Förderpolitiken!

...Das spiegelt sich in den Budgetzahlen wider, die in diesen Jahren, Anfang der 90er, sehr stark gestiegen sind.   KUPF: Hat es, bezogen auf den Wandel des kulturellen Feldes, einen Reaktionsbedarf gegeben? Damit meine ich, dass Initiativen entstanden sind, die ein spezielles Segment der Kulturarbeit abdecken wie MigrantInnen, Frauen, Medien,...

Ein stetiges Wachsen

...Der Verein bezweckt einerseits, Jugendlichen und Interessierten die Hip Hop Kultur näher zu bringen, und andererseits auch die Infrastruktur der bereits bestehenden Szene zu fördern. Hip Hop wird medial mittlerweile beinahe ausnahmslos als hirnlose Gangstermusik mit frauenfeindlichen Texten und peinlichen Autos transportiert. Das liegt an den Medien, aber eben nicht...

»Was kann Radio?«

...bei FRO wird beispielsweise auch nach Bedürfnissen gestaltet, die nicht wahnsinnig viel mit den ProgrammmacherInnen zu tun haben. Das würde ich eher auf die Seite einer kultur- und medienpolitischen Ausrichtung stellen. Also medienpolitischen Ausrichtung stellen. Also diesen Auftrag gibt’s schon. H.S.: Also ich mache den Job ziemlich genau seit 4...

Innovationstopf 2012: Die jurierten Projekte

…Frauen und ihren Möglichkeiten sowohl die gläserne Decke zu brechen, als auch den gläsernen Boden zu durchleuchten.

Ein Projekt von: Pangea – Interkulturelle Medienwerkstatt Pangea ist ein Kulturverein an der Schnittstelle von sozialer- und kulturpolitischer Arbeit, wo politischer Antirassismus offen gelebt wird. Wir offerieren niederschwellige Zugänge zu neuen Informationstechnologien…

Innovationstopf 2006 – PROVOKATION

...oder Schwarz Sehen!“ ist ein Medienprojekt, das auf verschiedenen medialen und gesellschaftlichen Ebenen ein differenziertes, den Lebensrealitäten der Teilnehmenden entsprechendes Bild vermitteln soll. Verwendete Medien: Freies Radio, Kooperationen mit befreundeten Medien (Versorgerin, KUPF-Zeitung …), Ausstellung im öffentlichen Raum. Vier Frauengeschichten als Präsent für Wels | Sylvia Köchl, Christa Putz Marianne,...

Und jetzt, Herr Fuchs?

...eine Anschubfinanzierung zu leisten, wir von Linz09 waren daran jedenfalls nicht beteiligt. Ein Wort noch zur Linzer Medienlandschaft. Ich hüte mich vor einer pauschalen Aussage, das wäre auch unfair gegenüber den Medien wie zum Beispiel der Kronenzeitung, die Linz09 kritisch, aber fair begleitet haben. Aber es war schon eine unvergleichbar...

Splitter & Termine

...Kunst- und Kulturprojekte realisiert werden. Infos: Kunsthaus Burg Obernberg, Margit Hofer, Tel.07758-4010   Neue Medien Machbarkeitsstudie des Landes bald fertig Laut Information von Mag. Hochleitner vom Land OÖ wird die Machbarkeitstudie „Neue Medien“ im September fertig. Diese Studie wurde vor 2 Jahren in Auftrag gegeben, um die Entwicklungsrichtung der Kultur...

Ergebnisse der IT04 Jury

nicht vermittelt werden.

Mit interessierten TeilnehmerInnen wollen wir Fragen wie Kontextualisierung des eigenen Schreibens im gesellschaftlichen und medialen Umfeld, Verhältnis zu Quellen, Objektivitätsverständnis, kollektives Arbeiten vs. Einzelkämpfertum, Freiräume und Arbeitsverhältnisse in kommerziellen Medien, Stellung und Zweck nicht-kommerzieller Medien etc. behandeln. Die Veranstaltung in Oberösterreich soll zwei Zwecken dienen: Erstens…

Knochenarbeit für die Community im Cyberspace

...zu wenig bewußt, daß die Frage von elektronischen Medien-Netzwerken, von digitalen Kommunikationsnetzwerken wirklich eine kulturelle Dimension hat, die auch außerhalb der Medienkunst wichtig ist. Diese ist eine traditionelle Kunstarbeit mit elektronischen Mitteln, das andere aber eine wichtige gesellschaftspolitische Arbeit. Somit wird ein langer Dialogprozeß darüber notwendig sein, wie es gelingt,...

PA Freie Radios: Seit 15 Jahren legal konsumierbar

…nicht nur Informationsmedien, sondern vor allem Kommunikationsmedien, die Diskussionsräumeeröffnen und Identität stiften”, betont Andreas Wahl, Obmann des Verbands der Freien RadiosÖsterreich. Denn Nichtkommerzielle Medien tragen als freie Artikulationsmedien aktiv zum Erhalt derkleinräumigen, kulturellen Identität Österreichs bei – abseits vom Markt tauglichen Mainstream.

Doch der Kampf der RadioaktivistInnen, der in den…

Sonne, Strand – oder Wüstensand?

...die SP die Bildung zur Kulturpolitik zählt und ein wenig mit Kraut und Rüben durcheinander kommt, lassen wir durchgehen. Wir wollen nicht kleinlich sein. Immerhin wird das Theater Hausruck erwähnt, die Vermittlung von Medienkompetenz in einem Satz mit der Förderung von nichtkommerziellen Medien genannt. Lustig: „Die Blasmusikkapellen können ganz andere...

