Kulturverein Willy

Der Kulturverein Willy

Das erste vom Kulturverein Willy organisierte Festival des Politischen Liedes 1997 stand unter dem Motto „Gegen Rassismus/Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“. 1999 folgte dann das zweite Festival „gegen die neoliberale Invasion“. Schließlich widmeten wir das dritte Festival 2002 dem „Widerstand in Österreich (Schüssel) und in Italien (Berlusconi)“. 2003 stand für „Stoppt GATS – gegen den Ausverkauf öffentlicher Dienstleistungen“ und 2004 stand unter dem Motto „Ein soziales Europa ist notwendig!“. 2005 wurden die „passionierten Proleten“ aufgeführt, ein über 3 Stunden dauerndes Werk über die Entwicklung von der ursprünglichen Akkumulation des Kapitals bis zur finalen. Im Jahr 2006 war das Thema „ Willy va a Cuba“ gefolgt von „Change the World“ 2007 und 2008.

Der Kulturverein Willy ist ein Zusammenschluss von lieben Menschen, die ihre Sehnsucht nach politischer Kultur durch die Organisierung eines Festivals befriedigen wollten. Willy – so hieß auch die Partisanengruppe des Antifaschisten und Kommunisten Sepp Pliseis im Salzkammergut. Diese Partisanen leisteten aktiven Widerstand gegen die Nazidiktatur und verhinderten unter anderem die Sprengung eines Bergwerkstollen voller Kunstschätze, die die Nazis – vorher aus ganz Europa zusammengestohlen – lieber vernichtet sehen wollten als in den Händen der Alliierten.

Der KV Willy will hier und jetzt Widerstand leisten gegen Kulturzerstörung und Verhinderung der Entfaltung der Persönlichkeit. Es geht vordergründig gegen Minderheiten, in Wahrheit aber gegen Mehrheiten: denn noch immer sind die Ausbeuter und Unterdrücker in der Minderheit. Sie bedienen sich nur viel besserer Methoden als die Mehrheit und – vor allem sie haben die Macht.

Wir haben die Solidarität. Und das hat sich auch bei den Festivals gezeigt.

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