Konrad Paul Liessmann - Bildung als Provokation

Location

Warum wird Bildung als Provokation angesehen?
Konrad Paul Liessmanns treffende Diagnose über das Dilemma unseres Bildungssystems.
Alle reden von Bildung. Sie wurde zu einer säkularen Heilslehre für die Lösung aller Probleme – von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Migranten, vom Klimawandel bis zum Kampf gegen den Terror. Während aber „Bildung“ als Schlagwort in unserer Gesellschaft omnipräsent geworden ist, ist der Gebildete, ja jeder ernsthafte Bildungsanspruch zur Provokation geworden. Die Gründe dafür nennt Konrad Paul Liessmann in seinem neuen Buch. Dafür begibt er sich sowohl in die Niederungen der Parteienlandschaft als auch in die Untiefen der sozialen Netzwerke, er denkt über den moralischen Diskurs des Zeitgeists nach und darüber, warum es so unangenehm ist, gebildeten Menschen zu begegnen.

Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in
Villach, ist Professor am Institut für
Philosophie der Universität Wien; Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist.
Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln, 2010 den Donauland-Sachbuchpreis und 2016 den Paul Watzlawick-Ehrenring. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe
Philosophicum Lech heraus.
Seine Theorie der Unbildung (2006) war ein großer Erfolg und wurde in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen bei Zsolnay seine Bücher Das Universum der Dinge (2010),Lob der Grenze (2012) und Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift (2014) sowie im Carl Hanser Verlag gemeinsam mit Michael Köhlmeier Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen (2016).
Sein aktueller Essay-Band heißt Bildung als Provokation (2017).
Im Rahmen der Aktion „Hunger und Kunst“ freier Eintritt mit Kulturpass (Nach Verfügbarkeit und nur an der Abendkasse erhältlich).

Kartenpreise: 20 €/18 € ermäßigt, Halbpreiskarten für Schüler und Studenten an der Abendkasse