Workshop

SUGAR-SWING ENNS // TANZWORKSHOP // LINDY HOP BASICS I

22.9.2019, 16:00 Uhr - 18.9.2019, 18:15 Uhr
Zuckerfabrik Enns

Workshop am
Sonntag, 22. September 2019, 16.00 – 18.15 Uhr

Tanz-Workshop „Lindy Hop Basics I“ 16.00 – 18.15 Uhr
TrainerInnen: Marlies S. Müller und Ralph Aichern

Workshop-Beitrag: € 24.-

zuvor Tanz-Workshop: “20th-Charleston” 13.00 -15.15 Uhr
Kombi-Preis: € 40,–
Anmeldung: zkure@servus.at

Die Themen der Klassen sind in sich geschlossen, sodass der modulare Aufbau auch das Buchen einzelner Blöcke ermöglicht.
Anmeldungen mit und ohne Partner/-in sind willkommen.

Bitte mitbringen: bequeme Schuhe mit rutschigen Sohlen (z.B. Leder), Handtuch, Wasserflasche, Wechselkleidung.

ab 19.30 Uhr Social Dance – Swing-Tanzabend
Da könnt ihr Erlerntes gleich ausprobieren!
Mit Musik der 1920er bis 1940er Jahre
Eintritt frei!

Historisches:
Swing-Tänze wie Lindy Hop, Balboa, Charleston und Shag begeistern weltweit viele Menschen jeden Alters. Sie entstanden vor und während der Weltwirtschaftskrise durch den Einfluss afroamerikanischer Musik- und Tanztraditionen in US-amerikanischen Städten.

Dort entwickelte sich Ende der 1920er-Jahre diese leicht tanzbare Swing-Musik durch zahlreiche Live-Radio-Übertragungen zur vorherrschenden Populär- und Unterhaltungsmusik und viele Menschen fanden in den neuen ausgeflippten Tänzen Ablenkung und Entspannung vom harten Leben und der Not.

Im deutschsprachigen Europa war Swingtanzen zeitweise verboten, weil Swing für das Nazi-Regime “entartete” Musik war und vielen kritischen jungen Menschen als Zeichen des Widerstands und der Abgrenzung gegenüber der Hitler-Jugend diente. Dieses Autonomie- und Freiheitsstreben brachte viele der sogenannten Swing-Kids in Umerziehungs- oder Arbeitslager.

In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg veränderten sich schließlich die Musikrichtungen und es entstanden weitere Tänze wie Jive, Boogie und Rock’n’Roll.

Seit den 1990er Jahren boomt wieder das Revival der Swing Ära und ihrer charakteristischen Musik auf der ganzen Welt. Wer die Grundschritte beherrscht, kann weltweit tanzen. Es gibt weder strenge Regeln noch feste Tanzpartner, aber viel Raum für Improvisation und Kreativität. Bei Tanz-Events, dem sogenannten Social-Dance, bilden sich Tanzpaare für die Dauer eines Songs, vielleicht auch zwei oder drei. Was dabei rauskommt ist Spaß und pure Lebensfreude.

 

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