Literatur

Open Air Lesungen mit Daniel Glattauer und Katherina Braschel

29.6.2021, 19:00 Uhr - 29.6.2021, 22:00 Uhr (ics/ical Kalender Download)
Garten der Geheimnisse

Daniel Glattauer
Vergnügliches zum Wahnsinn des Alltags
Was wäre die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ ohne sein berühmtes „Einserkastl“ auf dem Titelblatt? Der unter dem Kürzel „dag“ bekannte Daniel Glattauer tobte sich hier zweimal die Woche aus. Seine „Narrenfreiheit“ (Kissler, Alexander in: Süddeutsche Zeitung vom 6.2.10) nützte der Wiener Autor und Journalist dazu, um alltägliche mehr oder weniger spektakuläre Ereignisse, zwischenmenschliche Unzulänglichkeiten und andere Absurditäten und Vergnüglichkeiten zu kommentieren.
In seinem neuesten Band „Vergnügliches zum Wahnsinn des Alltags“, dem Nachfolger von „Schauma mal“ und „Mama, jetzt nicht!“ tummeln sich die beliebtesten Kurzprosatexte des Kolumnisten. Es sind typisch österreichische Texte, nämlich: „Geschichten, die das Leben nur deshalb nicht schreibt, weil das Leben nicht schreiben kann“ (Glattauer 2009: Klappentext).

Daniel Glattauer, geboren 1960 in Wien, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte. Er gilt spätestens seit dem Beststeller „Gut gegen Nordwind“ (2006) zu den erfolgreichsten österreichischen Autoren der Gegenwart. Vielen „Standard“-Leser*innen ist er aber schon viel länger ein Begriff: Von 1989 an arbeitete er 20 Jahre lang bei der Wiener Tageszeitung, er schrieb Kolumnen und Gerichtsreportagen.
Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind auch als Hörbücher, Hörspiele und Theaterstücke erfolgreich.

 

Katherina Braschel, aufgewachsen in Salzburg, lebt und arbeitet seit 2011 in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft ebendort.
Sie ist Redaktionsmitglied des Literaturmagazins &radieschen, in dem sie auch die Kolumne querstrich bespielt und Mitveranstalterin der Lesungsreihe AnnoLiteraturSonntag.
Sie ist Preisträgerin des Rauriser Förderungspreis 2019 für ihren Text Das gute Bild.
Ebenfalls 2019 erhielt sie den Exil-Literaturpreis für Autor*Innen mit Deutsch als Erstsprache, den Wortmeldungen Förderpreis der Crespo Foundation Frankfurt und war Zweitplatzierte beim Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerb von fm4.
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (u. A. PS – Politisch schreiben, SALZ, mosaik, Erostepost,…).
2020 erschien ihr Debüt es fehlt viel in der edition mosaik.
Sie glaubt an feministische Solidarität, gutes Bier und die zarte Macht der Sprache

Mehr Informationen: https://www.eventim-light.com/at/a/5ffc04ac8f154f653b5f36d6/e/6076f6935dcb8d58460dc7b4/
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