Universitätsassistenz – Medientheorie

Die Universität für angewandte Kunst Wien sucht ab 2. September 2024 eine*n Universitätsassistent*in (m/w/d, 24 Wochenstunden, zunächst befristet auf 3 Jahre – mit der Option auf Verlängerung) an der Abteilung Medientheorie. Die Stelle dient der Lehre sowie der operativen Unterstützung der Abteilungsleitung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer projektgebundenen Mitwirkung (z.B. über Drittmittel) im Peter Weibel Forschungsinstitut für digitale Kulturen.

Präambel:
Die Medientheorie ist eine theoretisch ausgerichtete Abteilung innerhalb des Instituts für Bildende & Mediale Kunst, deren Lehrangebot sich an alle Studierenden richtet. Vor dem Hintergrund einer langen historischen Erfahrung mit vormals ‚neuen‘ Medien, wie der Fotografie, dem Film, dem Fernsehen oder dem Video, trägt die Abteilung für Medientheorie dazu bei, gegenwärtige Medienentwicklungen im Bereich der Digitalisierung und Algorithmisierung reflexiv einzuholen und historisch zu verorten. So soll der Forschungsschwerpunkt der ‚art-based moving images‘ (u.a. Experimentalfilm, Animationstechniken, Bewegtbild bezogen auf Malerei, Fotografie, Performance, Skulptur) um weitere Felder audiovisueller Medienproduktion, insbesondere im Bereich der Sound Studies, ausgebaut werden. Zentral ist dabei der Fokus auf die sozialen und technologischen Möglichkeitsbedingungen von Medien sowie deren künstlerische und gestalterische Anwendung, nicht zuletzt im Kontext generativer KI.

Seit Jahren schafft die Abteilung Raum für Diskussion mit und für Studierende, wissenschaftlich Interessierte, sowie Künstlerinnen und Künstler. Für die künstlerischen und gestalterischen Fächer stellt die Abteilung Wissen für Mediengestaltung zur Verfügung und vermittelt die Befähigung zur kritischen Reflexion und zum Sprechen über die eigene künstlerische Arbeit. Die Betreuung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten, wie Bachelor und Master und nicht zuletzt Dissertationen, erfordert darüber hinaus die Vermittlung einer guten wissenschaftlichen Praxis; dies etwa in Hinblick auf die formale, methodische und sprachliche Qualität einer Arbeit, die Recherchestrategien, die Formulierung einer These und die Stringenz der Argumentation. Die Abteilung ist aktiv in die Gestaltung des Curriculums „Wissenschaftlicher PhD“ und in die Entwicklung der Studiengänge „Art × Science. School for Transformation“ (BA und PhD) sowie „Kunst- und Kulturwissenschaften“ (MA) eingebunden.

Das Lehrangebot an der Medientheorie umfasst neben fachspezifischen Vorlesungen auch Übungen und methodenorientierte Seminare. Forschungsprojekte können zudem im Rahmen des Peter Weibel Forschungsinstituts für digitale Kulturen eingeworben werden, ein Ort der wissenschaftlichen und wissenschaftlich-künstlerischen Forschung sowie des öffentlichen Diskurses über digitalen Kulturen, Digitalität im Allgemeinen und das Verhältnis von Wissenschaft und Medienkunst im Speziellen.

Ihre Aufgaben:
• Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen in der Abteilung Medientheorie, mit Fokus auf die Studiengänge „Art × Science. School for Transformation“ (BA und PhD) sowie „Kunst- und Kulturwissenschaften“ (MA).
• Betreuung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten (BA, MA, PhD)
• Mitwirkung bei allgemeinen Abteilungsaufgaben (u.a. Lehrplanung, Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, Gremienarbeit)
• Projektgebundene Forschungsarbeit (z.B. über Drittmittel) am Peter Weibel Forschungsinstitut für digitale Kulturen

Ihr Profil:
• Überdurchschnittlich abgeschlossene einschlägige Promotion unter Berücksichtigung medientheoretischer Aspekte
• Abgeschlossenes oder kurz vor Abschluss stehende Habilitation
• Ausgewiesene Kenntnisse in Medienwissenschaften, insbesondere im Bereich der ‚art-based moving images‘ und/oder ’sound studies‘
• ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
• Bei Nichtvorliegen von Deutschkenntnissen ist ein Nachweis zum Erwerb auf Niveau B1 innerhalb von 3 Jahren nach Dienstantritt vorzulegen
• Organisatorische und soziale Kompetenz, selbstständige Arbeitsweise, Kommunikations- und Teamfähigkeit
• Bereitschaft und fachliche Befähigung zur Kooperation mit anderen Abteilungen der Universität, sowie Erfahrung mit Gremienarbeit
• Universitäre Lehrerfahrung und pädagogisch didaktische Eignung
• Erfahrung bei der Beantragung von Drittmitteln erwünscht

Das monatliche Mindestentgelt für diese Verwendung beträgt derzeit € 2.851,38 brutto (14x jährlich, für 24 Wochenstunden) und kann sich durch die Anrechnung tätigkeitsspezifischer Vorerfahrungen gemäß Kollektivvertrag der Universitäten (B1, Gehaltsschema wissenschaftiches/künstlerisches Universitätspersonal) entsprechend erhöhen.

Qualifizierte Interessent*innen laden ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Lehrplan) bis 20. April 2024 über unser Online-Bewerbungsportal, unter https://www.dieangewandte.at/jobs, hoch. Auf anderem Weg eingereichte Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Die Universität für angewandte Kunst betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit, Frauenförderung und Diversität. Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils beim künstlerischen, wissenschaftlichen und allgemeinen Universitätspersonal insbesondere in Leitungsfunktionen an und fordern daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen – im Falle einer Unterrepräsentation – vorrangig aufgenommen.

Die Universität für angewandte Kunst freut sich über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.

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