Empörung

aber via Medien Teil unserer Wirklichkeit werden, empören wir uns. Und zwar zurecht. Aber was dann? Wie den ebenso selbstgenügsam wie politisch gefährlichen Mechanismen, die diverse Empörungsplattformen wie Facebook und Twitter nahelegen, entkommen? Wie deutlich machen, dass der Empörung mehr folgen muss, als die Zufriedenheit damit, sich auf der moralisch richtigen...

Gekaufte Wahrheit

facts” Sager medial verhöhnen lassen musste, so sehen sich Mateschitz und seine Wahrheitsfindungsredaktion noch vor der ersten faktischen Veröffentlichung heftigem medialen Gegenwind ausgesetzt. Dass im Zuge dessen auch kulturell verbrämte Projekte, wie die Red Bull Music Academy kritisch diskutiert werden, ist gut. Weil derartige Auseinandersetzungen – so sie sachlich geführt...

Analog engagiert

Kommunikationskolumne von Barbara Eppensteiner. Wenn Wahlen vor der Tür stehen, taucht sie verlässlich auf: die Idee, dass die Demokratie über Online­-Beteiligungsprozesse verbessert werden könnte. Diesmal war es einzig Roland Düringer, der in einer seiner gilt! Pressekonferenzen wenig konkret angemerkt hat, dass es «ja das Internet!» gäbe, um neue Formen...

Provokationshoheit

...und rechtsextremer Politik begleiten, funktionieren in zwei Richtungen. Einmal dienen sie der Verhetzung und Verblendung der eigenen WählerInnen und erzeugen Hass. Zudem funktionieren sie als Provokation der Opposition, die durch ständiges Reagieren müssen beschäftigt gehalten wird. Auf Facebook und Twitter kocht Empörung im Minutentakt hoch, der Plan geht auf. Wie...

Entmündigung

Medial – Kommunikationskolumne von Barbara Eppensteiner Es ist ein kurzes Video, das unmissverständlich klar macht, welche politische Kultur Einzug halten wird mit der Regierung, die wir nun bekommen. Obgleich von Politik in ihm kaum die Rede ist. Zu sehen sind vielmehr fast ausschließlich politikferne Alltagssituationen: recht intime, wenn die...
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Ein medienpolitisches Symposium in Linz

Am 18. und 19. Mai diskutieren der Open Commons Kongress und die Medienkonferenz #mediana18 in Linz gemeinsam über Medienpolitik. Die Organisatorinnen Fanja Haybach und Magdalena Reiter im Gespräch.   KUPF: Der Titel des gemeinsamen Symposiums lautet „Vom demokratischen Auftrag medialen Diskurses“. Was ist darunter zu verstehen?   Magdalena Reiter:...
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#frauenlandretten

...Unterschreibt das Frauen*volksbegehren, zeigt ethische Empörung und Solidarität! JETZT! Ein strategisches WIR ist angesagt! Verbünden wir uns! Oona Valarie, Serbest Geschäftsführerin von FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen* in Kunst und Kultur → fiftitu.at     INSEL: Basisfinanzierung einfordern! Das Land Oberösterreich hat einen gesellschaftlichen Auftrag, dem es nachkommen muss....

Barbarisch!?

...eine in Österreich lebende Migrantin über produzierte Feindbilder schreiben, über Auslegungen, die in die Praxis umgesetzt, zu Diskriminierung, Ausgrenzung und, wie es uns in diesem Fall sogar medial vermittelt worden ist, zu unrechten Beurteilungen und Machtmissbrauch führen können. Ausgehend von diesem Fall wollte ich über die Möglichkeiten und Risiken kultureller...

Provokation

Die Ausschreibung zum 11. KUPF – Innovationstopf!

Einreichfrist: 13. Februar 2006

Provokation – Schlagwort. Allgegenwärtig, medial ausgeschlachtet, von Werbung und Politik als Methode, als Instrument eingesetzt, Attraktion heischend, durch Überspitzung übermäßige Reaktionen hervorrufend.

„Das Geschrei der gegenwärtigen Kultur, Politik und Gesellschaft erklärt sich daraus, dass sie sich sofort Gehör verschaffen

Linz09 – Bilanz ziehen?

...einer Tageszeitung, dass Kunst und Kultur nur in der medialen Rezeption und Kritik ihre Wirkung entfalten können. Da diese durch den Medienwandel allerdings im Rückzug begriffen ist, entstehe laut Autor eine große gesellschaftliche Gefahr. Ich lehne diese These als unscharf ab, da hier die mediale mit der allgemeinen Öffentlichkeit verwechselt...

