Literatur

Lesungen, Gespräche. Das Prosadebüt.

3.11.2021, 19:00 Uhr - 19.10.2021, 17:28 Uhr (ics/ical Kalender Download)
RÖDA Steyr

Zeitschriftenpräsentation mit Lesungen

Kaśka Bryla, Jessica Beer, Eva Schörkhuber, Sabine Scholl
PS – Politisch Schreiben #6: Das Prosadebüt
PS – Politisch Schreiben. Anmerkungen zum Literaturbetrieb ist eine seit 2015 jährlich erscheinende Literaturzeitschrift aus Leipzig und Wien.
Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Prosadebüt: Darin heißt es: „DEBÜT OR NOT DEBÜT“ (PS – Politisch Schreiben, Ausgabe 6). Doch, was ist das überhaupt – das Politische Schreiben? „Wir fragen, wer sagt was und was sagt wer. […] Politisch Schreiben meint, Fragen nach Zusammenhängen und Abhängigkeiten stellen. Wovon wir ausgehen: Schriftsteller_innen sind nicht neutral. Wir schonen uns nicht. […] PS richtet sich an alle, die Literatur schreiben, verwerten, damit Geld machen und wie wir, bei all dem immer schon einen Tiger im Hirn hatten“ (PS – Politisch Schreiben, Homepage).

Kaśka Bryla ist Gründungsmitglied und Redakteurin der Literaturzeitschrift PS. Sie wuchs zwischen Wien und Warschau auf, studierte in Wien und Leipzig. Seit 2016 gibt sie u.a. Kurse zu Kreativem Schreiben für Häftlinge und für Menschen mit Migrationshintergrund. 2020 brachte sie ihren ersten Roman „Roter Affe“ heraus.

Jessica Beer ist Beirat der Literaturzeitschrift PS. Sie lebt und arbeitet in Wien als Lektorin, Übersetzerin und Lehrende in Schreibwerkstätten. Zudem engagiert sie sich für Minderheiten, zum Beispiel im „Institut für die Geschichten der Gegenwart“ und im Vorstand der „Initiative Minderheiten“.

Auch Eva Schörkhuber ist Teil der PS-Redaktion. Sie stammt aus St. Pölten, wuchs in Oberösterreich auf, studierte in Wien und gewann mit ihren Büchern bereits etliche Preise, u.a. den Exil-Literaturpreis 2012 und den Theodor-Körner-Preis 2013. Zudem organisiert sie die Wiener Soundspaziergänge.

Sabine Scholl lehrt seit 2001 an verschiedenen Instituten Literarisches Schreiben, u.a. an der Universität für Angewandte Kunst Wien, dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität der Bildenden Künste Berlin. In ihren oft preisgekrönten Romanen stellt sie Frauen in den Mittelpunkt. Und: „Solange eine Bevorzugung von Heldinnen reflexhaft das Urteil, dies sei eine gegen Männer gerichtete Bewegung, evoziert, wird sie damit nicht aufhören“ (PS – Politisch Schreiben, Autor_innen).

Mehr Informationen: https://röda.at/
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