Splitter

Wissenwertes aus OÖ, vom nördlichen Backwood-Land bis zu Kulturvermerken an südlichen Gestaden

EDITORIAL #78

Aus & vorbei von Udo Danielczyky Jetzt haben wir sie also hinter uns, die sogenannte Jahrtausendwahl in Deutschland. Ein Elefant tritt ab und Schröder an. Der Neue positioniert sich gleich in der neuen Mitte und nicht „nicht links, nicht rechts – sondern vorwärts“ (wie hierzulande für SozialdemokratInnen üblich). Wo/was/wer auch immer diese neue Mitte wieder sein mag, dieses Schlagwort wird mit Sicherheit auch in Österreich auftauchen. Fragt sich nur mehr, wer sich dort positionieren wird. Geschafft haben wir (hier in Linz) auch den EU-Kulturmonat und die KulturministerInnen-Konferenz. Lange erwartet als vermeintliche Höhepunkte eines langen EU-Schwerpunktes (auch) der KUPF in diesem …

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Internationaler Austausch in der Freien Kulturszene

Die KUPF trotzt einem Njet aus Brüssel und Wien und startet ein neues Projekt zur Verbesserung der europäischen Kooperation im Kulturbereich.   von Sylvia Amann Mitte August hat die KUPF ihr Projekt „Internationaler Austausch der Freien Kulturszene“ gestartet. Für die KUPF betreut Martynas Rusteika, ein engagierter Praktikant aus Litauen, das Projekt. Der Journalistikstudent aus Vilnius wird ein halbes Jahr in Linz bleiben. Ziel des Projekts ist es, engere Kontakte zwischen Kulturinitiativen aus Oberösterreich und kulturellen Organisationen hauptsächlich aus Osteuropa zu knüpfen und einen regelmäßigen PraktikantInnenaustausch aufzubauen. Weiters soll ergründet werden, wie ein internationaler Austausch bzw. eine verstärkte Zusammenarbeit der freien …

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Bitte keine Kanten

Europäischer Kulturmonat Linz – Bitte keine Kanten   von Martin Lengauer Einen September lang durfte sich Linz mit dem EU-Prädikat „Europäische Kulturmonatsstadt“ schmücken. Die heimische Kunst- und Kulturszene war von den Stadtvätern eingeladen, das Thema „Job, Net, Gen, Fun“ in Projekten zu bearbeiten. Ein glatter Erfolg, meinen die Linzer Kulturpolitiker. „Themenverfehlung“, höhnen die Kritiker. Die KUPF wollte es genauer wissen und lud zu einem Streitgespräch ins Studio von Radio FRO. Mit Martin Lengauer und Martin Wassermair diskutierten Christian Denkmair, Organisationsverantwortlicher im Linzer Kulturamt, und Gunther Trübswasser, Kultursprecher und Landtagsabgeordneter der Grünen Oberösterreichs. KUPF: Gunther Trübswasser, du hast im Vorfeld des …

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0,0… % Kulturausgaben

Kulturpolitikerinnen und Journalisten stellten sich am 29. Juni 1998 auf Einladung der KUPF – Kulturplattform Oberösterreich in der Linzer Stiftergalerie der Diskussion zur Zukunft der EU-Kulturpolitik. Mitdiskutiert haben: Angela Orthner (Erste Präsidentin des OÖ. Landtags), Dr. Hilde Hawlicek (Europa-Abgeordnete, Vizepräsidentin des Kulturausschusses im Europäischen Parlament) sowie Mag. Michael Jungwirth (Journalist, Brüsselkorrespondent mehrerer österreichischer Tageszeitungen)   von Sylvia Amann Das Projekt „EG“, das nach dem Zweiten Weltkrieg initiiert wurde, hat sich die letzten Jahrzehnte als Wirtschaftsunion etabliert. Letztere wird nun als Währungsunion komplettiert. Erst seit dem Maastrichter Vertrag hat man sich gesagt, daß die Europäische Union doch mehr sein sollte. Die …

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Lieder?… – Wie machen nicht Lieder, sondern Theater!