Provokation

Die Ausschreibung zum 11. KUPF – Innovationstopf! Einreichfrist: 13. Februar 2006

Provokation – Schlagwort. Allgegenwärtig, medial ausgeschlachtet, von Werbung und Politik als Methode, als Instrument eingesetzt, Attraktion heischend, durch Überspitzung übermäßige Reaktionen hervorrufend.

„Das Geschrei der gegenwärtigen Kultur, Politik und Gesellschaft erklärt sich daraus, dass sie sich sofort…

Angst hat das Hausruckviertel regiert

...SchülerInnen vorzunehmen, ist heftige mediale Erregung wert. Nicht aber die Tatsache, dass sich weder Direktor noch LehrerInnen gegen einen solchen Eingriff in die Privatsphäre ihrer SchülerInnen verwehren. Diskutiert wird weder die Obrigkeitshörigkeit der PädagogInnen noch geplante Gesetze, die den Weg zum viel beschworenen gläsernen Menschen zum Boulevard machen. Hier liegt...

Editorial

...und Erinnerungskultur und die Ausgrenzung von Menschen und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Sie bilden den historischen Rahmen für viele unserer Kolumnist*innen: Eva Egermann kritisiert in den Crip Chronicles vorweihnachtliche Spendengalas, Dorothea Dorfbauer fordert in der Sozialkolumne auf, die Notstandshilfe zu retten und Barbara Eppensteiners Kommunikationskolumne holt Orwell...

Liebe Kulturinteressierte

...mit ihrer neuen Sozialkolumne. Erstmals ist auch Barbara Eppensteiner mit ihrer Kommunikationskolumne an Bord, sie wird sich regelmäßig mit Versuchen zu Welt und Medien melden. Die Gnackwatsch’n geht dieses Mal an den österreichischen Umgang mit der Förderung von Medien. Die Medienmacher*innen der KUPF sind mit einer Redaktionsklausur ins...

Kollateralschäden

...gerade auch im digitalen Plattformzeitalter essentiell sind. Diesem Thema widmet sich 2018 auch die Konferenz Mediana, die von 18. bis 19. Mai in Linz steigt, Infos unter mediana.at.   Weiterlesen: Ein medienpolitisches Symposium in Linz: Interview mit Fanja Haybach und Magdalena Reiter Kommunikationskolumne: Barbara Eppensteiner schaut fern...

Globale Umbrüche und Geschlechterverhältnisse

...in der Frauen so gut wie ausschliesslich für alle reproduktive Arbeit zuständig waren und entsprechende Mutter- und Kindideologien etwaige Empörung, die sich auf einen Gleichheitsgrundsatz berufen wollte, in Schuld und Versagensgefühlen erstickte. Es ist wohl als allgemein bekannt vorauszusetzen, dass der Prozess, den wir als neoliberale Globalisierung bezeichnen, die Lage...

Tankstelle für Utopien

...ging um Empörung gegenüber dem bevorstehenden Krieg und um Aufrufe zur Mobilisation dagegen, um Friedensapelle, um emotionelle Aussagen bezüglich der politischen Ereignissen in Brasilien, die von allen Vortragenden als ein Zeichen für die ganze Welt gesehen wurden: Es ist möglich, dass die Angst von der Hoffnung besiegt wird. Und es...

Katholischer Fundamentalismus

...breitgetretenen Wirbel um die Keith Haring-Ausstellung in der Neuen Galerie der Stadt Linz im Katholischen Internetmagazin kath.net wie folgt zitiert: „Ich kann ihre Empörung sehr gut verstehen und bin mir sicher, dass die dafür zuständigen Vollzugsorgane auf Grund ihrer Veranlassung die notwendigen Vorkehrungen treffen werden.“ Da fragte man sich, ob...

20 Jahre maiz: „…trauernd trauen wir uns“

…Reichhaltiges Programm mit 20 Workshops, Vorträgen und Diskussionen, Buchpräsentationen, Ausstellung, Performances, Party…Unter dem Motto „trauernd trauen wir uns“ werden wir das Jahr erleben und gestalten. Trauernd denken, trauernd lachen, trauernd diskutieren, trauernd kämpfen, trauernd tanzen, bewusst trauend stören, trauend entwerfen, trauend umsetzen, trauend uns trauen. Trotzdem. Utopie. Hoffnung. Empörung und…

Haben, sein und werden

...auch die Schwiegermütter. Es wird schrecklich gelacht. Und. Die Geschichte der Ausgrenzung ist weitergeschrieben. Im Humor. Im Scherz und in der ach so witzigen Metapher. Da sind der Unterhaltungstext und der politische Text kongruent. Und. Bei Bedarf könnte das Grinsen in Empörung gekippt werden. Das bestimmten die Conferenciers. Die verwendeten...