berufsfeldern und damit verbundene interkulturelle und kreative Herausforderungen, mit Fokus auf das Thema Handwerk (Inter)kulturelle Antworten auf neue Beziehungsgeflechte …
Von den Möglichkeiten, ein Kulturleitbild umzusetzen
Salzburger Erfahrungen mit einem Kulturleitbild. von Sabine Jenichl Die Kulturförderung sollte in Zukunft nicht mehr von Lippenbekenntnissen abhängen, sondern im Stadtrecht verankert werden. In diesem Sinne initiierte Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) im Jahr 2000 die Entwicklung „des Kulturleitbildes und des Kulturentwicklungsplanes“ der Stadt Salzburg. Unter Miteinbeziehung aller Kulturschaffenden aus den unterschiedlichsten Bereichen wurde, so Schaden, „ein Papier erstellt, das sich von bisherigen Kulturkonzepten ganz wesentlich unterscheidet“. Auf seiner Liste ganz oben stehen „die Förderung zeitgenössischer Kultur, eine transparentere und raschere Kulturförderung sowie der institutionalisierte Dialog mit den Kulturträgern“. Das Anfang Juli vom Salzburger Gemeinderat abgesegnete Papier wurde mit …
Liebe Kulturinteressierte!
Erstmals ein Edithorial
Us, Our Action, Our People: Getting Fired Up
Unter diesem Motto stand Anfang Februar ein Treffen europäischer KulturarbeiterInnen in Brüssel, veranstaltet vom ENCC. Vicy Schuster hat für die KUPF daran teilgenommen, wir haben sie dazu befragt. Was ist eigentlich das ENCC? Das ENCC ist ein Netzwerk von Kulturzentren: European Network of Cultural Centres. In meiner Wahrnehmung ist es eher eine Vernetzungsplattform als eine Interessenvertretung, es organisiert internationale Kongresse, initiiert gemeinsame Projekte und bietet auch ein Austauschprogramm für europäische KulturarbeiterInnen an. Die KUPF ist via IG Kultur Österreich am ENCC beteiligt. Was hast du dort gemacht? Es hat dort verschiedene Arbeitsgruppen gegeben, die sich an aktuellen Themen der Kulturarbeit …
Zu diesem Ereignis darf gepostet werden!
Presseaussendung der KUPF OÖ vom 17. Dezember 2008 zu http://www.freie-medien.at, eine Website die die freie lokale Medienszene initiiert hat.








