21 | SpotsZ

Verein SpotsZ | Tanja Brandmayr | spotsz@servus.at
Antragsumme: 9.000

spotsZ versteht sich als freies Zeitungsexperiment, welches Linzer Kulturleben, Kunstschaffen und Stadtbild beleuchtet. Primärer Fokus von spotsZ sind die Produktionen und ProtagonistInnen der freien Szenen verschiedenster Kunstsparten.

Jurierte Projekte KUPF-Innovationstopf 2007

Am Donnerstag, 26. April und Freitag, 27. April 2007 fand im KunstRaum Goethestraße die öffentliche Jurysitzung zum KUPF-Innovationstopf 2007 statt.

Nach einer intensiven Zeit der Diskussion und Auseinandersetzung , wurden am Freitag Abend folgende 11 Projekte aus 60 eingereichten ausgewählt:

Wo sind die Frauen? Frauenforum Salzkammergut

Mario & Lisi kochen Röda Steyr

Gender Clubbing Kollektiv Gender Clubbing

capture your city Stadtwerkstatt Linz

Street Training Verein KunstRaum extended

Dezentral! Dezentral! Freies Radio Freistadt

Pervers und kwirr* Kollektiv, Perry Baumgartinger

Treff-Punkt Kino Kulturfabrik Helfenberg

Hybride Körper – Rhizomatisches Begehren Forum für Interkulturalität

20 | European Forum for Garden- and Outdoor Design – Vorbereitung EU-Projekt

Atelier Wels | Günther Ecker | atelier.wels@utanet.at
Antragsumme: 5.673,50

Bei diesem Projekt, initiiert vom Kulturverein „Atelier Wels“, soll auf einem noch festzulegenden Areal eine Freiluftgalerie errichtet werden. Präsentiert werden Gartendesign und Außenraumdesign (Aufenthaltsräume, Design mit Pflanzen und Materialien, Objektdesign ( Außenraum-Möblierungen wie Brunnen, Bänke, Sonnensegel), neue Materialien, Kunstobjekte und Installationen im Kontext mit darstellender Kunst.

10 | Feminism in practice

FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur | Katja Haller | fiftitu@servus.at
Antragsumme: 12.100

Mit dem Projekt „feminism in practice“ möchte FIFTITU% anhand konkreter Maßnahmen Gender Mainstreaming und Diversity für die Kunst und Kultur besser nutzbar machen.
FIFTITU% erarbeitet ein Handbuch, das über Gender Mainstreaming, Frauenkulturarbeit und Diversity in Kultureinrichtungen informiert. Checklisten und Best Practice Beispiele geben praktische Hilfestellungen für Kulturinititativen, Kulturinstitutionen und KünstlerInnen.

54 | Kinderatelier

Kollektiv | Regina Pillgrab | reginapillgrap@gmx.at
Antragsumme: 3.000

Im Malatelier werden Bedingungen fuer den freien, spontanen und kreativen Ausdruck von Kindern und Jugendlichen geschaffen. Das Malatelier ist zu verstehen als Schonraum, indem Kindern und Jugendlichen ohne Erwartungen der Erwachsenen, das Aufspueren und das Ausdruecken mit Pinsel und Farbe eigener innerer Bilder ermoeglicht wird. Wirklich eigenschoepferische bildliche Darstellungen von Kindern gehen immer mehr verloren, sind aber von wesentlicher Bedeutung fuer die Persoenlichkeitsentwicklung unserer Kinder.

Daten & Fakten zum IT07

Einen Überblick über die Einreichungen zum 12ten KUPF-Innovationstopf sowie Fakten zu den diesjährigen Einreichungen enthält folgender Artikel.

