Universitätsprofessur für Kontrabass

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz – Institut für Saiteninstrumente – gelangt voraussichtlich ab dem Wintersemester 2025/26 eine

Universitätsprofessur für Kontrabass

gemäß § 98 Universitätsgesetz zur Besetzung.

Die Kunstuniversität Graz (KUG) mit rund 2.300 Studierenden an den Standorten Graz und Oberschützen ist eine internationale Universität mit breitgefächertem Studienangebot in Musik und darstellender Kunst. Im Herzen Europas gelegen, knüpfen wir an das kulturelle Erbe unserer Region an und loten gleichzeitig aktuelle Positionierungen in den zeitgenössischen Künsten aus. Wir setzen uns mit den internationalen Entwicklungen in den Künsten, der Pädagogik und der Forschung auseinander und fragen nach der Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gesellschaft. Lehrende und Studierende arbeiten partnerschaftlich im gemeinsamen Erkenntnisprozess. Das Potential von Gender, Diversität und Nachhaltigkeit sehen wir als Chance in der Transformation des Kunst- und Kulturbetriebs und für die Weiterentwicklung unserer Institution.

Die Professur ist als Schnittstelle vom Streichbassspiel ab dem 16 Jahrhundert bis zu aktuellen Entwicklungen am Kontrabass gedacht und beinhaltet somit auch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis.

Aufgabenbereiche

  • Lehre insbesondere im zentralen künstlerischen Fach Kontrabass in den Studienrichtungen Instrumentalstudium und Instrumental- und Gesangspädagogik sowie im zentralen künstlerischen Fach Historische Streichinstrumente/Violone
  • verantwortliche Vertretung und Förderung des Fachs in seiner Gesamtheit, insbesondere in der Entwicklung und Erschließung der Künste
  • aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung der Lehr- und Lernkultur und am künstlerischen und wissenschaftlichen Leben der Universität sowie Mitgestaltung der Kunstuniversität Graz in der akademischen Selbstverwaltung
  • Mitarbeit an Organisations-, Verwaltungs- und Evaluierungsaufgaben

Anstellungserfordernisse

  • eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulausbildung bzw. eine gleich zu wertende künstlerische Eignung
  • herausragende Persönlichkeit mit höchster künstlerischer Qualifikation für das zu besetzende Fach
  • hervorragende pädagogische und didaktische Eignung
  • eine international herausragende künstlerische Laufbahn als Orchestermusiker*in
  • weitreichende Erfahrung im Bereich der Kammermusik
  • intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis im Bereich Violone
    (8 und 16 Fuß in diversen Stimmungen) und dem Streichbassspiel ab dem 16. Jahrhundert
  • Fähigkeiten und/oder Erfahrungen im Umgang mit Gender und Diversität
  • Sofern Deutsch nicht Muttersprache ist, wird die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache mit dem Ziel vorausgesetzt, innerhalb eines festzulegenden Zeitraums mindestens das Niveau B2 zu erreichen.

Vertrag: Unbefristetes Arbeitsverhältnis gem. § 25 Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer*innen der Universitäten

Beschäftigungsausmaß: Teilbeschäftigung im Ausmaß von 50 % einer Vollbeschäftigung

Entlohnung: Kollektivvertragliches monatliches Mindestentgelt derzeit € 3.181,25 brutto
(14x jährlich); ein allfälliges höheres Gehalt kann zum Gegenstand von Berufungsverhandlungen gemacht werden.

Die Kunstuniversität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim künstlerischen und wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Im Falle einer Unterrepräsentanz werden Frauen bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Personen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung samt Unterlagen zum Nachweis der oben angeführten Anstellungserfordernisse.

Ende der Bewerbungsfrist: 02.04.2024

Bewerbungen sind elektronisch unter der Geschäftszahl 112/23 an bewerbung-UProf@kug.ac.at zu richten.

Die Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung der Reise- und Aufenthaltskosten, die durch das Aufnahmeverfahren entstanden sind.

Für das Rektorat

Georg Schulz

Produkt zum Warenkorb hinzugefügt.
0 Artikel - 0,00