Kulturhauptstadt werden wollen

...Medien, Gewerkschaften, Kirchen, Kammern, Sport- & Sozialvereine sind allesamt Player einer potentiellen Kulturhauptstadt und müssen sich von Beginn an in die Prozesse reklamieren. Die Zivilgesellschaft kann Motor eines breit angelegten Bewerbungsprozesses sein, der möglichst viele Menschen via Medien, Workshops, Konferenzen, Projektideen und mehr einbindet. Und es ist eindeutig der Job...

Das „Ende der Gemütlichkeit“

...die Praxis des Festivals. Wieweit entspricht sie noch dem Grundgedanken3? Wie hoch ist der Stellenwert von Nachhaltigkeit und Partizipation beim FdR? Nachhaltigkeit im Sinne einer bewusstseinsstiftenden und diskussionsfördernden Weiterentwicklung des gesellschaftlichen Klimas; Partizipation als wesentliches Element um diese Weiterentwicklung zu fördern. Wie sieht es grundsätzlich hinsichtlich des Selbstverständnisses des FdR...

„wer fürchtet sich vorm schwarzen haus..?“

...aus dem medienkunst-kollektiv kuda.org dazu, ihr gebäude schwarz anzumalen. Zoran pantelić, der gründer der ngo, die übersetzt »wohin« heißt, sieht im fokus seiner arbeit die forschung über neue kulturelle beziehungen, zeitgenössische kunstpraxis, und soziale fragen der gesellschaft. durch vernetzung von künstlern, wissenschaftlern und medien ist kuda.org eine wichtige plattform alternativen...

Maschine brennt – Stellungnahme der Freien Szene zur aktuellen kulturpolitischen Situation in Linz

Was braucht die Kultur?

Um eine Kultur zu fördern, in der Kunst und Kultur gemacht, rezipiert, gelebt, angeregt und anregend werden können, bedarf es bestimmter Bedingungen. Zu diesen Bedingungen gehören Zeit — frei von Produktionszwängen, um sich auszutauschen, nachzudenken, Gedanken weiter zu spinnen — und Raum, wo Menschen zusammen kommen,

Positionspapier: Maschine brennt (2008)

Stellungnahme der Freien Szene Linz zur aktuellen kulturpolitischen Situation in Linz

Was braucht die Kultur?

Um eine Kultur zu fördern, in der Kunst und Kultur gemacht, rezipiert, gelebt, angeregt und anregend werden können, bedarf es bestimmter Bedingungen. Zu diesen Bedingungen gehören Zeit — frei von Produktionszwängen, um sich auszutauschen, nachzudenken,

Zuwachs

...keine Unbekannte: Etliche Beiträge in der KUPF-Zeitung bzw. im KUPF-Radio drehten sich bereits um diese bemerkenswerte Linzer Initiative, die im Spannungsfeld von Kultur- und Sozialarbeit agiert. Pangea geht aus einem Projekt des KUPF-Mitgliedvereins MEDEA hervor und ist erst seit 2005 ein eigenständiger Verein. Herzstück der Arbeit ist die multikulturelle Medienwerkstatt...

„Klar doch – Wir sind Familie“

Jury gehören an: Prof. Dr. Hans Bertram (Mikrosoziologe, Humboldt-Universität Berlin), Marion Glück-Levi (Redakteurin Hörfunk Bayerischer Rundfunk), Marilis Kurz-Lunkenbein (Chefredakteurin „Leben & Erziehen“), Andrea Reidt (Stiftung Ravensburger Verlag), Diemut Roether (Redakteurin epd-Medien), Rolf Waldvogel (Ressortleiter Kultur „Schwäbische Zeitung“), Dr. Uwe Wittstock (Korrespondent Feuilleton „Die Welt“).

Nähere Infos finden Sie hier.

Stadt, Land, Kunst

...zu werden. Und der zweite wichtige Aspekt ist die Öffentlichkeitsarbeit, also dass man auch das Tun der freien Szene sichtbarer macht. Da braucht es natürlich Medien. Wir haben eine gute Basis mit DorfTV, Radio FRO und der Versorgerin, aber man braucht natürlich auch Formate, die man entwickelt, um dieses «sichtbar...

Ein subjektives Gefühl der Sicherheit

...Arbeitsübereinkommen finden sich in einigen Bereichen Punkte mit grüner Handschrift, die man sich früher von einer ÖVP-Kulturpolitik nicht unbedingt erwartet hätte, wie z.B. die Förderung nicht-kommerzieller Medien oder die Wiedereinführung des Förderberichtes. Im Bereich Kultur bleibt es bei der etwas schwammigen Aussage, „die stabile Entwicklung der Förderung freier, privater Kultureinrichtungen“...

Sicherheit geht vor

...Medien müssen durch Subventionsanpassungen und Investitionszuschüsse abgesichert werden. Pflicht & Kür Die KUPF hat wiederholt darauf hingewiesen, dass ein steigender Anteil des Kulturbudgets für Pflichtausgaben für die öffentlichen Institutionen gebunden ist. Lag dieser Anteil im Jahr 2001 noch bei 82,5 %, so lag er in den letzten Jahren konstant zwischen...

Landeskulturbeirat – demokratisches Instrument oder Feigenblatt?

...der jährlichen Vorschlagspakete des Landeskulturbeirates im Kulturausschuss des OÖ. Landtags (dzt. nicht existent, wäre daher zu errichten) und eine aktive Öffentlichkeitsarbeit des Landeskulturbeirates müssen als Reformpunkte Beachtung finden. Gerade Medienarbeit, wodurch der Zugang in die sogenannte vierte (Staats-)Gewalt (Anm.: Medien als viertes Regulativ) geschaffen wird, formt wesentlich das realpolitische Gewicht....