Einreichungen: 60
gewünschte Gesamtfördersumme: 511.886,85
Gesamtbudgets laut Ansuchen: 1.008.914,59

Geografische Verteilung:
Linz: 33 Einreichungen
Wien: 2 Einreichungen
Rest oö: 25 Einreichungen
Rest ö: keine Einreichungen

EinreicherInnen nach Geschlecht:
Reine Frauen-Gruppen: 11
Reine Männer-Gruppen : 8
Gemischte Gruppen: 41

Institutioneller Hintergrund:
Vereine, Initiativen: 28
KUPF-Mitgliedsvereine:17
Kollektive: 15

Alle Kurzbeschreibungen im pdf-Format
hier

Übersicht Einreichungen – Links zur Kurzbeschreibung

1 Dialog

33 | Sambia Road Show

Kollektiv | Sandra Hochholzer | sandra.hochholzer@fro.at
Antragsumme: 3.200

Das vorliegende Vorhaben ist eine Workshopreihe, in der Linzer und Welser SchülerInnen der 7. Klasse im Rahmen eines außerschulischen Projekts gemeinsam und unter fachmännischer Betreuung 5 halbstündige Radiosendungen inhaltlich als auch formal erarbeiten. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist das Projekt „tonga.onair„, in dessen Mittelpunkt der Aufbau eines freien Radiosenders an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe steht.

Wir sind eine Gruppe von RadioaktivistInnen, die sich den künstlerischen

12 | Una cosa della famiglia

Kollektiv | Nicole Bogendorfer | nicole.bogendorfer@servus.at
Antragsumme: 2.120

Die AktivistInnen des Projekts begeben sich auf die kulturgeschichtliche Spurensuche von Tatorten, die mit Kämpfen um die Vormachtstellung von einzelnen Familien in Dörfern in Verbindung gebracht werden können. Aus Ausgang dienst Sizilien mit jenen historischen Orten, an denen Familien um Zitrusplantagen und später um Schwefelminen kämpften und sich blutige Auseinandersetzungen lieferten.

44 | Theaterlehrlingswerkstatt

Kulturverein Simonetta | Jean Mason | w.mason@eduhi.at
Antragsumme: 4.700

In einer dreitägigen Theaterlehrlingswerkstatt im Kulturzentrum Simonetta in Helfenberg erhalten 12 bis 16 Jugendliche aus der Region Helfenberg und aus Südböhmen Einblick in professionelle Theaterarbeit und Technik. Diese Erfahrungen werden in einer anschließenden professionellen Theaterproduktion „Venus und Adonis“ von John Blow durch Opera da Camera von den Jugendlichen eingebracht.

34 | Jugend auf dem Lande

Kollektiv | Philippe Gerlach | philippe.gerlach@ufg.ac.at
Antragsumme: 5.000

„Jugend auf dem Lande“ ist ein internationales Fotoprojekt, an dem 25 junge Photographen aus Österreich, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Polen, Rumänien und England zusammenarbeiten.

13 | Plotzhiasch

KV WOAST | Thomas Kriechbaumer | info@woast.at
Antragsumme: 10.800

Das Projekt „Plotzhiasch“ soll einen Rahmen für die Hinterfragung von Traditionen, Werte, Normen, Lebensstile und Machtstrukturen schaffen. Durch die Absteckung und Markierung eines Reviers nehmen die Platzhirschen (diese sind beispielsweise Kulturschaffende, Interessierte, Künstler,…) einen Raum für sich in Anspruch, in welchem das typische Verhalten, nämlich Revierkämpfe, Duftmarkierungen und „Deckenwechsel“ (durch Diskussionen, Workshops, aktionistische Experimente,…) stattfinden kann.

45 | Zeitschrift von LeserInnen

KV Dezibel | office@dezibel.cc
Antragsumme: 20.480

|Mit dem Projekt schafft DEZIBEL eine mediale Plattform für Jugendkultur und baut so eine Verknüpfung der verschiedenen Bereiche der regionalen und überregionalen Jugendkultur auf. Grundsätze der Zeitschrift sind ein offener Zugang, das Bieten von medialen Freiraum zur Veröffentlichung eigener Ideen und Gedanken, das gezielte in Szene setzen von jungen NachwuchskünstlerInnen und Berichterstattung über gesellschaftliche sowie kulturpolitische Entscheidungen, Strukturen und Vorgänge bzw. das kritische Hinterfragen davon.