Unter diesem griffigen Titel publiziert die KUPF – Kulturplattform Oberösterreich jetzt eine Studie, die sich die Aufklärung von Mißverständnissen rund um die EU-Förderungen von Kunst und Kultur zum Ziel setzt. Basis für die umfassende Arbeit ist die Veranstaltungsreihe der KUPF „EU – Kulturregion – OÖ“, die von März bis Juni 1998 an vier Abenden ExpertInnen und PraktikerInnen dieser komplexen Materie zu öffentlichen Podiumsdiskusssionen versammelt hat.   von Sylvia Amann Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt Möglichkeiten für Kunst- und Kulturprojekte von EU-Förderungen zu profitieren, nur der Weg bis zur tatsächlichen Auszahlung ist meist lang. Das erste Hindernis sind die meist …

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Promille für’s Millennium

Europas KulturministerInnen trafen sich von 10. – 12. September zu einer informellen Konferenz in Linz. Zur Debatte stand die grundsätzliche Orientierung der EU-Kulturpolitik im Hinblick auf die Erweiterung der Union. Die (Un)Wichtigkeit des Treffens spiegelt sich in den geplanten Budgets wieder.   von Martin Lengauer Das unablässige Kreisen des Hubschraubers verhieß Bedeutsames. Auch zu ebener Erd‘ gab man sich geschäftig. Dutzende Polizisten patroullierten rund um das Linzer Design-Center, während im Inneren der „Tennishalle“ (Thomas Trenkler, „Der Standard“) fieberhaft letzte Vorbereitungen für die „informelle Ministerkonferenz für Kultur und Audiovisuelles“ getroffen wurden. Sekrätere, Dolmetscherinnen und Journalisten aus ganz Europa wuselten hin und …

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Der Stand der Dinge

An der Schnittstelle zu den Neuen Medien und scheint der Förderungsdschungel für Kulturinitiativen momentan noch wirr und unduchschaubar. Was nicht zuletzt an einer fehlenden klaren Position des Landes OÖ liegt. Das Land OÖ vergibt jetzt auf Betreiben des Landeskulturbeirates eine Machbarkeitsstudie, um den Umgang mit diesem Bereich festzulegen.   von Udo Danielczyk Im letzten Vorschlagspaket des Landeskulturbeirat haben sich gleich zwei Fachbeiräte sich der Neuen Medien angenommen. Der Fachbeirat VI (zuständig für die Kulturinitiativen; Vorsitz: Franz Kornberger) legt das Hauptaugenmerk auf die Erstellung einer Datenbank zur Präsentation von oö. KünstlerInnen und Kultureinrichtungen, flankiert von begleitenden Maßnahmen wie Veranstaltungsdatenbank im WWW, …

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Knochenarbeit für die Community im Cyberspace

Die Studie „Medium Internet und die Freie Szene“ der OÖ. Gesellschaft für Kulturpolitik hat den Grundstein gelegt. Jetzt soll ein von KUPF und servus.at gemeinsam entwickeltes Positionspapier dem Ziel der Errichtung eines „Cultural Highway“ politisch Nachdruck verleihen. Über die Bedeutung der Netzwerkkultur und die Strategien ihrer Verwirklichung diskutierten an einem Round-Table Sabine Bauer (Studienautorin), Gerfried Stocker (Leiter des AEC), Gabi Kepplinger, Bert Estl, Tom Lehner (alle servus.at) mit Udo Danielczyk und Martin Wassermair.   von Martin Wassermair Wassermair: Wir sollten mit zentralen Fragen beginnen: Worin liegt eigentlich die Bedeutung, mit Kulturinitiativen in den Cyberspace zu gehen? Wo liegen die Möglichkeiten …

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