Universitätsprofessur für Musikpädagogik

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Institut für Institut für Musikpädagogik, gelangt voraussichtlich ab dem Wintersemester 2019/20 eine

Universitätsprofessur für Musikpädagogik

gemäß § 98 des Universitätsgesetzes und § 25 des Kollektivvertrages für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten in Form eines vollbeschäftigten vertraglichen Dienstverhältnisses unbefristet zur Besetzung. Eine Überzahlung des kollektivvertraglichen monatlichen Mindestentgelts von derzeit 5.005,10 € brutto (14 x jährlich) kann vereinbart werden.

Aufgabenbereiche

  • selbständige Forschungs- und Publikationstätigkeit im Fach Musikpädagogik
  • selbständige Lehr-, Betreuungs- und Prüfungstätigkeit
  • Konzeption und Durchführung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten
  • aktive Mitarbeit an der Internationalisierung und Weiterentwicklung der Curricula der Studienrichtung Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Unterrichtsfächern Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung (BA/MA)
  • Kooperation in Lehre und Forschung in gemeinsamen Themenbereichen mit der Studienrichtung Instrumental(Gesangs)pädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
  • Organisation und Koordination des Studienbetriebs innerhalb der Kooperationspartner im Entwicklungsverbund Süd-Ost für eine qualitätsvolle Umsetzung der PädagogInnenbildung NEU
  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Universitätslehrgänge im Bereich der musikpädagogischen Fort- und Weiterbildung
  • Mitarbeit an der Entwicklung digitaler Lernszenarien in der Hochschullehre v.a. im Bereich des Elearnings
  • Übernahme von Organisations-, Verwaltungs- und Evaluierungsaufgaben

I. Grundsätzliche Anstellungserfordernisse

  • eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulausbildung auf Doktoratsebene und Habilitation bzw. gleich zu wertende wissenschaftliche Leistung im zu besetzenden Fach
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an der Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkultur und am künstlerischen und wissenschaftlichen Leben der Universität sowie zur Mitgestaltung in der akademischen Selbstverwaltung
  • Genderkompetenz

II. Spezifische Anstellungserfordernisse

  • herausragende Publikationen im Bereich der Musikpädagogik und Musikdidaktik
  • die pädagogische und didaktische Eignung zu exzellenter universitärer Lehre
  • eine Persönlichkeit, die das Fach Musikpädagogik für den gesamten Sekundarbereich vertreten kann
  • mehrjährige Forschungs- und Lehrtätigkeit an einer Musikhochschule oder Musikuniversität im Bereich der Musikpädagogik
  • mehrjährige Praxiserfahrung in der Schule im Bereich der Sekundarstufe
  • (Inter)nationale Vernetzung im Bereich der Musikpädagogik

Erwartet werden

  • die Einwerbung von Drittmitteln zur Forschungsfinanzierung
  • die Bereitschaft zur Teilnahme an hochschuldidaktischen Qualifizierungsmaßnahmen
  • die Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Offenheit für neue Berufsfelder
  • interkulturelle Kompetenzen

Erwünscht ist die Kenntnis des österreichischen Schulwesens.

InteressentInnen mit entsprechender Qualifikation werden eingeladen, ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf/wissenschaftlicher Werdegang, Publikationsverzeichnis, Liste der Lehrveranstaltungen, Zeugnisse und Urkunden in Kopie) bis spätestens

31. Oktober 2018

unter der GZ 72/18 per E-Mail in einem PDF-Dokument an bewerbung-UProf@kug.ac.at zu senden. Sofern erwünscht, können Tonträger bzw. DVDs per Post übermittelt werden.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Die Bewerber/innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung der Reise- und Aufenthaltskosten, die durch das Aufnahmeverfahren entstanden sind.

Im Sinne des sozialen Nachhaltigkeitskonzepts der KUG, das besondere Bedürfnisse in all ihren Aspekten interpretiert, werden Menschen mit solchen Bedürfnissen bei gleicher Qualifikation bevorzugt angestellt.

Für das Rektorat

Elisabeth Freismuth

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