Einblicke in die Kulturarbeit. Kuratiert von Renée Chvatal.

Vorstand der KUPF OÖ 1998
KUPF Organisationshandbuch, 2009
Das KUPF Organisationshandbuch (1997-2009) ist ein Leitfaden für zivilgesellschaftliche Organisationen: Es vermittelt Grundlagen zu Projektmanagement, Versicherungen und Buchhaltung und bietet Orientierung für rechtssichere Strukturen. Die fünfte und letzte überarbeitete Auflage erschien 2009.

KUPFakademie
Die KUPFakademie entstand, um Weiterbildungsangebote stärker an den realen Arbeitsbedingungen von Kulturinitiativen in Oberösterreich auszurichten. Dass es dafür einen Bedarf gab, stellte Friederike Müllegger 2006 in einer Erhebung mit 15 Mitgliedsvereinen der KUPF OÖ fest. Die Interviews wurden analysiert und ausgewertet, um ein differenziertes Bild der Arbeitsrealitäten zu gewinnen.
Auf dieser Grundlage wurde 2006 die KUPFakademie entwickelt und 2007 erstmals umgesetzt. Das Programm umfasste zentrale Bereiche der Kulturarbeit, darunter Projektmanagement, Marketing, Medienarbeit, Schreiben und Kunst im sozialen Raum. Seither wurde die KUPFakademie kontinuierlich weiterentwickelt und an veränderte Bedingungen angepasst – etwa an zunehmende Komplexität, Digitalisierung und knapper werdende Ressourcen im Kulturbereich.
Heute bietet die KUPF OÖ nicht nur Workshops sondern auch eine digitale E-Learning-Plattform an, die ortsunabhängig flexible und niederschwellige Weiterbildungsangebote ermöglicht. Damit unterstützt sie Kulturtätige gezielt in ihrer Professionalisierung. Auch der zertifizierte Kunst- und Kulturmanagementlehrgang von KUPF OÖ und BFI OÖ wird jedes Jahr gut angenommen. Bis 19. Juni kann man sich noch für den Lehrgang 2026/27 anmelden.

Politischer Round-Table 1997
KUPF-Innovationstopf, 2010
Der KUPF-Innovationstopf (1995 – 2016) wurde von der KUPF OÖ gegründet, um oberösterreichische Kulturinitiativen und Kunstarbeitenden biennal bei neuen kritischen Impulsen zu unterstützen. 2016 umfasste er 70.000 € plus 15.000 € für interkulturelle Projekte. Seit 2021 wird er mit 100.000 € Förderung unter dem Namen EXTRA vom Land OÖ und der KUPF OÖ wieder vergeben. Bis 15. Juni 2026 kann für EXTRA27 eingereicht werden.

KultUrwald, seit 2021

Rettet das Kulturland OÖ, 2017
Ende 2017 organisierte die KUPF OÖ gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen Kräften und kultureller Prominenz die Initiative #kulturlandretten. Diese Initiative kämpfte gegen die enormen Kürzungen im oö. Kulturbudget unter einer schwarz-blauen Landesregierung an – mit Demonstrationen, medialer Berichterstattung, auch auf Social Media. 17.000 Unterschriften wurden Landeshauptmann Stelzer überreicht.2025 hat die KUPF OÖ das Label und Website den Kolleg*innen der IG Kultur Steiermark übergeben, da diese ebenso von starken Einschnitten durch die neue blau-schwarze Landesregierung bedroht sind. Die Kampagne dort läuft weiterhin.





























