Universitätsprofessur für Architekturentwurf

An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung
Universitätsprofessur
gem. § 98 Universitätsgesetz 2002 für Architekturentwurf am Institut für Kunst und Architektur (IKA) im vollen Beschäftigungsausmaß ab 01.10.2023 für fünf Jahre.

Die Architekturausbildung am IKA beruht auf einer interagierenden Struktur aus fünf Plattformen, die je einen spezifischen Schwerpunkt bilden. Diese fünf Plattformen sind: Analoge Digitale Produktion (ADP), Tragkonstruktion Material Technologie (CMT), Ökologie Nachhaltigkeit Kulturelles Erbe (ESC), Geschichte Theorie Kritik (HTC), Geographie Landschaften Städte (GLC).

Diese Professur ist in der Plattform Analoge Digitale Produktion (ADP) angesiedelt.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch ihre experimentelle Arbeit im Bereich Architektur auch international Maßstäbe gesetzt hat und den Diskurs zu analoger sowie digitaler Architekturproduktion und deren Methoden mitprägt. Von den Bewerber_innen wird erwartet, das Thema Analoge Digitale Produktion in seiner Vielfältigkeit zu vertreten sowie technologische Entwicklungen auf dem Gebiet und ihre weitreichenden gesellschaftlichen Implikationen angewandt auf Theorie und Praxis kritisch zu reflektieren.

Bewerber_innen sollen die Plattform als entwurfsorientierten Ort der Architekturausbildung verstehen, an dem die Komplexität zeitgenössischer Architektur und ihrer sich verändernden Aufgabenfelder vermittelt, sowie künstlerische und experimentelle Kompetenz erworben werden. Bewerber_innen sind aufgefordert ihre Auffassung der Rolle analoger und digitaler Werkzeuge und Methoden in der Architekturproduktion und deren Auswirkung auf bestehende und zukünftige Raumverständnisse in der Bewerbung zu formulieren (z.B. Einfluss virtueller Räume oder künstlicher Intelligenz).

Als zentraler Teil der Bewerbung sind Schwerpunkte und Ausrichtung der Plattform für Analoge Digitale Produktion am Institut für Kunst und Architektur sowie ein Lehr- und Forschungskonzept zu formulieren, welches gegebenenfalls auch die Beschreibung einer dafür notwendigen Ausstattung beinhaltet.

Bewerber_innen müssen über ausreichende universitäre Lehrerfahrung und Praxis verfügen, um den Themenkomplex analoge und digitale Produktion in Lehre und Forschung in Bezug zu Theorie, Architekturentwurf und möglicher Umsetzungen zu unterrichten. Eine Vernetzung mit ähnlich orientierten Forschungsgruppen innerhalb und außerhalb des akademischen Betriebes wird erwartet, um alle relevanten Wissensgebiete – von technischer bis zu künstlerischer Praxis – in Beziehung zu setzen.

Zu den Aufgaben der Professur gehören Entwurfslehre und Abhaltung von Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, etc.), Forschung sowie Administration.

Anstellungsvoraussetzungen
·         Qualifikation als Architekt_in mit einem entsprechenden abgeschlossenen österreichischen oder gleichwertigen internationalen Hochschulabschluss oder Nachweis einer der Verwendung entsprechenden gleichwertigen akademischen Qualifikation
·         Nachweis einer international anerkannten hochqualifizierten und experimentellen außeruniversitären Entwurfs- und/oder Baupraxis oder Nachweis einer entsprechenden facheinschlägigen wissenschaftlichen oder künstlerischen Praxis
·         universitäre Lehrerfahrung im Bereich analoge und digitale Produktion sowie in Architekturentwurf
·         Bereitschaft zur Übernahme organisatorischer Aufgaben, sowohl in der akademischen Selbstverwaltung (z.B. Mitarbeit in den Universitätsgremien) als auch in Belangen des Studienbetriebs
·         ein hohes Maß an Team- und Kooperationsfähigkeit
·         ausgezeichnete Englisch- und/oder Deutschkenntnisse
·         Gender- und diskriminierungskritische Kompetenz bzw. die Bereitschaft sich diese Kompetenzen aktiv anzueignen und selbstständig zu erweitern

Zur Lehrverpflichtung gehören Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 14 Unterrichtsstunden pro Woche.

Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe A1 beträgt derzeit Euro 5.437,7.

Neben Lehr- und Forschungskonzepten sowie der Formulierung von Schwerpunkten und Ausrichtung einer Plattform Analoge Digitale Produktion am Institut für Kunst und Architektur hat die Bewerbung einen detaillierten Lebenslauf, die Darstellung eigener Projekte, sowie Beschreibungen bisheriger Lehrveranstaltungen mit exemplarischen Arbeiten Studierender zu enthalten. Bei Bewerbungen in deutscher Sprache sind Zusammenfassungen der wesentlichen Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache beizufügen.

Interessent_innen bewerben sich bitte bis 01.09.2022 unter: www.akbild.ac.at/jobs

Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen.
Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

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